Wunschbotschaften in alle Welt

wünscht sich Ahmed „und das überall auf der Welt!“

Motiv Nr. 2 aus unserem Postkartenprojekt: Wunschbotschaften in alle Welt.


Medienschwerpunkt Grüne Bibliothek

Die Bibliothek Tiergarten-Süd liegt in der Lützowstr. 27 unweit des Potsdamer Platzes, mitten im Zentrum Berlins. Die Stadtteilbibliothek ist ein beliebter Anlaufpunkt im Kiez rund um den Magdeburger Platz und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft und in Anbindung zum Kiez Zentrum Villa Lützow (bis Ende 2018 im Bau) mit seinem großen Außengelände, auf dem seit 2010 der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen tätig ist. 2014 begann sich in der traditionsreichen Kiezbibliothek ein besonderer Schwerpunkt zu entwickeln: Die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft. Neben den üblichen Angeboten einer Bibliothek wie der Ausleihe von Medien, der Möglichkeit, Internet-PCs und kostenfreies WLAN sowie Vorlese-Angebote zu nutzen, entsteht hier ein grüner Bildungsstandort.

Die Auswahl unserer Medien ist innerhalb des Schwerpunktes breit gefächert: Hier finden Gartenbesitzer_innen ebenso Literatur wie Balkongärtner_innen und urban gardeners, Bücher mit Anregungen zu Unternehmungen, Naturbastelarbeiten, Do-it-yourself-Ideen mit (und ohne) Kinder haben hier ebenso ihren Platz wie Literatur zu nachhaltigen Lebensführungen aus den Bereichen Wirtschaft, Soziologie und anderen gesellschaftsrelevanten Bereichen.

 

Viel Spaß beim Stöbern wünscht das Team der Grünen Bibliothek!

 

                                            

 


Saatgut im August

Sicherlich ist bei vielen Gärtner_innen die Saatgutgewinnung schon in vollem Gange, bei uns gibt es diesen Sommer eine riesige Ernte an Kerbelsamen und erstes Zucchini-Saatgut konnte natürlich auch schon getrocknet werden.

Unsere LeihSämerei in der Grünen Bibliothek freut sich auf neues Saatgut aus dem Jahre 2017 und wir bitten alle, die gemeinsam dafür sorgen möchten, dass privates, standortangepasstes Saatgut aus Berlin und Umgebung dabei hilft, die Artenvielfalt in unseren Land zu erhalten, überschüssiges Saatgut in unsere LeihSämerei einzustellen und es damit anderen Gärtner_innen kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Vielen Dank!

Aber der August ist ja nicht nur ein Erntemonat, sondern es gibt etliche Stauden, die gerade jetzt ausgesät werden können.

In der LeiSämerei findet ihr aktuell zum Beispiel für die Aussaat August/ September:

narzissenblütiger Lauch – Allium narcissiflorum

Wiesen-Kerbel – Anthriscus sylvestris

astlose Graslilie – Antherium liliago

Kohldistel – Cirsium oleraceum

Zypressen-Wolfsmich – Euphorbia cyparissias

Wiesen-Bärenklau – Heracleum sphondylium

weißer Federmohn – Macleaya cordata

Hopfenklee – Medicago lupulina

Italienische Petersilie – Petroselium crispum

kleine Bibernelle – Pimpinella saxifraga

Tormentill Blutwurz – Potentilla erecta

bittersüßer Nachtschatten
– Solanum dulcanara

Duftveilchen – Viola odorata

und vieles mehr.

Die LeihSämerei in der Bibliothek Tiergarten-Süd,
Lützowstr. 27
10785 Berlin
befindet sich im Projektraum Grüne Bibliothek und ist frei zugänglich zu den
Öffnungzeiten der Bibliothek:
Mo, Di, Do und Fr in der Zeit von 12.30 – 18.00 Uhr.

Sie wird gefördert im Rahmen des Projektes BELESEN: Bewusst Leben und Lesen

      

 

Die Aussaat-Vorschläge als pdf: Aushang Aussaat August_September


Urbanität & Vielfalt

Im Rahmen des Projektes Urbanität & Vielfalt haben wir die Patenschaft für drei in Deutschland bedrohte Pflanzenarten übernommen:

Das Ohrlöffel-Leimkraut -Silene otites:

http://urbanitaetundvielfalt.de/pflanzen/ohrloeffel-leimkraut/

Den Berg-Haarstrang – Peucedanum oreoselium:

http://urbanitaetundvielfalt.de/pflanzen/berg-haarstrang/

Die niedrige Segge- Carex supina

http://urbanitaetundvielfalt.de/pflanzen/niedrige-segge-steppen-segge/

Wir hoffen, dass sich die neu eingezogenen zarten Pflänzchen bei uns an ihrem neuen Standort wohl fühlen und wir somit dazu beitragen können, ihre Art zu erhalten.

Urbanität & Vielfalt ist eine deutschlandweites, länderübergreifendes Naturschutzprojekt und wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, das Landesumweltamt Brandenburg und die Stadt Marburg
Die durchführende Organisationen in Berlin ist das Späth-Arboretum der Humboldt-Universität.

Auch für das nächste Jahr können sich Bürger weiterhin beteiligen und Pflanzenpatenschaften übernehmen.

 


Sommerfest in den Pallasgärten am 15.7.2017

Unsere Nachbar_innen in den Pallasgärten laden ein:

Hallo liebe NachbarInnen und GartenfreundInnen!

Wir möchten Euch herzlich zu unserem Sommerfest in den Pallasgärten einladen!
Unser Sommerfest – die „Schöne(w)orttage“ – findet am Samstag, den 15.07. von 14-19 Uhr im Pallaspark (Pallasstr. 8) statt!

Das Programm für Groß und Klein mit Musik, Workshops und Bühnenprogramm enthält u.a.:

– einen Kletterturm!
– Kulinarisches aus den Pallasgärten
– Kon-Tiki-Workshop zur Herstellung von eigener Terra Preta
– Seedbombs rollen
– Herstellen eigener Buttons
– Info-Stand von „Gartenaktiv“ zur Verwendung von Gartengeräten und Gerätepools
– Gartenquiz

– feierliche Eröffnung durch Stadtrat Jörn Oltmann
– Lieder mit Humor von Rolf Raabe
– Breakdancegruppe „Chicos Floor Rockers“ (die Kulturellen Erben e.V.)
– Neuköllner Blechbläser Ensemble
– Bands aus dem „Potse Drug Store“
– feierliche Umbenennung des Pallasparks in Lilli-Flora Park

Der Eintritt ist natürlich frei!

Wir freuen uns auf euch,

Eure PallasgärtnerInnen


Wunschbotschaften in alle Welt

…wünscht Hanin allen Menschen auf dieser Welt.

Motiv Nr. 12 aus unserem Projekt ‚Wunschbotschaften in alle Welt‘


Dr. Elisabeth-Meyer Renschhausen: URBAN GARDENING IN BERLIN

Wir laden ein zu einer Lesung mit Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen aus ihrem Buch:
URBAN GARDENING IN BERLIN – Touren zu den neuen Gärten der Stadt.

Freitag, den 30. Juni 2017 um 18.30 Uhr

Stadtbibliothek Tiergarten-Süd, Lützowstr. 27, 10785 Berlin

Frau Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen, Gründerin und Mitinitiatorin zahlreicher Gemeinschaftsgarten-Projekte bietet neben ihrer Lehrtätigkeit an der Freien Universität und an der Humboldt-Universität zu Berlin auch regelmäßig Exkursionen zu den alten und neuen Stadtgärten Berlins an. An diesem Abend liest sie aus ihrem aktuellen Buch, welches die Leser zu über 70 sehenswerten Berliner Gartenprojekten führt, unterschiedliche Konzepte des Urban Gardening vorstellt und verrät, wo sich ganz besondere Gärten verbergen.

      

 

Diese Lesung wird gefördert durch die Stadtteilkasse Berlin Tiergarten-Süd

Und der leckere Wein zur Veranstaltung kommt von

Und hier das pdf der Veranstaltung zum Ausdrucken: Plakat Meyer-Renschhausen 30.6


wachsenlassen im Kiez Zentrum Villa Lützow

Seit nunmehr 7 Jahren gärtnern wir gemeinsam mit engagierten Anwohnern, Schulkindern und Kindergärten auf dem Außengelände des zukünftigen Kiez Zentrums Villa Lützow in der Kluck-, Ecke Lützowstraße in 10785 Berlin Mitte.
Unser Garten mitten in der Stadt bietet einen Ort zur sinnvollen Freizeitgestaltung in der
Gemeinschaft mit Anderen.
Wir bieten regelmäßig Mitmach-Workshops aus den Bereichen Garten, Handwerk und Kunst.

Wir pflegen einen beträchtlichen Teil des bezirkseigenen Geländes, um diesen naturnah gestalteten Kultur-, Lern- und Aufenthaltsort für die Menschen im Kiez anzubieten.

Unser Garten ist nach ökologischen Gesichtspunkten gestaltet und bietet zudem Schutz und Aufenthaltsmöglichkeiten für eine erhöhte Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren in der Stadt.
Wir sind die Einzigen im Verbund Kiez Zentrum Villa Lützow, die schwerpunktmäßig aktive Umweltbildung betreiben, und für eine nachhaltige Lebensführung sensibilisieren.

Seit 2014 arbeiten wir eng zusammen mit der Stadtbibliothek Tiergarten-Süd und konnten durch eine – mit dem Amt für Weiterbildung, FB Bibliotheken erarbeitete – Neuprofilierung der Bibliothek mit den Schwerpunkten (urbanes) Gärtnern, nachhaltige Lebensstile, gemeinsam Selbermachen und interaktiven Sprachlernangeboten ihren Erhalt als Bildungsstandort im Kiez bis mindestens Ende 2018 sichern.

Seit Jahren unter prekären Umständen unvermindert engagiert, sind für uns durch die Bauarbeiten für das neu entstehende Kiez Zentrum Villa Lützow, in dem auch wachsenlassen verankert ist, die Arbeitsbedingungen nun zusätzlich erschwert worden.

  • Die Baustellenzufahrt wird genau durch unseren Garten gehen. Um die in diesem Bereich ansässigen Pflanzen und Einrichtungen wie den kunsthandwerklich gearbeiteten Zaun und das Insektenhotel zu erhalten, waren umfangreiche Umsetzarbeiten in kürzester Zeit notwendig, die gemeinsam mit Freunden und Unterstützer_innen des Gartens gestemmt wurden.

  • Trotz Aussagen von Bezirksseite, dass die Fortführung unseres Projektes unstrittig ist und dass unserer Arbeit große Sympathie und Wertschätzung entgegengebracht wird, gibt es bislang keine nachhaltigen Vorschläge, wie unsere Arbeit auch finanziell auf eine solide Basis gestellt werden kann.Um eine Zukunft zu haben, benötigen wir eine solide verbindliche finanzielle Zusage zur erfolgreichen Weiterführung des Gemeinschaftsgartens.
    Um die Koordinationsarbeiten/ Projektleitung/ Akquise Fördermittel /Betreuung Ehrenamt und die gärtnerische Leitung / Anleitung Ehrenamtlicher und Sozialpädagogen/ Gärtnern mit Kindern und Familien für einen blühenden Gemeinschaftsgarten in Tiergarten-Süd zu gewährleisten, könnte mit Personalkosten im Umfang von nur zwei halben Stellen realistisch gearbeitet werden.

Wir bitten daher den Bezirk Mitte, sich um Einrichtung dieser Personalstellen zu bemühen, um den Gemeinschaftsgarten als Ort der Umweltbildung und der Gemeinwesenarbeit im Kiez Zentrum Villa Lützow zu erhalten.

Einen herzlichen Dank an die Vielen, die uns bisher unterstützt haben und eine Bitte an diejenigen, die es noch nicht getan haben:

unterschreibt unsere Petition auf change.org unter:

https://www.change.org/p/rettet-den-gemeinschaftsgarten-wachsenlassen?recruiter=709675445&utm_source=share_petition&utm_medium=email&utm_campaign=share_email_responsive

Das aktuelle Dokument über unsere derzeitige Situation mit vielen lesenswerten Beiträgen, warum unser Garten erhalten bleiben soll, findet sich hier:
Gemeinschaftsgarten wachsenlassen im Kiez Zentrum Villa Lützow


Wunschbotschaften in alle Welt

 

 

…wünscht sich Aamad, weil „denen kann man noch wirklich glauben“.

Motiv Nr. 3 aus unserem Projekt ‚Wunschbotschaften in alle Welt‘.


Wachsenlassen sucht eine/n Öko-Bundesfreiwillige/n

 

Für unseren Gemeinschaftsgarten und die Grüne Bibliothek in Berlin Tiergarten suchen wir ab sofort eine_n Bundesfreiwillige/n mit ökologischem Schwerpunkt.

Aufgabenbereiche:

  • aktive Unterstützung bei der Umsetzung des Aufbaus eines Permakulturgartens
  • Workshops und Veranstaltungen im Bereich Permakultur planen, ausführen
  • Vernetzung mit anderen Aktiven im Bereich Permakultur
  • Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit
  • Mitarbeit bei organisatorischen Aufgaben, Dokumentation
  • Gärtnern mit Kindergartenkindern
  • tägliche Gartenarbeit bei Wind und Wetter; Gartenpflege
  • körperliche Arbeit, handwerkliche Arbeiten
  • Teilnahme an der Pflanzplanung, Vor-Anzucht und Ernte der Gemüse und Kräuter
  • Weiterverarbeitung von Kräutern (z.B. Tee, Kräutersalz, Pesto)
  • Saatgut ernten
  • Assistenz bei der Pflege der LeihSämerei in der Bibbliothek

 

Wünschenswert sind Erfahrungen bei der Gestaltung eines Gartens nach dem Konzept der Permakultur. Ein starkes Interesse daran ist unumgänglich, da wir die Idee der Permakultur an unserem Standort zukünftig verstärkt umsetzen und verbreiten möchten und selber über so gut wie keine praktischen Erfahrungen in diesem Bereich verfügen. Wir suchen eine eigenständige und engagierte Person, die gerne mit anderen im Team arbeitet, selber strukturieren und organisieren kann und uns beim Beschreiten und Ausprobieren von neuen Wegen unterstützt. Eigene Projekte können gerne ausprobiert und durchgeführt werden.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:

http://www.stiftung-naturschutz.de/freiwilligendienste/oebfd/einsatzstelle-einzeln/?id=890


Aktuelles aus unserer NähWerkstatt

Und hier das pdf zum Ausdrucken/Herunterladen: Handzettel_BELESEN_Sommer2017_Naeh_Werkstatt_A4-1-1


Wunschbotschaften in alle Welt

„Ich wünsche jedem Menschen auf der Welt, dass er eine rettende Insel findet.“

 

Motiv Nr. 1 von Abdullah,
entstanden in unserem Postkartenprojekt: Wunschbotschaften in alle Welt.


Achtung: Kamishibai-Nachmittag im Monat Mai ausnahmsweise am 15.5.

An alle großen un kleinen Freundinnen und Freunde des japanischen Erzähltheaters:

Diesen Monat findet der regelmäßige Kamishibai-Nachmittag in der Grünen Bibliothek am Montag, den 15. Mai statt.

Und hier die Termine als download: Kamishibai_Februar 2017_2x A5 auf A4_NEU


NähWerkstatt in der Grünen Bibliothek

Jeden 2. und 4. Montag im Monat treffen wir uns in der Grünen Bibliothek, um gemeinsam zu schneidern und zu nähen.

Dank der Unterstützung von Judith Schömbs steht euch seit einiger Zeit eine ausgebildete Modedesignerin zur Seite, wenn ihr mit professioneller Hilfe eigene Modelle entwerfen und nähen möchtet.

Auch Anfänger_innen, die sich noch nicht ans Selbernähen gewagt haben, sind ebenso willkommen wie Fortgeschrittene, die ihre Kenntnisse gerne weitergeben möchten und Spaß daran haben, gemeinsam mit anderen etwas zu gestalten.

In der NähWerkstatt könnt ihr selber und kostenlos eure Lieblingsstücke reparieren, nicht mehr getragene Sachen aufpeppen und umgestalten und und und…

Die NähWerkstatt findet jeden 2. und 4. Montag im Monat in der Zeit von 15.00 – 18.00 Uhr statt im Projektraum Grüne Bibliothek der Stadtbibliothek Tiergarten-Süd, Lützowstr. 27, 10785 Berlin.

                                                              


Der verwundete Garten

Schon jetzt, nur wenige Tage, nachdem wir den zwangsweisen Umzug unseres halben Gartens bewältigt haben, fällt es schwer, jemandem, dem ich den Garten zeige, zu erklären, wie es hier einmal ausgesehen hat.
Auf mich wirkst das alles nun wie ein umgepflügtes und ungepflegtes Chaos.

Ein zu erhaltendes Stück Stadtnatur?

Schwierig, das der Besucherin zu vermitteln.
Für mich momentan eher noch ein Bild des Schreckens und des Verlustes.

Zumindest singen und tirilieren die Vögel in großer Zahl bei unserer Besichtigungstour und ich kann bei dem ebenfalls umgesetzten, etwas ramponierten und doch hoffentlich immer noch bewohnten Insektenhotel und dem daneben liegenden Totholzhaufen auf unseren Beitrag zur Erhöhung der Artenvielfalt verweisen.

Aber trotz alledem:

Wir haben es mit tatkräftiger Unterstützung von Freunden unseres Gartens termingerecht geschafft, den bedrohten Bereich unseres Gartens vor Beginn der Baustelleneinrichtung Kiez Zentrum Villa Lützow zu retten.

Einen herzlichen Dank an alle, die uns geholfen haben!

Und vielen Dank an das Jugendamt Mitte, das uns finanziell unterstützt hat, um Erde und Hochbeete für die Ausweichflächen der zerstörten Beete anzuschaffen!

Vor dem Außenbereich der Stadtbibliothek Tiergarten-Süd, direkt vor dem Projektraum der Grünen Bibliothek konnten wir zudem Hochbeete, ebenfalls als Ausweichfläche zum Gärtnern, errichten.
Hier auch einen Dank an das Amt für Weiterbildung Berlin Mitte, FB Bibliotheken.

Neben unserer schwierigen finanziellen Situation gibt es natürlich auch viele andere Sorgen uns Ängste:
Wie wird es sein, direkt neben einer Baustelle zu gärtnern und droht noch mehr Zerstörung?
Wir werden sehen.

Und auch so etwas werden wir hoffentlich wieder sehen und dann werden Besucher unseres Gartens es wohl wieder leichter verstehen, warum wir den Gemeinschaftsgaten der Villa Lützow als erhaltenswert betrachten:

Der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen bittet den Bezirk Berlin Mitte weiterhin um Unterstützung:

Wir arbeiten seit Jahren unter prekären Bedingungen, obwohl wir ein breites Spektrum an Umweltbildungsarbeit und Gemeinwesenarbeit im Kiez anbieten und auch viele Nachbarn, Anwohner ab dem Kindergartenalter bis zum Seniorenalter und andere ehrenamtlich engagierte Bürger einbinden, Schulen, Kindergärten, Flüchtlingswohnheime und andere Institutionen einbinden.
Auch nach den sehr umfangreichen und  – wieder einmal –  fast vollständig unentgeldlich durchgeführten Umzugsarbeiten stehen wir nun wieder nach wie vor vor einer finanziell ungesicherten Zukunft.
Wir benötigen aktuell finanzielle Mittel (Honorare- oder Personalkosten), um den Zeitraum der Bauphase zu bewerkstelligen und um den Zeitraum zu überbrücken, bis andere zu beantragende mögliche Förderungen greifen.

Wir benötigen eine nachhaltige Finanzierungsgrundlage, um unsere Arbeit auch weiterhin sinnvoll ausführen zu können.

 

Und hier geht es zu unserer Petition, wir bitten alle, die es bisher noch nicht getan haben, uns dort mit einer Unterschrift zu unterstützen! Vielen Dank

Rettet den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen:

https://www.change.org/p/rettet-den-gemeinschaftsgarten-wachsenlassen?recruiter=709675445&utm_source=share_petition&utm_medium=email&utm_campaign=share_email_responsive

 

 


Petition für den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen

…und auch wir haben eine Petition für den Erhalt unseres Gartens gestartet und bitten weiterhin um Unterstützung.

Rettet den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen:

https://www.change.org/p/rettet-den-gemeinschaftsgarten-wachsenlassen?recruiter=709675445&utm_source=share_petition&utm_medium=email&utm_campaign=share_email_responsive


Himmelbeet muss bleiben!

Wir bitten um Unterstützung für den Gemeinschaftsgarten Himmelbeet, ein wichtiger grüner Nachbarschaftstreffpunkt in Berlin Wedding!

Himmelbeet muss bleiben:

https://www.change.org/p/bezirksamt-berlin-mitte-himmelbeet-muss-bleiben?recruiter=27367902&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink

 


2. Aktionstag Gemeinschaftsgarten wachsenlassen


Zweiter Aktionstag Gemeinschaftsgarten wachsenlassen

Die Rettungsaktionen für unseren Garten haben begonnen.

Vielen Dank an alle, die uns bisher beim Umpflanzen, Zaunabbau und und und… geholfen haben!

Es gibt noch so viel zu tun!
Am 2. Mai wird die Baustellenzufahrt genau durch den Garten eingerichtet werden.

Der nächste Aktionstag findet statt am
Donnerstag, den 20.4.2017 in der Zeit von ca. 10.00 – 18.00 Uhr.

Wir freuen uns über jede helfende Hand beim Umsetzen von Pflanzen und Gehölzen, dem Abbau des Zaunes vor dem Bauerngarten und vielem mehr.

Das Unterstützerschreiben für den Erhalt unseres Gartens als pdf: Rettet den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen

 


Aktionstag im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen

 

Erster Aktionstag im Garten wachsenlassen

Leider können wir die Arbeitseinsätze, die nötig sind, um unseren Garten vor den drohenden Zerstörungen durch die Baustelle Villa Lützow zu schützen, immer nur sehr kurzfristig organisieren und bekannt geben.

Wer trotzdem Zeit hat, spontan zu kommen und uns beim Umsetzen von Pflanzen und Gehölzen und dem Abbau des Zaunes vor dem Bauerngarten zu helfen:


am Donnerstag, den 13.4.2017, in der Zeit von ca. 11.00 – 16.00 Uhr findet der erste Aktionstag im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen statt.
Wir freuen uns über jede helfende Hand!

 


Einladung in die Grüne Bibliothek

Viele haben mitgemacht, wir haben die schönsten Wunschbotschaften in alle Welt ausgewählt und freuen uns auf die Präsentation der druckfrischen Postkarten!

Wir freuen uns auf alle Freunde des Projektes wachsenlassen – Gemeinschaftsgarten & Grüne Bibliothek zu einem geselligem Beisammensein und Austausch nach der Präsentation ab ca. 17.00 Uhr.

Die Einladung als pdf zum Ausdrucken: Einladung Präsentation


Gemeinschaftsgarten wachsenlassen in Not


Gemeinschaftsgarten wachsenlassen in Not

Seit nunmehr 7 Jahren gärtnern wir gemeinsam mit engagierten Anwohnern, Schulkindern und Kindergärten auf dem Außengelände des zukünftigen Kiez Zentrums Villa Lützow in der Kluck-, Ecke Lützowstraße in 10785 Berlin Mitte.

Unser Garten mitten in der Stadt bietet einen Ort zur sinnvollen Freizeitgestaltung in der Gemeinschaft mit Anderen. Wir bieten regelmäßig Mitmach-Workshops aus den Bereichen Garten, Handwerk und Kunst.

Wir pflegen einen beträchtlichen Teil des bezirkseigenen Geländes, um diesen Kultur-, Lern- und Aufenthaltsort für die Menschen im Kiez anzubieten.

Unser Garten ist nach ökologischen Gesichtspunkten gestaltet und bietet zudem Schutz und Aufenthaltsmöglichkeiten für eine erhöhte Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren in der Stadt.
Unsere Angebote sensibilisieren für eine nachhaltige Lebensführung, gesunde Ernährung und aktiven Umweltschutz.

Seit 2014 arbeiten wir eng zusammen mit der Stadtbibliothek Tiergarten-Süd und konnten durch eine – mit dem Amt für Weiterbildung, FB Bibliotheken erarbeitete – Neuprofilierung der Bibliothek mit den Schwerpunkten (urbanes) Gärtnern, nachhaltige Lebensstile, gemeinsam Selbermachen und interaktiven Sprachlernangeboten ihren Erhalt als Bildungsstandort im Kiez bis mindestens Ende 2018 sichern.

Unsere Arbeit und der Garten sind jetzt durch die Bauarbeiten für das neu entstehende Kiez Zentrum, in dem auch wachsenlassen verankert ist, existenziell bedroht.

Am 2. Mai 2017 sollen endlich die Bauarbeiten für das Kiez Zentrum Villa Lützow beginnen. Leider geht die Baustellenzufahrt genau durch unseren Garten.

  • Wir verfügen über keinerlei finanzielle und zu geringe personelle Ressourcen, um die notwendigen Umsetz- und Umpflanzarbeiten zu leisten, damit wichtige Teile des Gartens während der Bauphase erhalten und geschützt werden können.
  • Um eine Zukunft zu haben, benötigen wir eine solide verbindliche finanzielle Zusage, zur erfolgreichen Weiterführung des Gemeinschaftsgartens.
  • Nach Beendigung der Bauarbeiten 2018 muss der Garten rückgebaut und neu gestaltet werden, auch dies geht nur mit finanzieller und personeller Unterstütztung, die nachhaltig angelegt sein muss.

Wie können Sie uns helfen, unseren Garten zu erhalten?

  • Sich gemeinsam mit uns für eine dauerhafte Finanzierung des Angebots engagieren und dazu auch kreative Ideen entwickeln,
  • uns bei der Rettung von Pflanzen und des kunsthandwerklich gestalteten Zauns um unseren ‚Bauerngarten‘ tatkräftig unterstützen,
  • uns als Referenz ein Unterstützerschreiben (siehe Rückseite) zusenden
  • uns finanziell mit einer Spende auf folgendes Konto unterstützen:

KIDZ e.V.
IBAN: DE 48 1007 0848 0440 3903 00
BIC: DEUTDEDB110
Die Arbeit von KIDZ e.V. ist als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt. Spenden und Förderbeiträge sind steuerlich abzugsfähig.

Vielen herzlichen Dank für Ihr Engagement!
„Unterstützerschreiben“ gerne im Nachbarschaftstreff an der Bibliothek Tiergarten-Süd,
Lützowstr. 27, 10785 Berlin abgeben oder per Mail an:

Kontakt: Gabriele Koll, wachsenlassen@web.de

Information und Unterstützerschreiben als pdf:Rettet den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen


Nachhaltigkeit braucht Zeit –

 – und wie sieht sie eigentlich aus?

Gestern, bei einem Rundgang durch unseren bedrohten Garten – vielen Dank für das schöne Gespräch, liebe Kaya!- wurde die simple Tatsache, dass Nachhaltigkeit unter anderem eben auch nur durch Zeit zu haben ist, wieder einmal überdeutlich.

Um das zu verstehen, muss man sich wohl ebenfalls nur die Zeit nehmen, aufmerksam hinzuschauen.

Unser Insektenhotel, vor ca. 5 Jahren errichtet, ist seit etwa 2 Jahren endlich bewohnt!

Wie oft haben wir davor gestanden und nach Hotelgästen gesucht und uns immer wieder gefragt, ob und wenn ja, was wir falsch gemacht hätten beim Bau.

Heute kann ich sagen: Nichts haben wir falsch gemacht, Standort und Baumaterialien scheinen zufriedenstellend zu sein.

Unser „Fehler“ war lediglich unsere Ungeduld, menschliche Hybris und unsere irrige Vorstellung, Unmengen von Hummeln, Wildbienen, Schlupf-, Falten-, Grab- und Wegwespen, Florfliegen oder Ohrwürmer würden nur darauf warten, am Eröffnungstag Schlange zu stehen.

Nun also, nur wenige Tage vor der baustellenbedingten Umsetzung, scheinen viele der Appartements zu vollster Zufriedenheit bewohnt zu sein.

Wir hoffen inbrünstig, auch noch danach…

Auch zwei Vorher-Nachher-Bildchen spiegel den Faktor Zeit und Geduld und Nachhaltigkeit wider:

Ein Teil des Gartens zu Projektbeginn im Jahr 2010…

…und gestern im Jahr 2017, etwa zur gleichen Jahreszeit, wie man an den Forsythien sehen kann.

Auch wenn unser Garten für viele immer wieder zu ‚unaufgeräumt‘ ausgesehen hat – auch unbezahlte Arbeitszeit ist Zeit, wenn auch ein anderer Aspekt derselben – unserem Ziel, mit unserem Gemeinschaftsgarten mitten in der Stadt Raum für mehr Artenvielfalt zu schaffen, sind wir doch schon ein kleines Stückchen näher gekommen.

Wir bitten – auch den Bezirk Berlin Mitte – um Unterstützung für den Weitererhalt unseres Gartens.


Baustellenzufahrt bedroht Gemeinschaftsgarten

Vandalismus erprobt nach 6 Jahren gemeinsamen Gärtnerns mitten in der Stadt, droht unserem Garten nun ein Schlag, der sein Ende bedeuten könnte:
Eine Baustellenzufahrt quer durch einen sonnigen Bereich unseres Gartens.

Da heißt es innerlich Abschied nehmen mitten im Frühling, der Zeit des Wiederentdeckens der Pflanzenfreunde nach langem Winterschlaf.

So ist dieser Frühling von schwerem Herzen und Sorge um unsere Stauden getrübt.

Die Paeonia – Pfingstrose, zieht, wie alle Pflanzen, nicht gerne um.

Diese, bei ihrem Austrieb filigrane Schönheit und im Frühsommer durch ihre häufig fein duftenden Blüten mit Größe und Farbe beeindruckende Pflanzendame bevorzugt einen windgeschützten Platz und mag das Sonnenlicht am liebsten ein wenig gefiltert, beispielsweise durch einen Baum mit wenig Laub.
Es wird allgemein empfohlen, den Standort sorgfältig auszuwählen, „da Pfingstrosen eine Versetzung gar nicht schätzen und sich gegebenenfalls weigern zu blühen“.

Aber wenn sie einen Standort gefunden haben, der ihnen entspricht, können sie „so alt werden wie Schildkröten und zählen damit zu den langlebigsten Pflanzen, die dem (Hobby-) Gärtner zur Verfügung stehen“.

Unsere Päonie zeigt sich in ihrem 5. Jahr noch sichtlich zufrieden mit ihrem Platz im Garten und die Schildkröte weiß noch nicht, was auf sie zukommt…

Ein wenig Trost spenden die wiederkehrenden Gesellen im Kräuterbereich, welcher (nach bisherigen Kenntnissen) wohl nicht von Arbeitsgeräten und Baustellenfahrzeugen überrollt werden wird. (Als Materiallagerplatz ist er bisher auch noch nicht ausgewiesen.)

Der zarten Triebe des Fenchels verströmen schon ihren Duft, wenn man sie berührt und mit einer erste Kerbelsuppe wird an diesem Wochenende der Frühling auch in die Küche einziehen.

Also versuchen wir, uns über die freuen, um die wir keine Angst haben müssen und hoffen, für die, um die wir uns sorgen, einen Weg zu finden.

Und: wir freuen uns über konstruktive Rettungsvorschläge, die uns aus unserer Ratlosigkeit befreien könnten!

 


Gemeinschaftsgarten wachsenlassen in Not

Vor einer Woche, mit der Komposttüte in der Hand: da war einfach ein Nichts.

Nein, natürlich kein Nichts, sondern eine sorgfältig (?) gerodete Fläche, wo einmal unser Kompost gewesen war.

Also: Im Mai dieses Jahres ist Baubeginn des Kiez Zentrums Villa Lützow (ursprünglicher Beginn: 1.1.2016) und wie es bisher aussieht, soll die Baustellenzufahrt genau durch unseren Garten gehen.

Nicht, dass uns irgendjemand Bescheid gesagt hätte.

Warum auch?

Der bunt bemalte Zaun, errichtet mit ca. 50 helfenden Händen in der Zeit eines ganzen Sommers, die Beete der Kindergärten und einiger Gäertner_innen, die eingewachsenen Beerensträucher, Stauden, das Insektenhotel (noch steht es, juhu) und und und tja, unser Kompost, Grundlage für ein neues Gartenjahr.

Wie geht es weiter?

Noch wird gehofft, dass man die Zufahrt woanders einrichten kann, noch wird gehofft, mit irgend einem zuständigen Menschen darüber reden zu können, noch wird gehofft, in weitere Planungen mit einbezogen zu werden…

Wir werden sehen.

 


Selbst Nähen in der Grünen Bibliothek

Selbst Nähen bedeutet individuelle, persönliche Mode,
kreativ sein und es macht viel Spaß!

Wie werden ein Rock oder ein Shirt genäht?

Das kann man ausprobieren und nützliche ‚Tricks‘ mit Hilfe einer Designerin dazu lernen – für Anfänger und Fortgeschrittene.

Bitte mitbringen: Passender Stoff, 1 Reißverschluss 20 cm lang und Gummiband (3-5 cm breit für einen Rock), wenn vorhanden: eigene Schere.

Wo: Stadtbibliothek Tiergarten-Süd. Lützowstr.27 .10785 Berlin
wann: Montag, den 27.3. und 3.4. 2017, 15.00 – 18.00 Uhr

Leitung: Judith Schömbs

Da die Plätze begrenzt sind (max. 5 TN), bitte unbedingt bis zum 23.3. 2017 direkt in der Bibliothek anmelden oder unter: wachsenlassen@web.de

 Der Flyer zum Ausdrucken: Flyer SelbstNähen16.1


Fullhouse im Sprech Café

Es ist der 9.2.2017, ein Donnerstagnachmittag um 16 Uhr. Menschen aus den unterschiedlichsten Bezirken Berlins treffen sich im Nachbarschaftstreff an der Stadtbibliothek Tiergarten Süd. Sie sitzen rings um die hölzernen Tische und tragen ihren Namen gut sichtbar auf  einem Kleidungsstück. Sie kennen sich bislang nicht. Der Nachbarschaftstreff ist gut gefüllt.

Als ich den Raum betrete lese ich die Namen: Mohammad, Abdullah, Raeb, Susanne, Ida. Eine bunte Mischung. Der Name Mohammad scheint besonders oft vorzukommen. Ich werde  von Ida mit einem freundlichen Hallo angesprochen. Sie ist eine der vielen Freiwilligen hier. Ich kann ihre Freude spüren, darüber dass ich erneut zum Sprech Café erschienen bin. Hier wird jede Hand gebraucht. Dies ist mein zweites Mal im Sprech Café.

Ich setzte mich zu einem jungen Mann, der alleine an einem Tisch sitzt und auf sein Handy guckt. Als ich mich hinsetze und ihn begrüße legt er schnell sein Handy weg.  Ich stelle mich vor und wir fangen an uns zu unterhalten. Ich frage ihn wie alt er ist, woraufhin er meint ich soll schätzen. Mein Tipp geht nach kurzem Überlegen auf 24 Jahre. Er ist erstaunt und meint, das sei korrekt. Die Stimmung lockert sich. Er kommt seit 8 Wochen jeden Donnerstag hier her. Er fängt an zu erzählen, von seiner Familie in der Türkei. Er hat auch Freunde in Berlin. Sie sind alle in Flüchtlingsunterkünften untergebracht. Er habe Konditor gelernt, es sei jedoch schwierig hier an einen Job zu gelangen. Er übt fleißig deutsch und muss eine Reihe von Sprachstufen ablegen. Danach könne er in die Schule gehen und am Ende dieses langen Weges einen ordentlichen Beruf als Konditor in Deutschland ausüben. Die Informationen sprudeln nur so. Ich bemerke, dass dieses Gespräch ihm gut tut. Dann erzählt er darüber, dass er in 2-3 Wochen aus seiner derzeitigen Unterkunft raus muss und dann keine Unterkunft hat.

Ich verstehe das nicht und versuche zu vermitteln. Er soll sich bei den Leuten im Sprech Café erkundigen. Das Sprech Café ist nicht nur dafür da die Sprachkenntnisse zu verbessern. Hier kommen viele Menschen zusammen und man kann wichtige Informationen und Ideen austauschen. Susanne, eine andere Ehrenamtliche, helfe ihm bereits dabei eine Wohnung zu finden. Ich merke, dass ihm diese unsichere Zukunft zu schaffen macht.

Während wir uns unterhalten, werden wir immer wieder durch dazukommende Menschen mit einem Händeschütteln begrüßt. An unserem Tisch, an dem wir anfangs zu Zweit saßen, sitzen wir mittlerweile zu neunt. Ich schaue mich um und sehe, dass wir inzwischen mehr als 40 Leute sind. Ich beziehe einen zweiten Mann in unser Gespräch, Wael und Mohammad beginnen eine Unterhaltung.

Ich verabschiede mich nach kurzer Zeit. Die Beiden reden noch immer.

Nächste Woche werde ich wieder hier sein im Sprech Cafè.

sprech-dez16

Das Sprech Café findet jeden Donnerstag von circa 16-19 Uhr statt im Nachbarschaftstreff an der Stadtbibliothek Tiergarten, Lützowstr. 27 10785 Berlin.


Gärtnern ohne Torf

Der Frühling naht, die Gärtner_in kann ihn schon riechen und endlich wird es Zeit, erste Blumen- und Gemüsepflanzen auszusäen, Balkone, Terassen und Fensterbretter mit  grün-bunten Frühlingsboten zu beglücken.

Meine Bitte wie in jedem Jahr:

Bitte benutzt keine torfhaltige Erde!

Torfhaltige Erde ist ein großer Klimakiller.
Moore schützen das Klima: Im Boden ist die größte Menge an Kohlenstoff gespeichert, 1600 Gigatonnen.
In den Mooren, die nicht einmal 5 % der Erdoberfläche ausmachen, ist der allergrößte Teil des Kohlestoffs gespeichert. Moore können der Atmosphäre permanent CO2 entziehen, in Deutschland 200 000 Tonnen pro Jahr.
Wenn die Moore trocken gelegt sind, tritt der umgekehrte Effekt ein, der gespeicherte Kohlenstoff wird freigelegt.

Achtung: Manche Erden mit einem Torfgehalt von 30-50% Torf dürfen Bio-Erde genannt werden, bei Aussaaterde sogar bis zu 70%!

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Mittlerweile findet sich in jedem gut sortierten Baumarkt auch ein Angebot an torffreien Erden.
Und ja, die Erde ist um einiges teurer als die herkömmlichen Angebote, aber: wie oft braucht man neue Blumenerde und wenn ja, wieviel?

Und vielleicht finden sich andere Möglichkeiten, seine eigene Erde herzustellen, vielleicht sogar einen eigenen Kompost  – immer noch das Gold der Gärtner_in – auf dem Balkon?

Weitere Informationen zum Thema unter:  Gärtnern ohne Torf 


Gemeinsam selber machen…

…macht uns allen am meisten Spaß!

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In den Werkstätten der Grünen Bibliothek sind in diesem Winter individuelle Bücher, Hefte, Stempel und Selbstgenähtes in Gemeinschaftsarbeit entstanden, aber nun steigt mehr und mehr die Sehnsucht nach wärmeren Jahreszeiten, dem Duft von Erde und dem Aufenthalt im Garten in uns auf und das Diorama von den Störchen gibt dieser Sehnsucht zusätzliche Nahrung.

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Bald können wir erstes Saatgut aussäen und mit vielen Hoffnungen (und in unserem Fall auch Befürchtungen, da die große Baustelle Villa Lützow quer durch unserem Garten beginnen wird) in Richtung eines -trotz alledem!- blühenden Gartenjahres blicken…


BOULEVARD POTSDAMER – eine Straße wird GRÜN!

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Die Interessengemeinschaft Potsdamer Straße hat als Träger den Zuschlag bei dem Wettbewerb „MittendrIn Berlin!“ erhalten.
Herzlichen Glückwunsch!

IDEE des Konzeptes ist es, mit der Umsetzung des Konzeptes BOULEVARD POTSDAMER – eine Straße wird GRÜN! im Rahmen der ausgeschriebenen Kategorie: „Mitten-drin Berlin! Impulse“ Anstöße für eine nachhaltige und ökologische Veränderung an der Potsdamer Straße zu geben. GRÜN soll im physischen Sinne und durch verschiedene „grüne“ Aktivitäten als das verbindende Element und das Markenzeichen der geplanten Aktionen wirken.

weiterlesen


Was wünscht Du der Welt?

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Bis zum 7. März 2017 kannst Du an unserem Wunschpostkarten-Projekt teilnehmen und Deine eigene Postkarte gestalten.
Was wünscht Du der Welt und den Menschen, die auf ihr leben? Frieden, Mut, Gemeisnchaft, Gesundheit?
Mit etwas Glück (und Können) wird Dein Motiv ausgewählt und in größerer Auflage zum Verschicken in die Welt gedruckt.

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Du hast keine Zeit, an einem Dienstag bei uns vorbei zu kommen?
Dann male Deine Wunschbotschaft zuhause und gebe sie einfach in der Bibliothek ab.

Du hast gar keine Zeit, vorbei zu kommen oder wohnst nicht in Berlin?
Dann steck Deinen Entwurf einfach in einen Briefumschlag und schicke sie an die
Stadtbibliothek Tiergarten-Süd
Lützowstr. 27
10785 Berlin
Stichwort Wunschbotschaften

Und hier die Informationen zum Ausdrucken: wunschbotschaften-gb


Frei wie ein Vogel – Ausstellungseröffnung in der Stadtbibliothek Tiergarten

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Und hier die Info zur Ausstellung zum Ausdrucken: aushang-zugvoegel-2


Mehlwurmburger oder vegane Eier? Essen im Anthropozän

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Am Dienstag, den 24. Januar 2017, um 20.00 Uhr lädt die Philipp-Schaeffer-Bibliothek zu einer Veranstaltung rund um den Sachcomic Die Anthropozän-Küche. Matooke, Bienenstich und eine Prise Phosphor – In zehn Speisen um die Welt ein. Zu Gast sind die Autoren Alexandra Hamann und Jens Kirstein, sowie der Illustrator und Live-Zeichner Ulrich Scheel.

Jeder von uns hinterlässt Spuren im Sediment des Anthropozän – des Erdzeitalters des Menschen. Nirgends wird das so deutlich wie beim Essen. Die Anthropozän-Küche führt in zehn Etappen einmal um die Welt und wirft einen Blick in die heimischen Kochtöpfe. Für den Sachcomic wurden die Erlebnisse zu einer großen Geschichte zusammengefasst und von Künstlern aus der jeweiligen Region umgesetzt. Dabei wird klar: Die Küche ist zum Schalthebel der Globalisierung geworden. Wie es in Zukunft weiter gehen wird, das entscheidet jeder einzelne von uns tagtäglich mit.

Das Buch basiert auf dem Grundgedanken des derzeit viel diskutierten Anthropozän-Konzepts, nachdem der Mensch zu einem wesentlichen Faktor im Erdsystem geworden ist, eine geologische Kraft, vergleichbar mit Erdbeben, Vulkanausbrüchen oder Kontinentalbewegungen.

Die anschaulich dargestellten Forschungsergebnisse stammen aus einem der Basisprojekte des Exzellenzclusters Bild Wissen Gestaltung. Ein interdisziplinäres Labor der Humboldt-Universität zu Berlin. Herausgeber sind der Geologe und Paläontologe Prof. Reinhold Leinfelder, die Mediendesignerin Alexandra Hamann, der Geologe Jens Kirstein und der Biologe und Politikwissenschaftler Marc Schleunitz.

Wie sehen Sie die Zukunft der Ernährung? Teilen Sie Ihre Zukunftsvisionen mit uns! Was werden wir in Zukunft essen? Hightech-Food aus dem Drucker, personalisierte Moleküldrinks, oder nehmen wir uns zurück und essen nur noch regional und saisonal? Was sind Ihre Wünsche oder Befürchtungen? Der Comic-Zeichner Ulrich Scheel, der das Kapitel „Deutschland“ der Anthropozän-Küche illustriert hat, visualisiert Ihre Gedanken und Ideen in unserem „Labor der Zukunft“. Dazu reichen wir eine kleine Überraschung.

Weitere Informationen unter: http://www.berlin.de/stadtbibliothek-mitte/aktuelles/veranstaltungen/


Aufruf zur 7. Wir haben es satt!-Demo

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Weitere Informationen unter: www.wir-haben-es-satt.de


Gemeinsam in das Neue Jahr

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Nach jahrelanger punktueller Zusammenarbeit zwischen dem Jugendhilfeträger KIDZ e.V. und dem Projekt wachsenlassen entstand im Jahre 2016 durch gemeinsame Projektplanung, Mittelakquise und Durchführung eine enge Kooperation.
Zum 1.1. 2017 werden die Angebote des Projektes wachsenlassen – Gemeinschaftsgarten & Grüne Bibliothek unter der Trägerschaft von KIDZ-Kinder- und Jugendhilfe im Dienst der Zukunft e.V. durchgeführt.

Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Arbeit!


Repair-Café für Smartphones in Berlin

Was machen, wenn das Handy den Geist aufgibt?
Viele der Geräte sind Hightech mit kurzer Lebenszeit. Wenn der Akku schwächelt oder das Display zerspringt, landen sie oft komplett im Müll.
Dabei geht es auch anders:
Die ehrenamtlichen Kolleg*innen der Gruppe Berlin laden sie ein zu einem Repair Café für Smartphones. Unter fachlicher Anleitung können Sie dort Ihr Smartphone wieder fit machen. Sie erhalten zudem Informationen über die schmutzige Produktion und Entsorgung von Smartphones sowie zu Alternativen. Der Eintritt ist frei.

Wann:

Samstag, 3. Dezember 2016, 11 bis 16 Uhr

Wo:

Posteo Lab, Methfesselstraße 36, 10965 Berlin-Kreuzberg

 

Anmeldung Repair Café:

Die Zahl der Reparaturen ist begrenzt und nur für bestimmte Modelle und Schäden möglich. Deshalb bitten wir Sie, sich bis zum 28. November 2016 anzumelden: repaircafe@greenpeace.berlin

Bitte geben Sie dort Ihren Namen, die Marke und das Modell des Geräts sowie eine kurze Beschreibung des Defekts an. Sie erhalten dann weitere Informationen zum weiteren Ablauf wie Diagnose, Reparatur und zur Beschaffung von Ersatzteilen.

Wenn Sie nur zur Diagnose vorbeikommen möchten, brauchen Sie sich nicht vorher anzumelden. Weitere Informationen finden Sie unter: https://greenpeace.berlin/termin/repair-cafe-fuer-smartphones

Zusatzprogramm – ohne Anmeldung

Die Greenpeace-Gruppe Berlin bietet neben dem Repair Café einen Vortrag und einen Workshop für Kinder an.

Von 11 bis16 Uhr durchgehend: Workshop “Bunnies” (Kinderprogramm)

14 Uhr: Vortrag “Geplante Obsoleszenz”

Sammelaktion von alten Handys

Bringen Sie Ihr altes Smartphone oder Handy mit. Funktionstüchtige Smartphones spenden wir an die Flüchtlingshilfe, alle übrigen nutzen wir für Reparierschulungen oder führen sie einem fachgerechten Recycling zu.

 


		

Unsere NähWerkstatt hat eröffnet

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Die Maschinen schnurrten, die erste Jeans wurde geflickt und neugierig schaute der/die eine oder andere Nachbar_in in unseren Projektraum , um zu schauen, was dort passiert.

In unserer neu eröffneten NähWerstatt stehen uns zwei Nähmaschinen und eine erste Grundausstattung an Materialien zur Verfügung, also kommt vorbei mit euren Lieblingsstücken, die dringend der Reparatur bedürfen!

Gemeinsam möchten wir unsere Kleidung reparieren oder auch neu gestalten, uns über Näherfahrungen austauschen und eigene Fertigkeiten und -techniken weitergeben.

Ebenso freuen wir uns auf erfahrene Näher_innen, die ihre Kenntnisse weitergeben und uns in der NähWerkstatt tatkräftig unterstützen möchten sowie über Stoff- und Materialspenden.

Wo: Stadtbibliothek Tiergarten-Süd, Lützowstr. 27, 10785 Berlin

wann: regelmäßig jeden 2. und 4. Montag im Monat, 15.00 – 18.00 Uhr

Flyer zum Ausdrucken: flyerfinal2naehwerkstatt

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Wir und die Welt, die uns umgibt – ein kleiner Rückblick

Ein Gefühl für sich selbst und seine Um-Welt zu entwickeln – den großen und kleinen Teilnehmern unserer Angebote dabei zur Seite zu stehen – ist uns ein Anliegen.

Unser Gemeinschaftsgarten bietet den Raum, Stadtnatur mit allen Sinnen zu erfahren – und die Räume in der Stadtbibliothek Tiergarten bieten Platz zum gestalterischen Aufarbeiten des Erlebten, zum Erählen, Lesen, Basteln und Vielem mehr.

In unserem Sommerferienworkshop 2016 gingen Kinder gemeinsam mit Julia Westheimer auf die Suche nach Bodenlebewesen und konnten eine Menge darüber erfahren, wie wichtig es für uns Menschen ist, deren Leben zu schützen und zu erhalten.

Unser Boden – auf dem wir meist nur achtlos gehen und stehen – als Lebensgrundlage für Mensch und Tier.

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In einem weiteren Workshop in den Herbstferien 2016 gestalteten die Kinder ein großes Wandbild über das im Sommer Erlebte und präsentierten dieses und andere Arbeiten in einer kleinen Werkschau am 21.10.2016.

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Um meine Umwelt zu achten und zu pflegen, sollte ich erst einmal bei mir selbst damit anfangen.

Wir glauben, nur wer es gelernt hat, sich selbst gegenüber achtsam zu sein, kann überhaupt die Fähigkeit entwickeln, auch anderen und der Umwelt gegenüber Verantwortung zu übernahmen.

Deshalb liegt ein Schwerpunkt bei den Sprachlerngeboten von Babette Dombrowski auf der Persönlichkeitsbildung.

Unterschiedliche Methoden und Mittel führen spielerisch an eine Selbstreflexion heran.

Präsentiert wurden daher auch lebensgroß gestaltete Vorstellungen von dem, ‚was ich bin‘ (oder besser gesagt: sein will, wie z.B. die Nummer 7 zeigt).
Wünsche, Träume, Vorstellungen vom eigenen Leben, die immer auch dabei helfen können, sich selbst besser kennen zu lernen und zu orientieren.

Selbst erzählte Geschichten, persönliche Steckbriefe, ein Memory-Spiel mit den eigenen Konterfeis konnten ebenfalls von den Besuchern entdeckt werden.

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Alle haben sich über die zahlreichen Besucher bei unserer kleinen Werkschau gefreut, stolz und souverän führten die jungen Gastgeber durch die Bibliothek eröffneten anschließend im Nachbarschaftstreff das  – themengerecht gestaltete – Buffet, bei dem alle Besucher noch für eine Weile zum gemütlichen Gespräch beisammen saßen.

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Saatgut-Nachmittag in der Grünen Bibliothek

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Am 29.10. 2016 trafen sich Interessierte zum Saatgutreinigen und zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch im Projektraum der Grünen Bibliothek.

Aus unserem Gemeinschaftsgarten wachsenlassen kamen in diesem Jahr nur einige Kräuter- und Zierpflanzensamen, um so schöner, dass einige Teilnehmer Saatgut aus eigenen Gärten in und um Berlin mitbrachten.

Wir kamen bald auf die Frage, warum Saatgut überhaupt gereinigt wird?
Es spricht einiges dafür:
Möchte man eine größere Samen-Sammlung zuverlässig aufbewahren, ist es ratsam, den Samen von allen Pflanzenresten zu trennen, denn diese könnten Verunreinigungen in Form von Viren, Pilzen, oder auch kleinste Schadorganismen enthalten.
Im Handel spielt zudem das sogenannte 1000-Korngewicht eine Rolle, um genaue Mengenangaben machen zu können.
Zudem kann man mit  reinem Saatgut natürlich weit präziser aussäen, was im Produktionsgartenbau eine große Rolle spielt.

Daraus folgt aber auch, dass das Reinigen von Saatgut für den Hausgebrauch nicht unbedingt nötig ist, besonders, wenn es nur über die Wintersaison gebracht weden soll und die Aussaat nicht punktgenau erfolgen muss.

Es ist jedoch – meist – ein richtiges Vergnügen, sich damit zu beschäftigen (alleine und mehr noch in Gesellschaft),es ist anregend, aber auch meditativ.
Man lernt nebenbei viel über die Pflanzenphysiologie/Botanik und den eigenen, oft unscharfen, Blick (weshalb wir uns ab und zu mit einer Lupe beholfen haben.)

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Im Gegensatz zum letzten Jahr haben wir diesmal rein zufällig nur Stauden- und Kräutersamen bearbeitet:
Aus der gemeinnützigen Gemeinschaft Eden bei Oranienburg (www.eden-eg.de)  wurden zum Beispiel Seltenheiten wie die sehr kleinblütige Tagetes multiflora (aus Lateinamerika) ,

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Bild: http://forum.awd.ru/viewtopic.php?f=462&t=223221&start=140

Lein/Flachs, Ringelblumen, eine aufregende Mischung verschiedener Kapuzinerkressen, Kalifornischer Goldmohn und andere für die LeihSämerei mitgebracht.

Die Tageteshüllen liessen sich nur durch zartes Reiben zwischen den Handflächen öffnen. Mit Glück konnte man die Samen dann durch Zwirbeln zwischen den Fingern herausfallen lassen, sonst müssen sie recht arbeitsintensiv herausgezupft werden.

ernte16-3Unsere Siebe können übrigens ausgeliehen werden! Kontakt: wachsenlassen@web.de

Der Lein – Linum usitatissimum ist noch genaus so hart wie im letzten Jahr:
Er wurde von uns zunächst im Leinenbeutel : ) gedroschen, dann durch verschiedene Siebe gerieben, zuletzt noch durch Pusten, bzw mit dem Wurfsieb von den letzten Hüllen getrennt.

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Aus einem Kleingarten nähe Südkreuz wurde unter anderem einjähriger Schopfsalbei – Salvia viridis (ssp. horminum)

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Bild: salbei-pflege.de/zierpflanze/salvia-viridis/

– aus der riesengroßen Salvia-Familie – gespendet. Dieser Salbei prunkt mit bunten Hochblättern, die Blüten sitzen unscheinbar quirlig am Stengel.
Er gab seine Samen auch nicht ohne weiteres her:
Zunächst wurden die Früchte von den kräftigen Stielen getrennt, doch die vielen Teilkapseln öffnet man nur durch kräftiges Walken im Leinsack und anschliessendes Reiben über den Boden eines Siebes. Durch Wegpusten der letzten Hüllreste erhält man schlussendlich das einigermaßen gereinigte Saatgut.

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Vom sehr informativen und anregenden Saatgut-Samstag am 15.10.2016 im Prinzessinengarten hatten wir
den wunderhübschen Mais ‚Black cuties’ ,
Zitronen-Katzenminze – Nepeta cataria var. citriodora,
und die Prunkwinde – Ipomea tricolor,
sowie von den Schönfärberinnen aus dem Färbergarten des Allmende-Kontors:
Färberwaid – Isatis tinctoria (aus Asien stammend, aber seit vielen Jahrhunderten das europäische Indigo),
Färber-Wau – Reseda luteola (uralte europäische Pflanze zum Gelb-Färben),
Carthamus tinctorius – die Färberdistel oder auch Saflor
und Chenopodium podagraria – den guten Heinrich (vom Aussterben bedroht)
mitgebracht.

Die Schötchen des Färberwaid öffnen sich nicht leicht, sie können jedoch im Ganzen ausgesät werden. Schneller geht es mit folgender Methode:
http://www.dyeplants.de/waidanbau.html

Nur unsere Herbstanemonensamen, Anemone hupehensis – werden nicht gereinigt.
Die klitzekleinen Samen sind fest mit den weissen, weichen, wattigen Fasern verbunden und werden in diesem Zustand in die Erde gelegt.

Hier eine kleine Anleitung, obwohl Anemonen weit einfacher über Ableger vermehrt werden:
Die Watte auseinanderziehen, in einen Topf oder auf die Gartenerde legen und angießen, damit das Ganze nicht wegfliegt.
Über Winter draussen lassen.
Vor starker Sonne und Trockenheit geschützt, bilden sich aus dem Samen im Frühjahr zarte Keimlinge, die zu Jungpflanzen heranwachsen.
Diese Pflanzen können sich sehr von der Ursprungspflanze unterscheiden.
Die kleinen Herbstanemonen sollten das erste Jahr nach Möglichkeit frostgeschützt überwintern.
Immerhin ein interessantes Experiment!

Beim Einsortieren der Samen in die Saatgutbibliothek wurde klar, dass man eigentlich nicht genug Informationen zu den Pflanzen haben kann – aber leider selten hat…
Einfach aus dem Grunde, weil wir schon beim Aussäen unser Augenmerk häufig direkt auf die Praxis von Hege, Pflege, Ernte richten.

So fällt die Archivierung der Samentüten häufig aus und man vergisst, danach zu schauen, ob das reale Pflanzenwesen auch die angekündigte Eigenschaften zeigt – oder andere. : )
Und im Rückblick ist es dann oft schwer, die spezifischen Eigenschaften noch zu beschreiben…

Deshalb an dieser Stelle noch einmal die Bitte an alle, Informationen zu den Pflanzen aufzuheben/zu sammeln und bei Spenden eben nicht nur das Saatgut, sondern auch die dazugehörigen Informationen großzügig ; ) weiter zu geben.

Was zu bedenken ist:
Saatgut verliert nach und nach seine Keimfähigkeit!

Viele Zwiebelgewächse, Lauch/Poree, Knoblauch, Schnittlauch, sowie Pastinake und Schwarzwurzel, verliern ihre Keimkraft beispielsweise oft schon nach wenigen Monaten, und sollten daher besser eingefroren aufbewahrt werden.
Auch Mais, Sellerie, Spinat, Fenchel und Möhren sollten nicht länger als
2-3 Jahre in unserer Leihsämerei auf Gärtner warten müssen.
Daher ist die diese auf einen lebhaften Leih-und-Rückgabe- Zyklus angewiesen, um sich ‚jung zu halten’ beziehungsweise das angebotene Saatgut durch Anbau immer wieder zu verjüngen.

Bitte seid neugierig, kommt, leiht, baut an, erntet und spendet!

DANKE!

Julia Westheimer und die LeihSämerei der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft,
Lützowstr. 27, 10785 Berlin

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Kamishibai trifft St. Martin –

– eine Holzbühne, traditionelle Geschichten, kleine fantasievolle Ideen und viel Spaß beim gemeinsamen Selbermachen.

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Die kleinen Laternen sind leicht selber zu machen mit Material, das so gut wie jeder zu Hause hat:

Teelichter, Butterbrotpapier, Malstifte, Draht und einen Stab, wir haben hier einfach kleine Äste aus dem Garten genommen, die noch zusätzlich schick aussehen.

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Wenn jeder seine eigene Laterne fertig gestellt hat, kann die Geschichte von St. Martin mit Bildern in der Kamishibai-Bühne erzählt werden und dann kann der Probelauf für den St.Martinstag beginnen.

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Das St. Martinslied hat übrigens im Original insgesamt 8 Strophen, hier die letzte als meine persönliche Bitte zum
9. November 2016 an St. Martin:

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin, o du Gottesmann,
nun höre unser Flehen an.
O bitt für uns in dieser Zeit
und führe uns zur Seligkeit.

Große und kleine Kamishibai-Fans treffen sich jeden 1. Montag im Monat um 16.30 in der Grünen Bibliothek unter der Leitung von Babette Dombrowski zum gemeinsamen Gestalten und Aufführen von Bildergeschichten.


NähWerkstatt in der Grünen Bibliothek

Am 14. November 2016 in der Zeit von 15.00 – 18.00 Uhr eröffnet unsere NähWerkstatt
in der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft!
Sie wird von da an jeden 2. und 4. Montag im Monat stattfinden.

Gemeinsam möchten wir unsere Kleidung reparieren oder auch neu gestalten, kleine Sachen wie z.B. Kuscheltiere selber nähen, uns zeigen lassen, wie man mit einer Nähmaschine näht, uns über Näherfahrungen austauschen, eigene Fertigkeiten und -techniken weitergeben und nicht zuletzt uns darüber freuen, beim Nähen nicht alleine zu sein!

Es stehen uns zwei Nähmaschinen und eine erste Grundausstattung an Materialien zur Verfügung, also kommt vorbei mit euren Lieblingsstücken, die dringend der Reparatur bedürfen.

Ebenso freuen wir uns auf erfahrene Näher_innen, die ihre Kenntnisse weitergeben und uns in der NähWerkstatt tatkräftig unterstützen möchten sowie über Stoff- und Materialspenden.

 

Wo: Stadtbibliothek Tiergarten-Süd. Lützowstr. 27.10785 Berlin
wann: jeden 2. und 4. Montag im Monat, 15.00 – 18.00 Uhr
weitere Informationen unter: wachsenlassen@web.de

Eine Kinderbetreuung werden wir untereinander organisieren, für Mal- und Lesestoff ist auf jeden Fall gesorgt.

Hier der Informationsflyer zum Ausdrucken: flyer1naewerkstattfinal

 

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Sprech-Café in der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft

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Viel Spaß machte heute der gelungene Auftakt zum Sprech-Café im Nachbarschaftstreff im Anbau der Bibliothek Tiergarten-Süd.

Wir treffen uns von heute an jeden Donnerstag in der Zeit von 16.00 – 18.00 Uhr, um miteinander auf Deutsch zu reden, uns kennen zu lernen, (Sprach-) Spiele zu spielen und und und…wir freuen uns auf neue und alte Nachbarn und natürlich auch auf interessierten Menschen aus anderen Bezirken!

Das Sprech-Café wird organisiert vom Arbeitskreis Flüchtlingshilfe Tiergarten-Süd in Koorperation mit der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft.

Kontakt: akfts@posteo.de

 

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Neu im Kiez: Sprech-Café im Anbau der Bibliothek Tiergarten

Ein Sprech-Café als neuer Treffpunkt

Haben Sie vielleicht Lust auf einen Tee oder Kaffee mit den neuen
Kiezbewohnern?

Am 3. November 2016 wird es losgehen – mit unserem „Sprech-Café“!

Jeden Donnerstag von 16h-18h treffen sich interessierte
‚alteingesessene‘ Bewohner aus unserem Kiez mit Geflüchteten aus den
Einrichtungen in der Nähe, um zusammen deutsch zu sprechen und zu üben, sich
kennenzulernen, auszutauschen oder sich zu verabreden.

Wir freuen uns über einen lebendigen Treffpunkt am Donnerstag Nachmittag für alle neuen und alten Nachbarn.

Wer darüber hinaus Zeit & Lust hat, diese Idee durch regelmäßige
Anwesenheit zu unterstützen, kann sich gerne melden (akfts@posteo.de)
oder einfach donnerstags vorbeischauen.

Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Wo: Nachbarschaftstreff im Anbau der Bibliothek Tiergarten-Süd, Lützowstr. 27, 10785 Berlin
Wann: Donnerstags von 16h-18h, Start 03.11.16

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Und hier der Flyer zum Ausdrucken: sprechcafe16


Saatgut tauschen und reinigen am 29. Oktober

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Wir freuen uns jederzeit über mitgebrachtes Saatgut für unsere LeihSämerei!

Der Flyer zur Veranstaltung als pdf: flyer-ls29-10-16

 


Wachsenlassen – Grüne Bibliothek der Nachbarschaft und Gemeinschaftsgarten

was wir sind und was wir machen –

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Die Stadtteilbibliothek Tiergarten Süd stellt – trotz ihrer geringen Größe – als die einzige öffentliche Bildungseinrichtung im Quartier, die (nahezu) kostenlos genutzt werden kann, einen unverzichtbaren, zentralen Bildungsstandort für die Anwohnerschaft dar. Sie verfügt über zwei entscheidende Vorteile, wodurch es gelingen kann, ihren Standort dauerhaft zu erhalten:

  1. Die direkte Einbindung an das neu entstehende soziokulturelle Zentrum Villa Lützow mit seinen auf dem großen Außengelände angesiedelten Gartenprojekten und den professionellen Akteuren im soziokulturellen Bereich. Dieses zukünftige Kiez Zentrum wird gemeinsam mit dem Jugendamt Berlin Mitte und den vor Ort ansässigen Trägern konzipiert und organisiert.
  2. die Nutzung des vorhandenen Anbaus als nachbarschaftlichem Treffpunkt mit Bildungsangeboten, Mitmach-Workshops, Beratungsangeboten, – als Ort der Wissensvermittlung und Gemeinwesenarbeit.

Seit 2014 werden mit der Projektarbeit der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft und deren Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftsgarten wachsenlassen – der von der BVV Mitte 2016 „als Aktionsfläche für das soziokulturelle Zentrum als Ort, wo Stadtmenschen, insbesondere Kindern, Naturleben und Umweltwissen vermittelt wird, als erhaltenswert und schützenswert“ anerkannt und sein Erhalt damit beschlossen wurde die Idee des Gärtnerns in der Stadt und die damit verbundenen Bildungsmöglichkeiten ebenso aufgegriffen und weiterentwickelt wie interaktive Sprachlernangebote ausgebaut.

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Bibliotheken werden in der heutigen Zeit immer wichtiger als Aufenthalts- und Kommunikationsorte, die ein grundlegendes Angebot an Wissensquellen unabhängig von sozialer, kultureller, ethnischer oder geschlechtlicher Herkunft zur Verfügung stellen.

Das Gleiche hat sich mittlerweile für urbane Gärten herauskristallisiert.


Bürger_innen brauchen in ihrer direkten Lebenswelt den öffentlichen und gut erreichbaren Zugang zu Orten des lebenslangen Lernens, die man im Stillen oder in Gemeinschaft mit anderen nutzen kann. Orte, an denen nicht nur Materialien zur Wissenserweiterung kostenlos oder preisgünstig zur Verfügung gestellt werden, sondern auch Beratung, Unterstützung und Gemeinschaft erfahren werden können.

Um die am Standort vorhandenen Potentiale aufzugreifen, wurde gemeinsam mit dem Amt für Weiterbildung und Kultur, FB Bibliotheken, eine Profilierung mit den Schwerpunkten ‚urbanes Gärtnern, ökologisches Stadtleben, nachhaltige Lebensführung‘ erarbeitet, die durch das Projekt – BELESEN – Bewusst Leben und Lesen – Neuprofilierung der Stadtbibliothek Tiergarten Süd – Projektzeitraum Juli 2016 – Dezember 2018 konkret umgesetzt werden soll. Das besondere Ziel ist, auch über den Projektzeitraum hinaus den Standort Bibliothek Tiergarten-Süd erfolgreich aufrechterhalten zu können.

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Die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft und der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen stellen folgende Angebote bereit:

  • Gärtnern in der Stadt
  • Gärtnern mit Kindern im Vorschulalter
  • Garten-Kunst-handwerklich-orientierte Workshops / für Kinder auch als Ferienangebote
  • kreative Sprachlernangebote in kleinen Gruppen für Kinder ab dem Vorschulalter und Erwachsene mit nichtdeutscher Muttersprache mit dem Schwerpunkt Umwelt, nachhaltige Lebensstile
  • Beratung zu Fragen der nachhaltigen Lebensgestaltung
  • Repair Café – Schwerpunkt Nähen
  • Pflege und Beratung zu einer LeihSämerei, in der selbst gewonnenes Saatgut eingestellt und entnommen werden kann

Alle unsere Angebote legen Wert auf einen gepflegten Umgang mit der deutschen Sprache und auf die Vermittlung von Gedanken einer nachhaltigen Lebensführung unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte

Wir pflegen gute Kontakte zu andern sozio-kulturellen Akteuren vor Ort und Berlinweit und freuen uns über Zusammenarbeiten und Kooperationen.

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Das Projekt BELESEN – Bewusst Leben und Lesen – Neuprofilierung der Stadtbibliothek Tiergarten Süd – wird gefördert durch:

www-berlin-de


Holunderbeeren-Ernte 2016

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Wir mussten in diesem Jahr reichlich suchen, um genug Beeren für unsere Holundersaft-Herstellung zu finden.

Zumindest rund um und im Familiengarten in Tiergarten-Süd war die Ausbeute leider kärglich. Es ist ja bekannt, dass die einzelnen Dolden an einem Strauch zu unterschiedlichen Zeiten reifen, aber wir fanden leider meist nur Dolden, bei denen die einzelnen Beeren nicht gleichzeitig reif geworden waren. So sahen leider die noch besseren Varianten aus:

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Nun denn, der Holunder ist nun einmal ein mythisches Gewächs und wer weiß, mit was für Problemen die in ihm wohnende Schutzgöttin Holda in diesem Jahr beschäftigt war…

Holundersaft ist sehr einfach herzustellen:

Zuerst streift man die reifen (!), tief dunkelrot bis violetten Beeren mit einer Gabel von den Dolden ab, in unserem Fall ging noch einmal viel Zeit zum Aussortieren der noch grünen Beeren drauf.

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Aber dafür konnten wir endlich wieder einmal gemütlich zusammen sitzen und miteinander plaudern. (Dies allein schon ein Grund dafür, einen Gemeinschaftsgarten mitten in der Stadt zu haben).

Danach wäscht man die Beeren und setzt sie mit Wasser, Zucker und Zitronensaft auf, als Mischungsverhältnis kann man als Grundwert 500 Gramm Zucker und Saft einer halben Zitrone auf 1 Kg Beeren und ½ Liter Wasser verwenden, alles andere ist Ausprobieren und Geschmackssache.

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Beeren durch ein Tuch ausdrücken, damit möglichst viel des leckeren Saftes erhalten bleibt.

In saubere und mit kochendem Wasser sterilisierte Flaschen abfüllen, es ist auch empfehlenswert, die gefüllten und verschlossenen Flaschen noch einmal für ca. 30 Minuten im Wasserbad zu erhitzen. Dann hält der wohlschmeckende Saft sicherlich bis zur nächsten Erkältung.

Holundersaft hilft gegen Fieber, Husten und Heiserkeit und stärkt durch seinen hohen Vitamin C-Gehalt die Abwehrkräfte.

Vorsichtig beim Erwärmen: Damit das hitzeempfindliche Vitamin nicht zerstört wird, den Saft nicht kochen.

 

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Sprache und (Selbst-) Bewusstsein

Wenn ich mich in einer Sprache zurechtfinde, sie ‚beherrsche, wie man allgemein zu sagen pflegt, dann führe und leite ich, ich weiß Bescheid, ich durchblicke und überschaue etwas, ich bin orientiert, bin sicher und weiß etwas.

Ich fühle mich heimisch in dieser Sprache, kann anderen etwas über mich erzählen und meine Bedürfnisse ausdrücken.

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Wer bin ich?

Was gehört zu mir?

Ich benenne meine Zehen, meinen Fuß, meinen Unterschenkel, mein Knie, meinen Oberschenkel.

Ich setze mich zusammen aus vielen Teilen, deren Bezeichnungen ich weiß und fange an, immer genauer beschreiben zu können, ob mir zum Beispiel mein kleiner Zeh, mein Mittelfinger oder mein Herz wehtut.

Selbstwirksamkeit erfahre ich durch meine eigenen Tätigkeiten.

Ich kann schneiden, malen, schreiben, hämmern,sägen und bewirke etwas durch mein Handeln.

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Ich kann mich anschauen und fragen: wer ist diese Person im Spiegel?

Wie sieht sie aus?

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So, wie auf meinen Zeichnungen zum Memory?

Ist mir das Portrait gelungen?

Erkenne ich mich wieder, erkennen mich die anderen?

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Oder bin ich so, wie der Held im roten Trikot mit der Nummer 7?

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Was ist Wunsch, was ist Ziel?

Wie komme ich dahin, Wunsch und Wirklichkeit einander anzunähern?

Was kann ich dafür tun?

Wenn ich eine Sprache beherrsche, mich in ihr ausdrücken kann, eröffnen sich mir die Möglichkeiten, mir meiner selbst bewusst zu werden und anderen mitteilen zu können, was ich denke,fühle, was ich gerne möchte und was ich verändern will. Ich erkenne Zusammenhänge und beginne, mich und meine Umwelt etwas besser zu verstehen.

Und vielleicht erwacht in mir dadurch eines Tages der Wunsch, meine Leben und meine Umwelt gemeinsam mit anderen aktiv mitzugestalten.

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Die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft bietet Sprachangebote im kleinen Kreis, in welchen darauf Wert gelegt wird, zu lernen, sich selbst gut und verständlich in der deutschen Sprache auszudrücken.
Wir basteln, handwerken, gärtnern, kochen und essen auch mal gemeinsam, lesen, schreiben, malen, erzählen und reden über, was mir machen,was wir denken, was wir fühlen, was uns interessiert.

Leitung Sprachlernangebote: Babette Dombrowski


Unser Boden – unsere Lebensgrundlage

Unser Boden – Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen, unverzichtbare Grundlage der Ernährung, Grundlage für die Einrichtung von Wohn-, Arbeits- und Freizeitstätten, Grundlage für Bedürfnisse nach Kontrolle über Raum und Besitz – wird er von uns noch anders wahrgenommen als der unangenehme Dreck unter unseren Füßen?

In unserem Ferienworkshop für Kinder ‚Wer lebt in unserem Boden – Boden und Bodenlebewesen kennenlernen‘ in den Sommerferien 2016 wollten wir versuchen, das ein wenig zu verändern und für die Wahrnehmung unseres Bodens als Lebensgrundlage und Lebensraum zu sensibilisieren.

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Wir näherten uns an über die Sinneswahrnehmungen.
Barfuß mit verbundenen Augen über verschiedene Bodenarten laufen, riechen, fühlen, analysieren, ist Boden gleich Boden, gibt es Unterschiede und wie sehen diese aus?

Für manch eine /einen war schon die Herausforderung zu groß, barfuß über diesen Dreck zu laufen…

Wir näherten uns dem Boden weiter an über die Tiere, die in ihm leben, ihn letztendlich ‚herstellen‘ und somit – falls wir ihnen die Chance geben und ihren Lebensraum erhalten – dafür sorgen, dass wir Menschen einen fruchtbaren Boden zum Anbau unserer Nahrungsmittel zur Verfügung haben.

Wo leben welche Tiere? Wer bevorzugt welchen Lebensraum? Was fressen sie und wie stellen sie neuen, fruchtbaren Boden her?

(und sind sie wirklich so eklig, wie viele beim ersten Anblick finden oder entdecken wir neue Lebenswelten und -wesen, wenn wir sie eingehender betrachten und mehr über ihre Lebensweise erfahren?)

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Da wir die Tiere über die Tage beobachten und zeichnen wollten, erhielten sie von uns ausreichend – wie wir hofften – ausgestattete Übergangswohnungen, welche wir mit Erde, Blättern, Holz und Feuchtigkeit auslegten.

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Nun konnte das Beobachten beginnen.

Mit Hilfe von Schaubildern und Büchern aus unserer Bibliothek versuchten wir, die Tiere zu bestimmen und mehr über ihre Lebensweise zu erfahren.

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Unser ‚bester‘ Fund: Der gemeine Mistkäfer!

 

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Und eine Marienkäferlarve, die wirklich nicht wie ein Marienkäfer aussieht, die aber, besonders in ihrem letzten Stadium, ganz, ganz viele Blattläuse frisst.

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Es entwickelte sich nach ungläubigem Staunen darüber, dass und vor allem wie der Regenwurm ‚unseren Boden herstellt‘ sogar so etwas wie Ehrfurcht ihm gegenüber, anfassen mochten ihn aber nach wie vor die wenigsten.

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Wir haben Feuerkäfer, Marienkäfer (-larven), Mistkäfer, Asseln und Regenwürmer kennengelernt und etwas über ihre Lebensweise und ihren Lebensraum, den Boden erfahren.

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Wir haben viel Spaß miteinander gehabt beim Entdecken,Erfahren, Zeichnen, Malen, Erzählen und vielleicht denkt zukünftig der eine oder andere kleine Mensch daran, wie schützenswert und wichtig unser Boden und die darin lebenden Tiere für uns sind…

Und als wir die Tiere am letzten Tag wieder frei gelassen haben, waren doch alle sehr erleichtert, dass sie alle (?!) überlebt haben.

Jeden Freitag, in der Zeit von 14.15 – 16.00 Uhr, geht es in der Grünen Bibliothek weiter mit Erkundigungen im Garten und in der Bibliothek

Viel Wissenswertes über den Boden und seinen Erhalt findet sich auf: http://saveoursoils.com/de

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Zusammen: im Garten und in der Bibliothek

Neues Angebot am Freitag in der Grünen Bibliothek

vorlesen nachlesen Bäume Bücher
BlumenBuntes Grünes blättern
spielen handwerken entdecken ausprobieren und erzählen …!

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Wo: Stadtbibliothek Tiergarten, Lützowstr. 27, 10785 Berlin

wann: jeden Freitag von 14.00 – 16.00 Uhr (Start: 23.9.2016)

Leitung: Julia Westheimer

Zusammen: im Garten und in der Bibliothek ist ein offenes Angebot, für alle, die Spaß daran haben, sich mit Garten, Umwelt und Büchern zu beschäftigen. Begrenzte Teilnehmerzahl. Einfach zum Schnuppern vorbeizukommen ist immer möglich. Möglichst wetterfeste Kleidung mitbringen.

Und hier der Flyer zum Ausdrucken: flyer-zusammen-im-garten

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Buchwerkstatt in der Grünen Bibliothek

 

 

Wir laden ein zur

Buchwerkstatt

erzählen – malen – schreiben – gestalten

Klein und groß und jung und alt – alle gestalten gemeinsam ein mehrsprachiges Bilderbuch.

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Wo: Stadtbibliothek Tiergarten, Lützowstr. 27, 10785 Berlin
Wann: jeden Dienstag von 16.00 – 18.00 Uhr (Start: 6.9.2016)
Leitung: Babette Dombrowski

Die Buchwerkstatt ist ein offenes Angebot, für alle, die Spaß daran haben, mitzumachen. Begrenzte Teilnehmerzahl. Einfach zum Schnuppern vorbeizukommen ist immer möglich.

PDF zum Ausdrucken: Flyer1, 5.9.16

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Tagesseminar Gemüse- und Kräutervielfalt

Gemüse und Kräutervielfalt – entdecken und erhalten

Einführung in die Saatgutgewinnung im eigenen Garten

 Tagesseminar für Einsteiger

Wann:   Samstag 17.09.2016, 10:30 Uhr – 15:00 Uhr

Unkostenbeitrag: 25 €,  Anmeldung bei Ute Boekholt unter 0157/84496984, boekholt.ute@web.de

anschließend „Offener Gartensalon“

zum Nachfragen, Besprechen, Fachsimpeln…mit Essen u. Trinken, nicht nur für Seminarteilnehmer/innen

Wo:  Gemeindehaus Alt-Rosenthal, Bahnhoftr. 3/
Saatgut-Permakulturgarten Alt-Rosenthal

Bahnhofstr. 2

15306 Alt-Rosenthal

Dieses Anfängerseminar vermittelt Grundkenntnisse zur Gewinnung von Saatgut Ihrer Lieblings Gemüse-und Kräutersorten, es eröffnet ein neues, interessantes Spektrum des Gärtnerns und macht unabhängig vom Samentütchen-Angebot des Handels.

Seit ca.8 Jahren baue ich in meiner kleinen Gärtnerei (zwischen Oderbruch und Märkischer Schweiz)  Gemüse, Kräuter und Nutzpflanzen nach Permakulturprinzipien an, um Saatgut zu gewinnen und diese Sorten zu erhalten. Dabei lege ich Wert auf alte, robuste und natürlich schmackhafte Sorten, alle „Gemüse“ werden ausschließlich im Freiland vermehrt..

Meine dabei gewonnenen Erfahrungen und mein Wissen möchte ich an Sie weitergeben.

Ich bin Netzwerkpartner vom VERN e.V. und mein Betrieb ist Öko-zertifiziert. Unter SAMENBAU-NORDOST, ein Zusammenschluß von mittlerweile 5 Gärtnereien, vertreibe ich das Saatgut im Internet.

Tagesablauf

10:30 – 12:15    Eine theoretische Einführung: Wie entstanden unsere Gemüsearten überhaupt?
Was sind samenfeste Sorten- was Hybride?
Welche Gemüse/Kräuterarten kann ich einfach vermehren – Warum und Wie
12:15 – 12:30 Pausenimbiß und Erfahrungsaustausch
12:30 – 15:00 Praktische Beispiele im Garten, kleine Bestäubungsbiologie,
15:00 – 18:00 „Gartensalon“  Vielfaltsküche
Erfahrungsaustausch, Beantwortung von Fragen, Fachsimpeln, evt.Gartenführung

Offen für weiteres Publikum

Anreise: per Bahn, mit der Regionalbahn Berlin/Lichtenberg-Kostryn, hält alle 2 Stunden (10:29 Uhr, 13:00 Uhr…..) in Alt-Rosenthal, 1min vom Veranstaltungsort.
Mit dem Auto: die B1 bis Worin, bzw. von Seelow kommend bis Diedersdorf, Görlsdorf durchfahren, Wegweiser Alt-Rosenthal, Parkplatz am Bahnhof

Informationen als pdf: Tagesseminar_Gemüse und Kräutervielfalt_UB-1