Mittagsgespräch am 15.02.2018 “ Wie können wir gemeinwohlorientiert wirtschaften?“

In den Räumen des NABU fand am Donnerstag (15.02.) ein Mittagsgespräch
unter der Frage „Wie können wir gemeinwohlorientiert wirtschaften?“ statt.
Die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende hat insgesamt drei
Veranstaltungen dieser Art zu verschiedenen Themenfeldern nachhaltigen
Wirtschaftens abgehalten, um gesellschaftliche und wirtschaftliche
Transformationspfade aus NaWi-Projekten (gefördert durch das Bundesinstitut für Berufsbildung) zu reflektieren und diskutieren.

Um eine nachhaltige gesellschaftliche und landwirtschaftliche Wende herbeizuführen, kommt man nicht umhin, auch Veränderungen an bestehenden Wirtschaftsweisen vorzunehmen. Es werden neue Modelle des Wirtschaftens entwickelt, die neben finanziellen Erträgen gleichermaßen oder vor allem die Beiträge zum Gemeinwohl messen. Betriebe und Verbände machen ihre Erfolge in diesem Konzept anhand neuer Maßstäbe aus.
Voraussetzungen dafür sind ein erweitertes Wohlstandverständnis und eine relative Unabhängigkeit vom Markt und Wirtschaftswachstum.

Ein möglicher Ansatz ist das aus Österreich stammende Konzept der GWÖ (Gemeinwohl-Ökonomie), das sich in den vergangenen Jahren in Richtung Europa und Amerika verbreitet hat. Es wird als ethisches Wirtschaftsmodell beschrieben, bei dem das Wohl von Mensch und Umwelt oberstes Ziel ist. So soll es als Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene Wirkung haben.
Um den Beitrag eines Betriebes, einer Bildungseinrichtung oder eines Verbandes mess- und vergleichbar zu machen, zieht man als Äquivalent zur Finanz-Bilanz auch eine „Gemeinwohl-Bilanz“, die in der „Gemeinwohl-Matrix“ dargestellt wird. Durch eine ausführliche Befragung können Aussagen über die Erfüllung der Werte gemacht werden, die ein gutes Leben fördern, im Bezug auf die verschiedenen Berührungsgruppen, mit denen der Betrieb meistens in Kontakt steht.

Gemeinwohlmatrix
Dabei werden Punkte nur für solche Aktivitäten vergeben, die über die Erfüllung des gesetzlichen Mindeststandards hinausgehen.
Exemplarische Fragen sind: „Wird die Menschenwürde geachtet?“, „Wird ökologische Nachhaltigkeit sichergestellt?“ oder „Wie transparent, solidarisch und demokratisch werden unternehmerische Ziele erreicht?“
Im besten Fall könnten so auf lange Sicht durchgehend menschenwürdige Arbeitsplätze, hochwertige Produkte und Dienstleistungen entstehen, während sich Umweltschäden und soziale Probleme verringern.

In dem Mittagsgespräch haben die verschiedenen NaWi-Projekte ihre Inhalte und Ergebnisse präsentiert:

  • Das Projekt „GIVUN“ der Europa-Universität Flensburg hat das Konzept der GWÖ sowie andere bestehende unternehmerische Nachhaltigkeitsstrategien vergleichend bewertet. Im Fokus des Forschungsprojektes steht die Auswirkung der betrieblichen Gemeinwohlorientierung auf die konkreten Arbeits- und Produktionsbedingungen.
  • Der erste zertifizierte Betrieb Berlins, der einen Gemeinwohlbericht erstellt hat, ist das „Märkische Landbrot“. Ein Vertreter hat einen Auszug der Strategien des Betriebes vorgestellt, die eine hohe Gemeinwohl-Bilanz ermöglichen können. Dafür werden zum Beispiel keine Kosten für ein gasbetriebenes Lieferantenauto gespart, um eine geringere Emissionsrate zu erzielen.
  • Greenpeace hat ebenfalls eine Bilanz erstellt. Dabei haben sich einige Unklarheiten aufgetan, vor allem im Bezug auf gemeinnützige Verbände. Denn in diesen Fällen gibt es weder ein konkretes Produkt noch einen konkreten Kunden. Außerdem werden Umweltprojekte im Vergleich zu Sozialprojekten eher geringer bewertet, obwohl sie im Nachhaltigkeitskontext eine große Rolle spielen.
  • Das Projekt „COWERK“ der Uni Bremen untersucht am Beispiel offener Werkstätten die Praxis neuer kollaborativer Wirtschaftsformen. Durch eine Nachhaltigkeitsbewertung soll die Bedeutung solcher Einrichtungen als Akteure eines gesellschaftlichen Tranformationsprozesses gemessen und auf ihre Zukunftsfähigkeit geprüft werden. Offene Werkstätten sind ein fortschrittlicher Ansatz, um negative Umwelteffekte zu verringern, indem die Nutzungsdauer von Verbrauchsgütern verlängert wird. Außerdem werden verschiedene Fertigungstechnologien zugänglich gemacht und fachliches Know-how im gemeinschaftlichen Arbeiten ausgetauscht.

Im Anschluss an die Projektpräsentationen fand eine sogenannte Fishbowl-Diskussion statt. Dabei wurden (im Ansatz) nötige politische Rahmenbedingungen erörtert sowie die Frage nach der Praxisnähe und Massentauglichkeit des GWÖ-Konzepts.

Das Mittagsgespräch hat einen umfangreichen Einblick in eine neue Bewegung gegeben, die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Verantwortungen miteinander verbindet.
Es waren Vertreter verschiedener Unternehmen und Verbände anwesend, die durch kontroverse Beiträge eine lebhafte Diskussion zustande brachten.

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Einladung zum Mittagsgespräch, 15.02.2018 mit Kurzbeschreibung der einzelnen Projekte
Zivielgesellschaftliche Plattform Forschungswende
Gemeinwohl-Ökonomie

 

 

 

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„2000m²“ in unserem Garten und in der Grünen Bibliothek

„Wozu braucht der Mensch den Acker?“2000m2
„Um zu essen“, würden die meisten zu Recht sagen.
Aber bedenken wir dabei auch, dass der Acker eine Grundlage unserer Kleidung und zunehmend unserer Energieversorgung bildet? Dass ein Großteil der Tierfütterung zukommt? Und sind wir uns dabei der Verantwortung gegenüber der begrenzten Ressource „Ackerland“ bewusst?
Diesem Thema widmet sich das Projekt „2000m²“ der Zukunftsstiftung Landwirtschaft. Als Umweltbildungsprojekt soll es auf den Zusammenhang zwischen unserem Konsumverhalten und dem Verbrauch an Ackerfläche aufmerksam machen.
2000m² sind hier der Anteil an Ackerboden, der jedem Bürger auf der Welt rein rechnerisch zusteht.
Einerseits zeigt die Realität jedoch eine sehr ungleiche Verteilung auf der Welt, die unter anderem zu Hungersnöten führt, obwohl doch eigentlich für jeden genug vorhanden wäre.
Andererseits werden große Teile des Ackers durch die Agrarindustrie eher zweckentfremdet, wobei die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft einen zu geringen Stellenwert hat.

Mit Hilfe zweier „Instrumente“ des Projektes, wird ein Denkanstoß gegeben und das Thema erfassbar gemacht.

WeltackerDer „Weltacker“, der vergangenes Jahr auf dem IGA-Gelände in Marzahn zu sehen war und nun nach Pankow in den Botanischen Volkspark zieht, zeigt exemplarisch, wie diese 2000m² eines Menschen pro Jahr genutzt werden. Auf dem Acker sind also alle wichtigen Kulturpflanzen (Getreide, Ölpflanzen, Obst, Gemüse, Fasern usw.; Weidefläche der Tiere  ausgenommen) im globalen Maßstab angepflanzt worden.
Die andere Herangehensweise ist das sogenannte „Flächenbuffet“.
Bei diesem wird veranschaulicht, wie viel Fläche für ein einzelnes Gericht verwendet wird. Darauf werden die einzelnen Zutaten maßstabsgetreu und so weit wie möglich angepflanzt. Das „Ergebnis“ im Verhältnis zu den 2000m² kann so eine Aussage über die Ernährung und derren Nachhaltigkeit treffen.
Das Projekt hat auf der IGA großen Anklang gefunden. Nun soll ein Netzwerk aufgebaut werden, bestehend aus verschiedenen Gärten landes- und bundesweit, die das Projekt auf der ihnen zur Verfügung stehenden Fläche ebenfalls vertreten; entweder mit einer Parzelle des Weltackers oder einem eigenen Flächenbuffet.

Wir freuen uns, Teil des Projektes zu werden und somit auch am weiteren Gestaltungsprozess beteiligt zu sein. Wir werden in unserem Garten bzw. vor der Bibliothek Tomaten für den Weltacker und voraussichtlich eine Pizza für unser Flächenbuffet anpflanzen.
Bei der Umsetzung werden wir durch das 2000m²-Team angeleitet und unterstützt.
Sozusagen als Pilotgruppe waren wir dafür am 12.02. bei dem Flächenbuffet-Multiplikatoren Workshop. Programmpunkte des Tages waren der Bildungsauftrag des Projektes, gärtnerische Hinweise, weitere Anleitungen sowie unser kritischer Blick auf das Konzept des Flächenbuffets und eine Pause zum gemeinsamen Kochen, bei dem wir uns natürlich auch auf die dafür verwendete Ackerfläche konzentriert haben.
Entscheidend an dem Tag war vor allem die Diskussion über die Knackpunkte des Projektes. Dabei ist offensichtlich geworden, dass jeder eine andere Auffassung der Gewichtung der einzelnen Teilaspekte hat, die vermittelt werden sollen. Da man in „2000m²“ unzählige Informationen, Vergleiche und Kritiken an der heutigen Agrarindustrie oder globalem Konsumverhalten stecken könnte, fällt es schwer, den Fokus zu halten und es nach wie vor für jeden greifbar zu machen. Andererseits kann aber so jeder Garten seine individuelle Auffassung des Projektes darstellen ohne, dass die erzielte Wirkung dadurch verloren geht.

Die verwendeten Grafiken sind der Website entnommen.
Für einen tieferen Einblick in das Projekt: www.2000m2.eu
Bei Fragen zur Umsetzung in unserem Garten bitte an wachsenlassen@web.de wenden

 


LeihSämerei und neue Medien in der Grünen Bibliothek

Auch wenn in Berlin die Temperaturen gerade endlich einmal ein wenig winterlich geworden sind, erwachen langsam die Gartenpläne für das begonnene Jahr.

Wir haben im letzten Jahr viel neues Saatgut aus Berliner Gärten und aus dem Umland bekommen, welches Stephanie vom Team wachsenlassen geduldig gesäubert und in die LeihSämerei eingepflegt hat.

Deswegen kommt vorbei und sucht euch etwas aus aus dem, was unsere LeihSämerei zu bieten hat.
Wie immer freuen wir uns dann auch auf die Rückgabe von selbstgeernteten Saaten aus dem Jahre 2018!

Übrigens können wir immer Hilfe bei der Reinigung des Saatgutes gebrauchen. Wer uns bei dieser meditativen Beschäftigung freiwillig unterstützen möchte, ist herzlich willkommen. Einfach eine Mail an: wachsenlassen@web.de oder in der Bibliothek Bescheid sagen.

Bei einem Besuch in der Bibliothek Tieragrten-Süd könnt ihr dann auch in unseren Grünen Medien zu den Themen (urbanes) Gärtnern, nachhaltige Lebensstile und gemeinsam Selbermachen stöbern, die sorgfältig recherchiert stetig mehr werden.

Die Bibliothek Tiergarten-Süd,
Lützowstr. 27,
10785 Berlin
hat Mo, Di, Do und Fr in der Zeit von 12.30 – 18.00 Uhr geöffnet.


Mehr Raum für kleine Leser_innen

In der neu gestalteten Kinderecke in der Bibliothek Tiergarten-Süd finden jetzt kleine Leser_innen und deren Familien mehr Raum zum gemütlichen Stöbern und Lesen.
Die Bibliothek, die mit ihrem Schwerpunkt ‚Grüne Bibliothek – Medien und Mitmach-Angebote zu den Themen (urbanes) Gärtnen, nachhaltige Lebensstile und gemeinsam Selbermachen‘ einen grünen Bildungsstandort im Kiez Tiergarten-Süd etablieren möchte, wird besonders gerne auch von jungen Familien besucht.

Öffnungszeiten: Mo, Di, Do und Fr in der Zeit von 12.30 – 18.00 Uhr.
Lützowstr. 27, 10785 Berlin


Strickfreu(n)de in der Grünen Bibliothek

Hallo an alle,

wir möchten den ersten Enthusiasmus ausnutzen und treffen uns auch am nächsten Montag ab 16.30 Uhr in der Grünen Bibliothek, Lützowstr. 27, 10785 Berlin, um uns gemeinsam an die erste Ferse zu wagen.

Mitstricker_innen herzlich willkommen!

Die Strickfreunde treffen sich wieder nach den Schulferien am 12.2.2018!


Umfrage zum Thema Stadtgrün rund um die Potsdamer Straße

Mitmachen bitte: 10 Minuten für den BOULEVARD POTSDAMER und dann winkt auch noch ein Freigetränk!

www.surveyengine.com/UrbanGreen

Eine studentische Forschungsgruppe des Masters in Umweltplanung der TU Berlin wird im Januar 2018 eine Umfrage zum Thema Stadtgrün in der Nachbarschaft rund um die Potsdamer Straße durchführen. Die Gruppe arbeitet gemeinsam mit dem BOULEVARD POTSDAMER. Das Projekt erhält dadurch für die Aktionen im Jahr 2018 Erkenntnisse, die für unsere Umsetzungen wichtig sein können.

Die Analyse konzentriert sich auf die Schwerpunktsetzung verschiedener Begrünungs- und Umweltmaßnahmen, die zu der Verbesserung von Ökosystemleistungen beitragen, wie zum Beispiel Stadtgärten, begrünte Gebäude (Fassaden, Dachgärten), Straßenbegrünung, und umweltfreundliche Unternehmen und Bildung. Erfasst werden die Präferenzen der AnwohnerInnen, GeschäftsinhaberInnen und Angestellten der Potsdamer Straße.

Der Link kann gerne weiter geschickt werden. Und in der Umfrage gibt es auch noch mehr Informationen

www.surveyengine.com/UrbanGreen

 

 


„Wir haben Agrarindustrie satt“, Demo am 20.01.2018

Viele junge Menschen, viele Familien, Umweltaktivisten und Bauern sehen der Zukunft
der Landwirtschaft und unserer Lebensweise sorgenvoll entgegen.
Kleine Bauernbetriebe werden durch Großkonzerne in die Abhängigkeit getrieben.
Nahrungsmittel werden verschwendet.
Unser Essen ist durch den Einsatz von Düngemitteln und Antibiotika in der Tierzucht gesundheitsgefährdend.
Durch lange Transportwege, die kreuz und quer über den Globus führen, wird die Umwelt schwer belastet.
In der Politik wird eher im Sinne der konventionellen Landwirtschaft gehandelt als im Interesse Landwirte und Verbraucher. Doch die konventionelle Landwirtschaft ist nicht mehr zukunftsfähig.
Es gibt Gründe genug, um für eine Agrarwende zu demonstrieren!

Demo 1

Das taten am 20. Januar circa 33.000 Menschen auf der Demonstration
„Wir haben Agrarindustrie satt“. Mit Bannern und vielen kreativen Verkleidungen zog die Menschenmenge auf Kochtöpfen trommelnd vom Hauptbahnhof durch das Regierungsviertel bis zum Brandenburger Tor. Angeleitet wurde sie von einer Treckerparade bestehend aus 160 Traktoren.
Demo 2
Auch das Wirtschaftsministerium wurde passiert, wo zeitgleich die Agrarministerkonferenz stattfand. Natürlich wurde dort besonders laut getrommelt.
Gefordert wird eine Agrarwende, die vor allem durch Reformen in der Politik eingeleitet wird. Denn die Politik entscheidet maßgeblich, wessen Interessen vertreten werden und wer auch finanziell unterstützt wird.
Während mit Großkonzernen kooperiert wird, sind die Bedürfnisse der Bürger*innen, Bäuerinnen und Bauern zur Zeit anscheinend zweitrangig.
Das bewies unlängst Christian Schmidt (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft) bei seinem Alleingang in der Entscheidung zum weiterbestehenden  Einsatz von Glyphosat.
Sein Handeln hat viel Wut auf die Politik hervorgerufen. Von der Bundesregierung der nächsten vier Jahre wird gefordert, die Landwirtschaft wieder ökologischer zu gestalten und dabei auch Kleinbetrieben eine Überlebenschance zu bieten.

Aus dem täglichen Verlust an brauchbaren Nahrungsmitteln konnte für die Demonstration allerdings etwas Gutes gewonnen werden:
mit tonnenweise nicht verkauftem – weil nicht der Norm entsprechendem – Gemüse wurde für die Demonstrierenden gekocht und so für das leibliche Wohl gesorgt.
Dazu fand am vorherigen Tag die „Schnippeldisko“ unter Organisation der „Fläming Kitchen“ statt, wo das Gemüse zu Musik, Getränken und guter Laune geschnitten wurde.

Die Demonstration hat einen starken Eindruck hinterlassen. Sie hatte einen sehr mahnenden Charakter und war durchaus durch Wut und Ärger angetrieben. Aber gleichermaßen hatte sie eine sehr positive und freudige Energie.

www.wir-haben-es-satt.de


Grünes Klassenzimmer im Schulgarten in der Allegro-Grundschule

 

Seit der Umgestaltung des Schulgartens in den Jahren 2014-2015 in einer gemeinschaftlichen Aktion von engagierten Pädagogen und dem Team wachsenlassen kann dieser wieder erfreulicherweise von den Schüler_innen rege genutzt werden. Neben der wöchentlich stattfindenden Garten-AG gibt es das schon lange gewünschte Klassenzimmer und vieles mehr zu entdecken:
https://www.allegro-grundschule.de/schule/schulhaus/gr%C3%BCnes-klassenzimmer/


Vortrag zur Herstellung von Terra-Preta in der Grünen Bibliothek, 15.01.2018

Am Montag, den 15.01.2018 besuchten uns  Terra Preta
Julian Bohländer und Maik Billing aus dem schöneberger Verein Pallasgärten e.V.  in der Grünen Bibliothek.
In knapp zwei Stunden vermittelten sie uns nützliches und anregendes Wissen über die vielversprechende Terra Preta.
Die Gäste füllten den Raum, manche kamen schon mit Vorwissen, manche dem Thema noch fremd – doch alle waren sehr interessiert.

Die „schwarze Erde“ (portugisisch: Terra Preta) ist eine anthropogene Erde aus dem Amazonasbecken. Ihre Entstehung wird auf den Zeitraum von 500-7000 n Chr. datiert.
Was die Terra Preta abgesehen von ihrer intensiven schwarzen Färbung auszeichnet ist das hohe Potential in der Landwirtschaft mit Hinblick auf eine nachhaltige Bodennutzung.
Durch eine hohe Nährstoff- und Wasserspeicherkapazität ermöglicht sie bereits durch sparsamen Einsatz eine deutliche Ertragssteigerung (auch in unproduktiven Böden), einen besseren Luftaustausch mit positiver CO2-Bilanz sowie die Förderung des Bodenlebens

Kon Tiki

Pallasgärten e.V.

Um von diesen Eigenschaften Gebrauch zu machen, wird seit dem letzten Jahrhundert nach Methoden zur Herstellung Terra-Preta ähnlicher Erde geforscht. Tatsächlich ist es heute möglich, diese zu erzeugen, indem man Pflanzenkohle als Trägersubstanz mit Biomasse kombiniert. Die Pflanzenkohle saugt mit ihren zahlreichen Hohlräumen die Nährstoffe aus der Biomasse wie ein Schwamm auf; die Kohle wird sozusagen aktiviert und ist nun ein idealer Nährboden für Pflanzen.
Die Pflanzenkohle ist allerdings keine normalverkäufliche Grillkohle. Sie wird aus getrockneten Ästen, Grünschnitt oder sonstiger Biomasse mit Hilfe eines „Kon-Tiki“s, einem Kessel aus Stahlblech, angefertigt. Unter hohen Temperaturen und Luftausschluss wird das Holz sozusagen vergast.
Ein solches Kon-Tiki steht unteranderem auf dem Gelände der Pallasgärten in Schöneberg, das nach Absprache genutzt oder ausgeliehen werden kann. Auf diese Weise kann man Garten- oder andere Bioabfälle zu ergiebigem Dauerhumus verwerten. Damit spart man nicht nur Geld sondern schließt so einen Stoffkreislauf des Ökosystems.

Daraus können sich für die Zukunft Kooperationsmöglichkeiten eröffnen. Nach dem Vortrag wurden dafür bereits erste Ideen und Kontakte ausgetauscht.
So wird Terra Preta, wie es scheint, ein zunehmend wichtiges Thema in der Entwicklung der Landwirschaft sein, da es mögliche Lösungen zur derzeitigen globalen Umweltproblematik bietet.

 


Weitere Projekte und Vorträge in der Grünen Bibliothek sind in Planung.
Falls Sie Voträge zu den Themen (urbanes) Gärtnern, Nachhaltigkeit/ nachhaltige Landwirtschaft oder Ähnlichem haben und in der Grünen Bibliothek vorstellen möchten, melden Sie sich bitte unter:
wachsenlassen@web.de

Bei fachlichen Fragen oder Anfragen zum Kon-Tiki:
pallasgaerten@gmx.de

 

 

 


Strickcafé in der Grünen Bibliothek

Ab Montag, den 22.1. treffen wir uns zum gemeinsamen Stricken in der NähWerkstatt der Grünen Bibliothek.

Wir sind eine kleine Gruppe von mehr oder weniger versierten Stricker_innen, die gerne gemeinsam die Nadeln klappern lassen möchten und treffen uns dazu ab 16.30 Uhr in der

Bibliothek Tiergarten-Süd
Lützowstr. 27
10785 Berlin

030-2300 3088

Weitere regelmäßige Treffen sind geplant.

Die NähWerkstatt in der Bibliothek Tiergarten-Süd wird gefördert durch:

      


Vortrag zur Herstellung von Terra-Preta am 15.1.2018

Vortrag zur Herstellung von Terra-Preta und Biokohle mit Hilfe eines Kon-Tiki-Meilers

Keine Lust mehr auf den sandigen und durchlässigen Berliner Boden? Keine Lust mehr auf ständiges Düngen und pausenloses Gießen im Sommer?

Hier kommt die Lösung!

Komm zu unserem Vortrag in die Grüne Bibliothek Tiergarten-Süd und lerne, wie sich mit Hilfe eines Kon-Tiki-Meilers wertvolle Biokohle und Terra-Preta herstellen lässt! Dadurch kann sich ein Dauerhumus im Boden aufbauen, der Nährstoffe und Wasser längerfristig an sich bindet und Mikroorganismen Unterschlupf bietet.

Außerdem:

  • Informationen zu Ausleihmöglichkeiten des Kon-Tikis
  • Austausch über mögliche Kooperationen zur Herstellung von Terra-Preta

Der Vortrag findet am Montag den 15.01.2018 um 17 Uhr in der Grünen Bibliothek in Berlin Tiergarten-Süd statt, Eintritt ist frei.

Bibliothek Tiergarten-Süd
Lützowstr. 27,
10785 Berlin
030-2300 3088

 Infoflyer: Text Vortrag Terra Preta Pallasgärten


Auf in ein schönes und grünes Neues Jahr!

Hinter unserem Garten liegt ein schwieriges Jahr 2017 – es kann nur noch besser werden!

Wachsenlassen wünscht alles ein schönes, gesundes, entspanntes und glückliches Jahr 2018 – mit viel frischer Kraft und guten Ernten.

 

Und freuen uns über alle, die zur großen Demo am 20.1.2018, Start 11.00 Uhr, Hbf Berlin, kommen:

Alle Informationen dazu unter:

https://www.wir-haben-es-satt.de/informieren/programm/

 


Gemeinsam Selbermachen…

…anstatt immer nur kaufen!

Ein schönes  St. Martins-Fest mit Lagefeuer, Stockbrot und Suppe mit Kürbissen aus dem Garten war der gelungene Auftakt zu unserem Weihnanchts-Bastel-Monat in der Grünen Bibliothek.

Schon am Nachmittag hatten die Weihnachtsbastel-Nachmittage begonnen, an welchen noch bis zum 8. Dezember Weihnachtsgeschenke aus Naturmaterialen gemeinsam selbst hergestellt werden können.

Hier eine kleine Auswahl der bisher erschaffenen Werke:

Erwachsene und Kinder gleichermaßen willkommen!
Weitere Termine:

Freitag, den 24.11.17 von 14.00 – 16.00 Uhr Wir basteln Weihnachtsschmuck aus Holz…
i
n der KinderGartenWerkstatt.

Montag, den 27.11.17 von 15.00-18.00 Uhr Dekorative Weihnachtskränze aus Naturmaterialien basteln.in der NähWerkstatt: 

Dienstag, den 28.11.17 von 16.00-18.00 Uhr Wir gestalten Bücher- und andere Taschen…
in der BuchWerkstatt:

Freitag, den 1.12.17 von 14.00 – 16.00 Uhr Wir basteln Weihnachtsschmuck aus Holz…
in der KinderGartenWerkstatt

Montag, den 4.12.17 von 16.30-18 Uhr Weihnachtsgeschichten mit der Kamishibai-Bühne

Dienstag, den 5.12.17 von 16.00-18.00 Uhr Wir gestalten Bücher- und andere Taschen…
in der BuchWerkstatt:

Freitag, den 8.12.17 von 14.00 – 16.00 Uhr Wir basteln Weihnachtsschmuck aus Holz…
in der KinderGartenWerkstatt.

Der Flyer zum Ausdrucken: Weihnachtsbasteln in der Grünen Bibliothek


Weihnachtsbasteln in der Grünen Bibliothek

 

Für alle, die sich schon immer mal rechtzeitig um ihre Weihnachtsgeschenke kümmern wollten:

 

Weihnachtsbasteln in der Grünen Bibliothek

In der Zeit vom 13.11. – 8.12.2017 können in all unseren Angeboten Weihnachtsgeschenke gebastelt, gemalt, gestempelt, gedruckt, genäht…und und und werden.

Das Material wird gestellt, die Angebote sind kostenfrei, alle großen und kleinen Menschen, die gerne gemeinsam basteln, sind herzlich eingeladen!

Grüne Bibliothek der Nachbarschaft in der Bibliothek Tiergarten-Süd,
Lützowstr. 27, 10785 Berlin

Kontakt: 030-23003088 oder: wachsenlassen@web.de

Den Übersichtsflyer mit den einzelnen Veranstaltungen findet ihr hier: Weihnachtsbasteln in der Grünen Bibliothek

       


Saatgut-Nachmittag in der Grünen Bibliothek am 21.10.2017

Zum Ausdrucken: Saatgut-Nachmittag am 21.10.17


Erntedankfest am 8. Oktober 2017

EINLADUNG

zum diesjährigen

Erntedankfest

am 08. Oktober 2017

im

Interkulturellen Garten Rosenduft

PROGRAMM

(14.00 Uhr – 18.00 Uhr)

      • Kaffee und Kuchen
      • Bohnen- und Kürbissuppe
      • Garten- und Imkereiführungen

In Kooperation mit der ‚LeihSämerei‘ in der Grünen Bibliothek / Bibliothek Tiergarten-Süd:

      • Vorstellung der Saatgutbibliothek, Saatgutworkshop und -austausch

Ort: Park am Gleisdreieck
Eingang: Möckernstr. 43-44, Berlin-Kreuzberg
Anfahrt: S/U Yorckstr., Bus M19 Katzbachstr.

Info der Veranstaltung zum Ausdrucken: Einladung Erntedankfest 08.10.2017

 

 


Vortrag: Urbanität & Vielfalt stellt sich vor

Wann: Mo, den 16.10. 2017 um 16.30 Uhr

Wo: Grüne Bibliothek / Bibliothek Tiergarten-Süd, Lützowstr. 27, 10785 Berlin

Liebe Nachbar_Innen, Gärtner_innen und andere Naturschützer-innen!

Urbanität & Vielfalt:  Stadt hilft Land – Gemeinsam gegen den Artenrückgang – Naturschutz zum Anfassen durch bürgerschaftliches Engagement – auch wir sind Pflanzenpaten! 

Seit Mitte Juli beherbergen wir in unserem Gemeinschaftsgarten 3 verschiedene, in Berlin/Brandenburg bedrohte Wildpflanzenarten.

Das freut uns sehr,  wir sind so Teil des länderübergreifenden Projektes ‘Urbanität & Vielfalt‘, welches zeitgleich in Berlin/Brandenburg, Dresden und Marburg stattfindet.

In Berlin betreuen der botanische Garten Potsdam und das Späth-Arboretum der Humboldt-Universität  das Projekt und die Paten der insgesamt 34 gefährdeten Arten.

Die Idee ist, den städtischen Bereich und uns Bürger konkret am Schutz bedrohter Wildpflanzen zu beteiligen, indem wir diese im Garten, auf dem Balkon (oder auf der Archefläche des IGA-Geländes) auspflanzen, über  zwei Jahre lang kultivieren und möglichst weiter vermehren. Wir versuchen auch Saatgut zu ernten,  und 2019 werden dann mit der Naturschutzbehörde Wiederausbringungsmaßnahmen organisiert.

Die Stadt wird so hoffentlich die Naturstandorte stärken und auch Neuansiedlungen sind geplant.

Dahinter steht die Erfahrung, dass der Schutz gefährdeter Arten in ausgewiesenen aber punktuellen  Schutzgebieten zwar die dortige Population bewahrt, aber kaum zu ihrer Verbreitung beiträgt. Auch kann auf diese Weise keine, für das Überleben einer Art aber notwendige, genetische Vielfalt entstehen.

Wer mehr wissen, und Näheres erfahren möchte, ist
am Montag, den 16.10.2017, um 17:30 Uhr

zu einer Informationsveranstaltung des Projektes Urbanität & Vielfalt in der grünen Bibliothek der Bibliothek Tiergarten-Süd, ganz herzlich eingeladen! 

    

Weitere Informationen über das Projekt Urbanität & Vielfalt finden sich hier: https://urbanitaetundvielfalt.de/termine/vortrag-urbanitaet-und-vielfalt-stellt-sich-vor/


Der Grüne Boulevard am 29.9.2017 – mobil sein – begrünen – nachhaltig tätig sein

DER GRÜNE BOULEVARD ist ein Werkstattfest, an dem sich Bürgerinnen und Bürger zu folgenden Themen informieren und aktiv betätigen können

MOBIL SEIN – BEGRÜNEN – NACHHALTIG TÄTIG SEIN

Von 15 bis 19 Uhr
Stadtplatz der Ev. Elisabeth Klinik
Lützowstraße 26, 10785 Berlin

16.00 Uhr: Grußworte
Angelika Schöttler, Schirmherrin und Bezirksbürgermeisterin Tempelhof Schöneberg
Ephraim Gothe, stellv. Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte

Alle weiteren Infos, Programm und Teilnehmer findet such hier:
http://www.ig-potsdamer-strasse.de/termine


KinderGartenWerkstatt in der Grünen Bibliothek

                 HALLO LIEBE NACHBAR_INNEN klein und groß!

Die KinderGartenWerkstatt in der Grünen Bibliothek lädt ab sofort auch alle begleitenden Eltern ein, um gemeinsam mit ihren Kindern ‚grüne‘ Themen zu entdecken.

Bei schlechtem Wetter und in der Vorweihnachtszeit wird rund ums Thema Natur gebaut und gebastelt, gelesen und erzählt.

Für Kinder ab dem Kindergartenalter geeignet.

Immer Freitags von 14.00 – 16.00 Uhr in der Bibliothek Tiergarten-Süd,
Lützowstr. 27, 10785 Berlin

Wir freuen uns auf euch!

      

Der Infoflyer zum Ausdrucken: KIGaWerkstatt 21.9.17

 


Gemeinsam Gärtnern vor der Bibliothek Tiergarten-Süd

Hallo liebe Nachbar_innen groß und klein!

WER hat Lust, sich gemeinsam mit uns UM DEN PLATZ VOR DER UND RUND UM DIE BIBLIOTHEK zu kümmern und ihn (noch) GRÜNER UND EINLADENDER zu gestalten?

Wir treffen uns jeden DONNERSTAG, ab dem 21.September 2017 bis ca. Ende Oktober,
von 16.00 – 18.00 UHR
um unter fachlicher Anleitung gemeinschaftlich zu gärtnern und wir freuen uns auf tatkräftige Hilfe und neue Gestaltungsideen!

 

pdf zum ausdrucken: Flyer GemeinsamGärtnern1


Saatgut-Erntezeit

Liebe Gärtner_innen, es ist Saatgut-Erntezeit!

Deshalb laden wir herzlich ein zur

  SAATGUTREINIGUNG in der Grünen Bibliothek,

JEDEN FREITAG AB DEM 22.9.2017 IN DER ZEIT VON
16.00 – 18.00 UHR.

Hier könnt ihr gemeinsam mit anderen euer Saatgut reinigen (Reinigungssiebe und anderes Notwendiges vorhanden), Überschüssiges gerne in die LeihSämerei vor Ort einstellen und es somit anderen (Berliner) Gärtner_innen kostenlos und zum Tausch zur Verfügung stellen.

Wir freuen uns auf neue Pflanzensamen und einen regen Austausch über Lieblingssorten, Anbaumethoden und vieles mehr rund um samenfestes Saatgut.

Wo: Bibliothek Tiergarten-Süd, Lützowstr. 27, 10785 Berlin

 

Hier der Info-Flyer zum Ausdrucken: Flyer LeihSämerei Fr 1,2

 

      


Autorenlesung in der Grünen Bibliothek am 25.9.2017

Christof Geisel:
Mein langer Sommer

Wann: Montag, den 25. September um 19.00 Uhr

Wo: Stadtbibliothek Tiergarten-Süd,
Lützowstr. 27, 10785 Berlin      

   

Wir werden einen spannenden Reisebericht hören von einem, der auszog, mit dem Rad unter teilweise extremen Bedingungen von Berlin aus ca. 7.000 km bis an die iranische Grenze zu fahren; mit Beschreibungen von faszinierenden Landschaften Südosteuropas und vielen Bezügen zu aktuellen Themen, die uns bewegen – so unter anderem Krieg und Frieden, Flüchtlingskrise, Vorurteile und Engstirnigkeit, Europaschelte und Europabegeisterung.

Christof Geisel ist nicht nur Extremsportler, Historiker und Naturwissenschaftler, sondern auch Nachbar aus Tiergarten-Süd und freut sich auf lebhafte Diskussionen bei einem Glas Wein von

Diese Lesung wird unterstützt durch die Stadtteilkasse Berlin Tiergarten-Süd.

 

Und hier die Information als pdf zum Ausdrucken: Info Lesung Christof Geisel


Wunschbotschaften in alle Welt

…und dann gibt es die Tage, an denen man mehr Mut braucht als an anderen, aber man darf nicht vergessen, dass Angst immer auch ein Stück unserer Seele aufzufressen vermag und dann ist Mut haben auch gar nicht mehr ganz so schwierig…

Motiv Nr. 16 von Khaled aus unserem Postkartenprojekt ‚Wunschbotschaften in alle Welt‘


SAVE THE DATES: Kamishibai und NähWerkstatt starten nach der Sommerpause

Liebe kleinen und großen Freunde des japanischen Erzähltheaters!

Am Montag, den 4. September um 16.30 Uhr geht es weiter mit der gemeinsamen Gestaltung von Geschichten für die Kamishibai-Bühne.

Die Kamishibai-Frau der Grünen Bibliothek, Babette Dombrowski, freut sich auf euch!

Hier findet ihr die neuen Termine zum Ausdrucken: Kamishibai_Juli 2017_A4(1)

 

Ab Montag, den 11. September kann dann auch wieder gemeinsam geschneidert werden. In unserer Nähwerkstatt können gemeinsam Ideen umgesetzt werden und defekte Lieblingskleidung repariert oder geändert werden.

Die NähWerstatt in der Grünen Bibliothek, Stadtbibliothek Tiergarten findet jeden 2. und 4. Montag im Monat in der Zeit von 15.00 – 18.00 Uhr statt:
Handzettel_BELESEN_2017_Naehwerkstatt_Sued

 

      

 


Wunschbotschaften in alle Welt

wünscht sich Ahmed „und das überall auf der Welt!“

Motiv Nr. 2 aus unserem Postkartenprojekt: Wunschbotschaften in alle Welt.


Medienschwerpunkt Grüne Bibliothek

Die Bibliothek Tiergarten-Süd liegt in der Lützowstr. 27 unweit des Potsdamer Platzes, mitten im Zentrum Berlins. Die Stadtteilbibliothek ist ein beliebter Anlaufpunkt im Kiez rund um den Magdeburger Platz und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft und in Anbindung zum Kiez Zentrum Villa Lützow (bis Ende 2018 im Bau) mit seinem großen Außengelände, auf dem seit 2010 der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen tätig ist. 2014 begann sich in der traditionsreichen Kiezbibliothek ein besonderer Schwerpunkt zu entwickeln: Die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft. Neben den üblichen Angeboten einer Bibliothek wie der Ausleihe von Medien, der Möglichkeit, Internet-PCs und kostenfreies WLAN sowie Vorlese-Angebote zu nutzen, entsteht hier ein grüner Bildungsstandort.

Die Auswahl unserer Medien ist innerhalb des Schwerpunktes breit gefächert: Hier finden Gartenbesitzer_innen ebenso Literatur wie Balkongärtner_innen und urban gardeners, Bücher mit Anregungen zu Unternehmungen, Naturbastelarbeiten, Do-it-yourself-Ideen mit (und ohne) Kinder haben hier ebenso ihren Platz wie Literatur zu nachhaltigen Lebensführungen aus den Bereichen Wirtschaft, Soziologie und anderen gesellschaftsrelevanten Bereichen.

 

Viel Spaß beim Stöbern wünscht das Team der Grünen Bibliothek!

 

                                            

 


Saatgut im August

Sicherlich ist bei vielen Gärtner_innen die Saatgutgewinnung schon in vollem Gange, bei uns gibt es diesen Sommer eine riesige Ernte an Kerbelsamen und erstes Zucchini-Saatgut konnte natürlich auch schon getrocknet werden.

Unsere LeihSämerei in der Grünen Bibliothek freut sich auf neues Saatgut aus dem Jahre 2017 und wir bitten alle, die gemeinsam dafür sorgen möchten, dass privates, standortangepasstes Saatgut aus Berlin und Umgebung dabei hilft, die Artenvielfalt in unseren Land zu erhalten, überschüssiges Saatgut in unsere LeihSämerei einzustellen und es damit anderen Gärtner_innen kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Vielen Dank!

Aber der August ist ja nicht nur ein Erntemonat, sondern es gibt etliche Stauden, die gerade jetzt ausgesät werden können.

In der LeiSämerei findet ihr aktuell zum Beispiel für die Aussaat August/ September:

narzissenblütiger Lauch – Allium narcissiflorum

Wiesen-Kerbel – Anthriscus sylvestris

astlose Graslilie – Antherium liliago

Kohldistel – Cirsium oleraceum

Zypressen-Wolfsmich – Euphorbia cyparissias

Wiesen-Bärenklau – Heracleum sphondylium

weißer Federmohn – Macleaya cordata

Hopfenklee – Medicago lupulina

Italienische Petersilie – Petroselium crispum

kleine Bibernelle – Pimpinella saxifraga

Tormentill Blutwurz – Potentilla erecta

bittersüßer Nachtschatten
– Solanum dulcanara

Duftveilchen – Viola odorata

und vieles mehr.

Die LeihSämerei in der Bibliothek Tiergarten-Süd,
Lützowstr. 27
10785 Berlin
befindet sich im Projektraum Grüne Bibliothek und ist frei zugänglich zu den
Öffnungzeiten der Bibliothek:
Mo, Di, Do und Fr in der Zeit von 12.30 – 18.00 Uhr.

Sie wird gefördert im Rahmen des Projektes BELESEN: Bewusst Leben und Lesen

      

 

Die Aussaat-Vorschläge als pdf: Aushang Aussaat August_September


Urbanität & Vielfalt

Im Rahmen des Projektes Urbanität & Vielfalt haben wir die Patenschaft für drei in Deutschland bedrohte Pflanzenarten übernommen:

Das Ohrlöffel-Leimkraut -Silene otites:

http://urbanitaetundvielfalt.de/pflanzen/ohrloeffel-leimkraut/

Den Berg-Haarstrang – Peucedanum oreoselium:

http://urbanitaetundvielfalt.de/pflanzen/berg-haarstrang/

Die niedrige Segge- Carex supina

http://urbanitaetundvielfalt.de/pflanzen/niedrige-segge-steppen-segge/

Wir hoffen, dass sich die neu eingezogenen zarten Pflänzchen bei uns an ihrem neuen Standort wohl fühlen und wir somit dazu beitragen können, ihre Art zu erhalten.

Urbanität & Vielfalt ist eine deutschlandweites, länderübergreifendes Naturschutzprojekt und wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, das Landesumweltamt Brandenburg und die Stadt Marburg
Die durchführende Organisationen in Berlin ist das Späth-Arboretum der Humboldt-Universität.

Auch für das nächste Jahr können sich Bürger weiterhin beteiligen und Pflanzenpatenschaften übernehmen.

 


Sommerfest in den Pallasgärten am 15.7.2017

Unsere Nachbar_innen in den Pallasgärten laden ein:

Hallo liebe NachbarInnen und GartenfreundInnen!

Wir möchten Euch herzlich zu unserem Sommerfest in den Pallasgärten einladen!
Unser Sommerfest – die „Schöne(w)orttage“ – findet am Samstag, den 15.07. von 14-19 Uhr im Pallaspark (Pallasstr. 8) statt!

Das Programm für Groß und Klein mit Musik, Workshops und Bühnenprogramm enthält u.a.:

– einen Kletterturm!
– Kulinarisches aus den Pallasgärten
– Kon-Tiki-Workshop zur Herstellung von eigener Terra Preta
– Seedbombs rollen
– Herstellen eigener Buttons
– Info-Stand von „Gartenaktiv“ zur Verwendung von Gartengeräten und Gerätepools
– Gartenquiz

– feierliche Eröffnung durch Stadtrat Jörn Oltmann
– Lieder mit Humor von Rolf Raabe
– Breakdancegruppe „Chicos Floor Rockers“ (die Kulturellen Erben e.V.)
– Neuköllner Blechbläser Ensemble
– Bands aus dem „Potse Drug Store“
– feierliche Umbenennung des Pallasparks in Lilli-Flora Park

Der Eintritt ist natürlich frei!

Wir freuen uns auf euch,

Eure PallasgärtnerInnen


Wunschbotschaften in alle Welt

…wünscht Hanin allen Menschen auf dieser Welt.

Motiv Nr. 12 aus unserem Projekt ‚Wunschbotschaften in alle Welt‘


Dr. Elisabeth-Meyer Renschhausen: URBAN GARDENING IN BERLIN

Wir laden ein zu einer Lesung mit Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen aus ihrem Buch:
URBAN GARDENING IN BERLIN – Touren zu den neuen Gärten der Stadt.

Freitag, den 30. Juni 2017 um 18.30 Uhr

Stadtbibliothek Tiergarten-Süd, Lützowstr. 27, 10785 Berlin

Frau Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen, Gründerin und Mitinitiatorin zahlreicher Gemeinschaftsgarten-Projekte bietet neben ihrer Lehrtätigkeit an der Freien Universität und an der Humboldt-Universität zu Berlin auch regelmäßig Exkursionen zu den alten und neuen Stadtgärten Berlins an. An diesem Abend liest sie aus ihrem aktuellen Buch, welches die Leser zu über 70 sehenswerten Berliner Gartenprojekten führt, unterschiedliche Konzepte des Urban Gardening vorstellt und verrät, wo sich ganz besondere Gärten verbergen.

      

 

Diese Lesung wird gefördert durch die Stadtteilkasse Berlin Tiergarten-Süd

Und der leckere Wein zur Veranstaltung kommt von

Und hier das pdf der Veranstaltung zum Ausdrucken: Plakat Meyer-Renschhausen 30.6


wachsenlassen im Kiez Zentrum Villa Lützow

Seit nunmehr 7 Jahren gärtnern wir gemeinsam mit engagierten Anwohnern, Schulkindern und Kindergärten auf dem Außengelände des zukünftigen Kiez Zentrums Villa Lützow in der Kluck-, Ecke Lützowstraße in 10785 Berlin Mitte.
Unser Garten mitten in der Stadt bietet einen Ort zur sinnvollen Freizeitgestaltung in der
Gemeinschaft mit Anderen.
Wir bieten regelmäßig Mitmach-Workshops aus den Bereichen Garten, Handwerk und Kunst.

Wir pflegen einen beträchtlichen Teil des bezirkseigenen Geländes, um diesen naturnah gestalteten Kultur-, Lern- und Aufenthaltsort für die Menschen im Kiez anzubieten.

Unser Garten ist nach ökologischen Gesichtspunkten gestaltet und bietet zudem Schutz und Aufenthaltsmöglichkeiten für eine erhöhte Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren in der Stadt.
Wir sind die Einzigen im Verbund Kiez Zentrum Villa Lützow, die schwerpunktmäßig aktive Umweltbildung betreiben, und für eine nachhaltige Lebensführung sensibilisieren.

Seit 2014 arbeiten wir eng zusammen mit der Stadtbibliothek Tiergarten-Süd und konnten durch eine – mit dem Amt für Weiterbildung, FB Bibliotheken erarbeitete – Neuprofilierung der Bibliothek mit den Schwerpunkten (urbanes) Gärtnern, nachhaltige Lebensstile, gemeinsam Selbermachen und interaktiven Sprachlernangeboten ihren Erhalt als Bildungsstandort im Kiez bis mindestens Ende 2018 sichern.

Seit Jahren unter prekären Umständen unvermindert engagiert, sind für uns durch die Bauarbeiten für das neu entstehende Kiez Zentrum Villa Lützow, in dem auch wachsenlassen verankert ist, die Arbeitsbedingungen nun zusätzlich erschwert worden.

  • Die Baustellenzufahrt wird genau durch unseren Garten gehen. Um die in diesem Bereich ansässigen Pflanzen und Einrichtungen wie den kunsthandwerklich gearbeiteten Zaun und das Insektenhotel zu erhalten, waren umfangreiche Umsetzarbeiten in kürzester Zeit notwendig, die gemeinsam mit Freunden und Unterstützer_innen des Gartens gestemmt wurden.

  • Trotz Aussagen von Bezirksseite, dass die Fortführung unseres Projektes unstrittig ist und dass unserer Arbeit große Sympathie und Wertschätzung entgegengebracht wird, gibt es bislang keine nachhaltigen Vorschläge, wie unsere Arbeit auch finanziell auf eine solide Basis gestellt werden kann.Um eine Zukunft zu haben, benötigen wir eine solide verbindliche finanzielle Zusage zur erfolgreichen Weiterführung des Gemeinschaftsgartens.
    Um die Koordinationsarbeiten/ Projektleitung/ Akquise Fördermittel /Betreuung Ehrenamt und die gärtnerische Leitung / Anleitung Ehrenamtlicher und Sozialpädagogen/ Gärtnern mit Kindern und Familien für einen blühenden Gemeinschaftsgarten in Tiergarten-Süd zu gewährleisten, könnte mit Personalkosten im Umfang von nur zwei halben Stellen realistisch gearbeitet werden.

Wir bitten daher den Bezirk Mitte, sich um Einrichtung dieser Personalstellen zu bemühen, um den Gemeinschaftsgarten als Ort der Umweltbildung und der Gemeinwesenarbeit im Kiez Zentrum Villa Lützow zu erhalten.

Einen herzlichen Dank an die Vielen, die uns bisher unterstützt haben und eine Bitte an diejenigen, die es noch nicht getan haben:

unterschreibt unsere Petition auf change.org unter:

https://www.change.org/p/rettet-den-gemeinschaftsgarten-wachsenlassen?recruiter=709675445&utm_source=share_petition&utm_medium=email&utm_campaign=share_email_responsive

Das aktuelle Dokument über unsere derzeitige Situation mit vielen lesenswerten Beiträgen, warum unser Garten erhalten bleiben soll, findet sich hier:
Gemeinschaftsgarten wachsenlassen im Kiez Zentrum Villa Lützow


Wunschbotschaften in alle Welt

 

 

…wünscht sich Aamad, weil „denen kann man noch wirklich glauben“.

Motiv Nr. 3 aus unserem Projekt ‚Wunschbotschaften in alle Welt‘.


Wachsenlassen sucht eine/n Öko-Bundesfreiwillige/n

 

Für unseren Gemeinschaftsgarten und die Grüne Bibliothek in Berlin Tiergarten suchen wir ab sofort eine_n Bundesfreiwillige/n mit ökologischem Schwerpunkt.

Aufgabenbereiche:

  • aktive Unterstützung bei der Umsetzung des Aufbaus eines Permakulturgartens
  • Workshops und Veranstaltungen im Bereich Permakultur planen, ausführen
  • Vernetzung mit anderen Aktiven im Bereich Permakultur
  • Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit
  • Mitarbeit bei organisatorischen Aufgaben, Dokumentation
  • Gärtnern mit Kindergartenkindern
  • tägliche Gartenarbeit bei Wind und Wetter; Gartenpflege
  • körperliche Arbeit, handwerkliche Arbeiten
  • Teilnahme an der Pflanzplanung, Vor-Anzucht und Ernte der Gemüse und Kräuter
  • Weiterverarbeitung von Kräutern (z.B. Tee, Kräutersalz, Pesto)
  • Saatgut ernten
  • Assistenz bei der Pflege der LeihSämerei in der Bibbliothek

 

Wünschenswert sind Erfahrungen bei der Gestaltung eines Gartens nach dem Konzept der Permakultur. Ein starkes Interesse daran ist unumgänglich, da wir die Idee der Permakultur an unserem Standort zukünftig verstärkt umsetzen und verbreiten möchten und selber über so gut wie keine praktischen Erfahrungen in diesem Bereich verfügen. Wir suchen eine eigenständige und engagierte Person, die gerne mit anderen im Team arbeitet, selber strukturieren und organisieren kann und uns beim Beschreiten und Ausprobieren von neuen Wegen unterstützt. Eigene Projekte können gerne ausprobiert und durchgeführt werden.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:

http://www.stiftung-naturschutz.de/freiwilligendienste/oebfd/einsatzstelle-einzeln/?id=890


Aktuelles aus unserer NähWerkstatt

Und hier das pdf zum Ausdrucken/Herunterladen: Handzettel_BELESEN_Sommer2017_Naeh_Werkstatt_A4-1-1


Wunschbotschaften in alle Welt

„Ich wünsche jedem Menschen auf der Welt, dass er eine rettende Insel findet.“

 

Motiv Nr. 1 von Abdullah,
entstanden in unserem Postkartenprojekt: Wunschbotschaften in alle Welt.


Achtung: Kamishibai-Nachmittag im Monat Mai ausnahmsweise am 15.5.

An alle großen un kleinen Freundinnen und Freunde des japanischen Erzähltheaters:

Diesen Monat findet der regelmäßige Kamishibai-Nachmittag in der Grünen Bibliothek am Montag, den 15. Mai statt.

Und hier die Termine als download: Kamishibai_Februar 2017_2x A5 auf A4_NEU


NähWerkstatt in der Grünen Bibliothek

Jeden 2. und 4. Montag im Monat treffen wir uns in der Grünen Bibliothek, um gemeinsam zu schneidern und zu nähen.

Dank der Unterstützung von Judith Schömbs steht euch seit einiger Zeit eine ausgebildete Modedesignerin zur Seite, wenn ihr mit professioneller Hilfe eigene Modelle entwerfen und nähen möchtet.

Auch Anfänger_innen, die sich noch nicht ans Selbernähen gewagt haben, sind ebenso willkommen wie Fortgeschrittene, die ihre Kenntnisse gerne weitergeben möchten und Spaß daran haben, gemeinsam mit anderen etwas zu gestalten.

In der NähWerkstatt könnt ihr selber und kostenlos eure Lieblingsstücke reparieren, nicht mehr getragene Sachen aufpeppen und umgestalten und und und…

Die NähWerkstatt findet jeden 2. und 4. Montag im Monat in der Zeit von 15.00 – 18.00 Uhr statt im Projektraum Grüne Bibliothek der Stadtbibliothek Tiergarten-Süd, Lützowstr. 27, 10785 Berlin.

                                                              


Der verwundete Garten

Schon jetzt, nur wenige Tage, nachdem wir den zwangsweisen Umzug unseres halben Gartens bewältigt haben, fällt es schwer, jemandem, dem ich den Garten zeige, zu erklären, wie es hier einmal ausgesehen hat.
Auf mich wirkst das alles nun wie ein umgepflügtes und ungepflegtes Chaos.

Ein zu erhaltendes Stück Stadtnatur?

Schwierig, das der Besucherin zu vermitteln.
Für mich momentan eher noch ein Bild des Schreckens und des Verlustes.

Zumindest singen und tirilieren die Vögel in großer Zahl bei unserer Besichtigungstour und ich kann bei dem ebenfalls umgesetzten, etwas ramponierten und doch hoffentlich immer noch bewohnten Insektenhotel und dem daneben liegenden Totholzhaufen auf unseren Beitrag zur Erhöhung der Artenvielfalt verweisen.

Aber trotz alledem:

Wir haben es mit tatkräftiger Unterstützung von Freunden unseres Gartens termingerecht geschafft, den bedrohten Bereich unseres Gartens vor Beginn der Baustelleneinrichtung Kiez Zentrum Villa Lützow zu retten.

Einen herzlichen Dank an alle, die uns geholfen haben!

Und vielen Dank an das Jugendamt Mitte, das uns finanziell unterstützt hat, um Erde und Hochbeete für die Ausweichflächen der zerstörten Beete anzuschaffen!

Vor dem Außenbereich der Stadtbibliothek Tiergarten-Süd, direkt vor dem Projektraum der Grünen Bibliothek konnten wir zudem Hochbeete, ebenfalls als Ausweichfläche zum Gärtnern, errichten.
Hier auch einen Dank an das Amt für Weiterbildung Berlin Mitte, FB Bibliotheken.

Neben unserer schwierigen finanziellen Situation gibt es natürlich auch viele andere Sorgen uns Ängste:
Wie wird es sein, direkt neben einer Baustelle zu gärtnern und droht noch mehr Zerstörung?
Wir werden sehen.

Und auch so etwas werden wir hoffentlich wieder sehen und dann werden Besucher unseres Gartens es wohl wieder leichter verstehen, warum wir den Gemeinschaftsgaten der Villa Lützow als erhaltenswert betrachten:

Der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen bittet den Bezirk Berlin Mitte weiterhin um Unterstützung:

Wir arbeiten seit Jahren unter prekären Bedingungen, obwohl wir ein breites Spektrum an Umweltbildungsarbeit und Gemeinwesenarbeit im Kiez anbieten und auch viele Nachbarn, Anwohner ab dem Kindergartenalter bis zum Seniorenalter und andere ehrenamtlich engagierte Bürger einbinden, Schulen, Kindergärten, Flüchtlingswohnheime und andere Institutionen einbinden.
Auch nach den sehr umfangreichen und  – wieder einmal –  fast vollständig unentgeldlich durchgeführten Umzugsarbeiten stehen wir nun wieder nach wie vor vor einer finanziell ungesicherten Zukunft.
Wir benötigen aktuell finanzielle Mittel (Honorare- oder Personalkosten), um den Zeitraum der Bauphase zu bewerkstelligen und um den Zeitraum zu überbrücken, bis andere zu beantragende mögliche Förderungen greifen.

Wir benötigen eine nachhaltige Finanzierungsgrundlage, um unsere Arbeit auch weiterhin sinnvoll ausführen zu können.

 

Und hier geht es zu unserer Petition, wir bitten alle, die es bisher noch nicht getan haben, uns dort mit einer Unterschrift zu unterstützen! Vielen Dank

Rettet den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen:

https://www.change.org/p/rettet-den-gemeinschaftsgarten-wachsenlassen?recruiter=709675445&utm_source=share_petition&utm_medium=email&utm_campaign=share_email_responsive

 

 


Petition für den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen

…und auch wir haben eine Petition für den Erhalt unseres Gartens gestartet und bitten weiterhin um Unterstützung.

Rettet den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen:

https://www.change.org/p/rettet-den-gemeinschaftsgarten-wachsenlassen?recruiter=709675445&utm_source=share_petition&utm_medium=email&utm_campaign=share_email_responsive


Himmelbeet muss bleiben!

Wir bitten um Unterstützung für den Gemeinschaftsgarten Himmelbeet, ein wichtiger grüner Nachbarschaftstreffpunkt in Berlin Wedding!

Himmelbeet muss bleiben:

https://www.change.org/p/bezirksamt-berlin-mitte-himmelbeet-muss-bleiben?recruiter=27367902&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink

 


2. Aktionstag Gemeinschaftsgarten wachsenlassen


Zweiter Aktionstag Gemeinschaftsgarten wachsenlassen

Die Rettungsaktionen für unseren Garten haben begonnen.

Vielen Dank an alle, die uns bisher beim Umpflanzen, Zaunabbau und und und… geholfen haben!

Es gibt noch so viel zu tun!
Am 2. Mai wird die Baustellenzufahrt genau durch den Garten eingerichtet werden.

Der nächste Aktionstag findet statt am
Donnerstag, den 20.4.2017 in der Zeit von ca. 10.00 – 18.00 Uhr.

Wir freuen uns über jede helfende Hand beim Umsetzen von Pflanzen und Gehölzen, dem Abbau des Zaunes vor dem Bauerngarten und vielem mehr.

Das Unterstützerschreiben für den Erhalt unseres Gartens als pdf: Rettet den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen

 


Aktionstag im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen

 

Erster Aktionstag im Garten wachsenlassen

Leider können wir die Arbeitseinsätze, die nötig sind, um unseren Garten vor den drohenden Zerstörungen durch die Baustelle Villa Lützow zu schützen, immer nur sehr kurzfristig organisieren und bekannt geben.

Wer trotzdem Zeit hat, spontan zu kommen und uns beim Umsetzen von Pflanzen und Gehölzen und dem Abbau des Zaunes vor dem Bauerngarten zu helfen:


am Donnerstag, den 13.4.2017, in der Zeit von ca. 11.00 – 16.00 Uhr findet der erste Aktionstag im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen statt.
Wir freuen uns über jede helfende Hand!

 


Einladung in die Grüne Bibliothek

Viele haben mitgemacht, wir haben die schönsten Wunschbotschaften in alle Welt ausgewählt und freuen uns auf die Präsentation der druckfrischen Postkarten!

Wir freuen uns auf alle Freunde des Projektes wachsenlassen – Gemeinschaftsgarten & Grüne Bibliothek zu einem geselligem Beisammensein und Austausch nach der Präsentation ab ca. 17.00 Uhr.

Die Einladung als pdf zum Ausdrucken: Einladung Präsentation


Gemeinschaftsgarten wachsenlassen in Not


Gemeinschaftsgarten wachsenlassen in Not

Seit nunmehr 7 Jahren gärtnern wir gemeinsam mit engagierten Anwohnern, Schulkindern und Kindergärten auf dem Außengelände des zukünftigen Kiez Zentrums Villa Lützow in der Kluck-, Ecke Lützowstraße in 10785 Berlin Mitte.

Unser Garten mitten in der Stadt bietet einen Ort zur sinnvollen Freizeitgestaltung in der Gemeinschaft mit Anderen. Wir bieten regelmäßig Mitmach-Workshops aus den Bereichen Garten, Handwerk und Kunst.

Wir pflegen einen beträchtlichen Teil des bezirkseigenen Geländes, um diesen Kultur-, Lern- und Aufenthaltsort für die Menschen im Kiez anzubieten.

Unser Garten ist nach ökologischen Gesichtspunkten gestaltet und bietet zudem Schutz und Aufenthaltsmöglichkeiten für eine erhöhte Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren in der Stadt.
Unsere Angebote sensibilisieren für eine nachhaltige Lebensführung, gesunde Ernährung und aktiven Umweltschutz.

Seit 2014 arbeiten wir eng zusammen mit der Stadtbibliothek Tiergarten-Süd und konnten durch eine – mit dem Amt für Weiterbildung, FB Bibliotheken erarbeitete – Neuprofilierung der Bibliothek mit den Schwerpunkten (urbanes) Gärtnern, nachhaltige Lebensstile, gemeinsam Selbermachen und interaktiven Sprachlernangeboten ihren Erhalt als Bildungsstandort im Kiez bis mindestens Ende 2018 sichern.

Unsere Arbeit und der Garten sind jetzt durch die Bauarbeiten für das neu entstehende Kiez Zentrum, in dem auch wachsenlassen verankert ist, existenziell bedroht.

Am 2. Mai 2017 sollen endlich die Bauarbeiten für das Kiez Zentrum Villa Lützow beginnen. Leider geht die Baustellenzufahrt genau durch unseren Garten.

  • Wir verfügen über keinerlei finanzielle und zu geringe personelle Ressourcen, um die notwendigen Umsetz- und Umpflanzarbeiten zu leisten, damit wichtige Teile des Gartens während der Bauphase erhalten und geschützt werden können.
  • Um eine Zukunft zu haben, benötigen wir eine solide verbindliche finanzielle Zusage, zur erfolgreichen Weiterführung des Gemeinschaftsgartens.
  • Nach Beendigung der Bauarbeiten 2018 muss der Garten rückgebaut und neu gestaltet werden, auch dies geht nur mit finanzieller und personeller Unterstütztung, die nachhaltig angelegt sein muss.

Wie können Sie uns helfen, unseren Garten zu erhalten?

  • Sich gemeinsam mit uns für eine dauerhafte Finanzierung des Angebots engagieren und dazu auch kreative Ideen entwickeln,
  • uns bei der Rettung von Pflanzen und des kunsthandwerklich gestalteten Zauns um unseren ‚Bauerngarten‘ tatkräftig unterstützen,
  • uns als Referenz ein Unterstützerschreiben (siehe Rückseite) zusenden
  • uns finanziell mit einer Spende auf folgendes Konto unterstützen:

KIDZ e.V.
IBAN: DE 48 1007 0848 0440 3903 00
BIC: DEUTDEDB110
Die Arbeit von KIDZ e.V. ist als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt. Spenden und Förderbeiträge sind steuerlich abzugsfähig.

Vielen herzlichen Dank für Ihr Engagement!
„Unterstützerschreiben“ gerne im Nachbarschaftstreff an der Bibliothek Tiergarten-Süd,
Lützowstr. 27, 10785 Berlin abgeben oder per Mail an:

Kontakt: Gabriele Koll, wachsenlassen@web.de

Information und Unterstützerschreiben als pdf:Rettet den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen


Nachhaltigkeit braucht Zeit –

 – und wie sieht sie eigentlich aus?

Gestern, bei einem Rundgang durch unseren bedrohten Garten – vielen Dank für das schöne Gespräch, liebe Kaya!- wurde die simple Tatsache, dass Nachhaltigkeit unter anderem eben auch nur durch Zeit zu haben ist, wieder einmal überdeutlich.

Um das zu verstehen, muss man sich wohl ebenfalls nur die Zeit nehmen, aufmerksam hinzuschauen.

Unser Insektenhotel, vor ca. 5 Jahren errichtet, ist seit etwa 2 Jahren endlich bewohnt!

Wie oft haben wir davor gestanden und nach Hotelgästen gesucht und uns immer wieder gefragt, ob und wenn ja, was wir falsch gemacht hätten beim Bau.

Heute kann ich sagen: Nichts haben wir falsch gemacht, Standort und Baumaterialien scheinen zufriedenstellend zu sein.

Unser „Fehler“ war lediglich unsere Ungeduld, menschliche Hybris und unsere irrige Vorstellung, Unmengen von Hummeln, Wildbienen, Schlupf-, Falten-, Grab- und Wegwespen, Florfliegen oder Ohrwürmer würden nur darauf warten, am Eröffnungstag Schlange zu stehen.

Nun also, nur wenige Tage vor der baustellenbedingten Umsetzung, scheinen viele der Appartements zu vollster Zufriedenheit bewohnt zu sein.

Wir hoffen inbrünstig, auch noch danach…

Auch zwei Vorher-Nachher-Bildchen spiegel den Faktor Zeit und Geduld und Nachhaltigkeit wider:

Ein Teil des Gartens zu Projektbeginn im Jahr 2010…

…und gestern im Jahr 2017, etwa zur gleichen Jahreszeit, wie man an den Forsythien sehen kann.

Auch wenn unser Garten für viele immer wieder zu ‚unaufgeräumt‘ ausgesehen hat – auch unbezahlte Arbeitszeit ist Zeit, wenn auch ein anderer Aspekt derselben – unserem Ziel, mit unserem Gemeinschaftsgarten mitten in der Stadt Raum für mehr Artenvielfalt zu schaffen, sind wir doch schon ein kleines Stückchen näher gekommen.

Wir bitten – auch den Bezirk Berlin Mitte – um Unterstützung für den Weitererhalt unseres Gartens.


Baustellenzufahrt bedroht Gemeinschaftsgarten

Vandalismus erprobt nach 6 Jahren gemeinsamen Gärtnerns mitten in der Stadt, droht unserem Garten nun ein Schlag, der sein Ende bedeuten könnte:
Eine Baustellenzufahrt quer durch einen sonnigen Bereich unseres Gartens.

Da heißt es innerlich Abschied nehmen mitten im Frühling, der Zeit des Wiederentdeckens der Pflanzenfreunde nach langem Winterschlaf.

So ist dieser Frühling von schwerem Herzen und Sorge um unsere Stauden getrübt.

Die Paeonia – Pfingstrose, zieht, wie alle Pflanzen, nicht gerne um.

Diese, bei ihrem Austrieb filigrane Schönheit und im Frühsommer durch ihre häufig fein duftenden Blüten mit Größe und Farbe beeindruckende Pflanzendame bevorzugt einen windgeschützten Platz und mag das Sonnenlicht am liebsten ein wenig gefiltert, beispielsweise durch einen Baum mit wenig Laub.
Es wird allgemein empfohlen, den Standort sorgfältig auszuwählen, „da Pfingstrosen eine Versetzung gar nicht schätzen und sich gegebenenfalls weigern zu blühen“.

Aber wenn sie einen Standort gefunden haben, der ihnen entspricht, können sie „so alt werden wie Schildkröten und zählen damit zu den langlebigsten Pflanzen, die dem (Hobby-) Gärtner zur Verfügung stehen“.

Unsere Päonie zeigt sich in ihrem 5. Jahr noch sichtlich zufrieden mit ihrem Platz im Garten und die Schildkröte weiß noch nicht, was auf sie zukommt…

Ein wenig Trost spenden die wiederkehrenden Gesellen im Kräuterbereich, welcher (nach bisherigen Kenntnissen) wohl nicht von Arbeitsgeräten und Baustellenfahrzeugen überrollt werden wird. (Als Materiallagerplatz ist er bisher auch noch nicht ausgewiesen.)

Der zarten Triebe des Fenchels verströmen schon ihren Duft, wenn man sie berührt und mit einer erste Kerbelsuppe wird an diesem Wochenende der Frühling auch in die Küche einziehen.

Also versuchen wir, uns über die freuen, um die wir keine Angst haben müssen und hoffen, für die, um die wir uns sorgen, einen Weg zu finden.

Und: wir freuen uns über konstruktive Rettungsvorschläge, die uns aus unserer Ratlosigkeit befreien könnten!

 


Gemeinschaftsgarten wachsenlassen in Not

Vor einer Woche, mit der Komposttüte in der Hand: da war einfach ein Nichts.

Nein, natürlich kein Nichts, sondern eine sorgfältig (?) gerodete Fläche, wo einmal unser Kompost gewesen war.

Also: Im Mai dieses Jahres ist Baubeginn des Kiez Zentrums Villa Lützow (ursprünglicher Beginn: 1.1.2016) und wie es bisher aussieht, soll die Baustellenzufahrt genau durch unseren Garten gehen.

Nicht, dass uns irgendjemand Bescheid gesagt hätte.

Warum auch?

Der bunt bemalte Zaun, errichtet mit ca. 50 helfenden Händen in der Zeit eines ganzen Sommers, die Beete der Kindergärten und einiger Gäertner_innen, die eingewachsenen Beerensträucher, Stauden, das Insektenhotel (noch steht es, juhu) und und und tja, unser Kompost, Grundlage für ein neues Gartenjahr.

Wie geht es weiter?

Noch wird gehofft, dass man die Zufahrt woanders einrichten kann, noch wird gehofft, mit irgend einem zuständigen Menschen darüber reden zu können, noch wird gehofft, in weitere Planungen mit einbezogen zu werden…

Wir werden sehen.

 


Selbst Nähen in der Grünen Bibliothek

Selbst Nähen bedeutet individuelle, persönliche Mode,
kreativ sein und es macht viel Spaß!

Wie werden ein Rock oder ein Shirt genäht?

Das kann man ausprobieren und nützliche ‚Tricks‘ mit Hilfe einer Designerin dazu lernen – für Anfänger und Fortgeschrittene.

Bitte mitbringen: Passender Stoff, 1 Reißverschluss 20 cm lang und Gummiband (3-5 cm breit für einen Rock), wenn vorhanden: eigene Schere.

Wo: Stadtbibliothek Tiergarten-Süd. Lützowstr.27 .10785 Berlin
wann: Montag, den 27.3. und 3.4. 2017, 15.00 – 18.00 Uhr

Leitung: Judith Schömbs

Da die Plätze begrenzt sind (max. 5 TN), bitte unbedingt bis zum 23.3. 2017 direkt in der Bibliothek anmelden oder unter: wachsenlassen@web.de

 Der Flyer zum Ausdrucken: Flyer SelbstNähen16.1


Fullhouse im Sprech Café

Es ist der 9.2.2017, ein Donnerstagnachmittag um 16 Uhr. Menschen aus den unterschiedlichsten Bezirken Berlins treffen sich im Nachbarschaftstreff an der Stadtbibliothek Tiergarten Süd. Sie sitzen rings um die hölzernen Tische und tragen ihren Namen gut sichtbar auf  einem Kleidungsstück. Sie kennen sich bislang nicht. Der Nachbarschaftstreff ist gut gefüllt.

Als ich den Raum betrete lese ich die Namen: Mohammad, Abdullah, Raeb, Susanne, Ida. Eine bunte Mischung. Der Name Mohammad scheint besonders oft vorzukommen. Ich werde  von Ida mit einem freundlichen Hallo angesprochen. Sie ist eine der vielen Freiwilligen hier. Ich kann ihre Freude spüren, darüber dass ich erneut zum Sprech Café erschienen bin. Hier wird jede Hand gebraucht. Dies ist mein zweites Mal im Sprech Café.

Ich setzte mich zu einem jungen Mann, der alleine an einem Tisch sitzt und auf sein Handy guckt. Als ich mich hinsetze und ihn begrüße legt er schnell sein Handy weg.  Ich stelle mich vor und wir fangen an uns zu unterhalten. Ich frage ihn wie alt er ist, woraufhin er meint ich soll schätzen. Mein Tipp geht nach kurzem Überlegen auf 24 Jahre. Er ist erstaunt und meint, das sei korrekt. Die Stimmung lockert sich. Er kommt seit 8 Wochen jeden Donnerstag hier her. Er fängt an zu erzählen, von seiner Familie in der Türkei. Er hat auch Freunde in Berlin. Sie sind alle in Flüchtlingsunterkünften untergebracht. Er habe Konditor gelernt, es sei jedoch schwierig hier an einen Job zu gelangen. Er übt fleißig deutsch und muss eine Reihe von Sprachstufen ablegen. Danach könne er in die Schule gehen und am Ende dieses langen Weges einen ordentlichen Beruf als Konditor in Deutschland ausüben. Die Informationen sprudeln nur so. Ich bemerke, dass dieses Gespräch ihm gut tut. Dann erzählt er darüber, dass er in 2-3 Wochen aus seiner derzeitigen Unterkunft raus muss und dann keine Unterkunft hat.

Ich verstehe das nicht und versuche zu vermitteln. Er soll sich bei den Leuten im Sprech Café erkundigen. Das Sprech Café ist nicht nur dafür da die Sprachkenntnisse zu verbessern. Hier kommen viele Menschen zusammen und man kann wichtige Informationen und Ideen austauschen. Susanne, eine andere Ehrenamtliche, helfe ihm bereits dabei eine Wohnung zu finden. Ich merke, dass ihm diese unsichere Zukunft zu schaffen macht.

Während wir uns unterhalten, werden wir immer wieder durch dazukommende Menschen mit einem Händeschütteln begrüßt. An unserem Tisch, an dem wir anfangs zu Zweit saßen, sitzen wir mittlerweile zu neunt. Ich schaue mich um und sehe, dass wir inzwischen mehr als 40 Leute sind. Ich beziehe einen zweiten Mann in unser Gespräch, Wael und Mohammad beginnen eine Unterhaltung.

Ich verabschiede mich nach kurzer Zeit. Die Beiden reden noch immer.

Nächste Woche werde ich wieder hier sein im Sprech Cafè.

sprech-dez16

Das Sprech Café findet jeden Donnerstag von circa 16-19 Uhr statt im Nachbarschaftstreff an der Stadtbibliothek Tiergarten, Lützowstr. 27 10785 Berlin.