Wir wünschen ein schönes Neues Jahr 2015!

Nun schließt das alte Jahr seine Tore und ich hoffe, Sie/ihr hattet in den ‚Tagen zwischen den Tagen‘ ein wenig Muße, um noch einmal in Ruhe etwas auf seine Geschehnisse zurückzublicken.

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In diesem Jahr danken der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen und die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft gemeinsam allen Freunden, Kollegen und Unterstützern unserer Projektarbeit im Kiez.

Es hat – neben all der Mühe und Arbeit, die unser Leben ja erst kostbar machen – sehr viel Spaß gemacht, gemeinsam neue Dinge zu planen und durchzuführen!

Jetzt steht das neue Jahr schon ungeduldig bereit, um seinerseits seine Tore zu öffen:

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Wir wünschen ein schönes, gesundes, kreatives, erfolgreiches und weiterhin gemeinsames Jahr 2015 mit vielen neu erblühenden Geschichten!

Neujahrsgruß2015

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Kamishibai im grünen Tiergarten-Süd

Kamishibai – japanisches Erzähltheater in der Grünen Bibliothek

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Ich muss gestehen, ich kannte es nicht, aber als ich Anderen von Babette Dombrowski’s Idee, Japanisches Erzähltheater in der Grünen Bibliothek anbieten zu wollen, erzählte, erntete ich jedes Mal anerkennendes Nicken und Zustimmung.

Somit war ich gespannt, als ich endlich einmal Zeit gefunden hatte, an ihrem Erzähltheater teilzunehmen.

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Und wurde für meine Neugierde belohnt:

Kamishibai bietet eine ungeheure Vielfalt an Möglichkeiten, kreativ mit Sprache umzugehen.
Die Kinder hören zu, geben das Gehörte in Bildern wieder, erfinden neue Erzählungen, setzen diese gestalterisch um, arbeiten eng im Team zusammen und können selber Geschichten erzählen.

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Falls gewünscht, sogar vor einem Publikum.

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Der – wahrscheinlich dann doch unerwartet und/oder wieder vergessene – Höhepunkt war die Präsentation des von den Schülern in Bilder umgesetzten Märchens: Die Prinzessin auf der Erbse.

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Da waren erst das Gekichere – ‚wer hat das gemalt? / Hilfe, das ist ja meins!‘ – und dann die Aufmerksamkeit wunderbar groß.

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Der erste Kamishibai-Workshop im Rahmen der Projektarbeit der Grünen Bibliothek wurde gemeinsam mit der JüL-Klasse von Frau Janzen aus der benachbarten Allegro-Grundschule durchgeführt.

Auch im nächsten Jahr kann Frau Dombrowksi wieder einen Workshop ‚Japanisches Erzähltheater‘ anbieten.
Was jetzt schon verraten werden darf: Das Thema soll noch grüner werden.

Falls Sie mit ihrer Kindergruppe Interesse an diesem Angebot haben, informieren Sie uns unter

gruenebibliothke@web.de

und wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung.

Die Angebote der Grünen Bibliothek werden unterstützt durch ehrenamtlich Täige der IG Bibliothek. (An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Dorothee für ihre zuverlässige Unterstützung!) Wenn auch Sie / ihr Interesse daran habt, uns bei unserer Kulturarbeit im Kiez tatkräftig zu helfen, meldet euch per Mail.

Wir freuen uns auf euch!

Die Arbeit der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft wird durchgeführt in Kooperation mit dem Stadtteilverein Tiergarten e.V. und mit dem Amt für Weiterbildung und Kultur Berlin Mitte, Fachbereich Bibliotheken und gefördert durch:

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Die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft

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Warum heißt die ‚Grüne Bibliothek der Nachbarschaft‘ grüne Bibliothek?

Zum Jahresende 2013 wurde öffentlich, dass die Stadtteilbibliothek Tiergarten akut von der Schließung bedroht war und dass sie zukünftig nur durch ein Betriebskonzept durch Beteiligung Dritter würde aufrecht erhalten werden können.
Um eine qualitativ hochwertige Weiterführung zu gewährleisten, haben sich interessierte Bürger in einer IG-Bibliothek zusammengeschlossen und treffen sich seit Beginn 2014.
In regelmäßigen Treffen und in Kooperation mit dem Stadtteilverein Tiergarten e.V. und dem Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Bibliotheken wurde ein Konzept erarbeitet, durch welches die Bibliothek als Stadtteilbibliothek erhalten werden kann.
Ein zusätzliches neues Profil – urbanes Gärtnern, DIY, nachhaltige Lebensstile, eng verknüpft mit Angeboten praktischer Sprach- und Leseförderung und praxisbezogenen Mitmach-Angeboten – gibt dem Bildungsort im Quartier neue Attraktivität.

Ab Oktober 2014 haben erste Angebote begonnen, die Sprach-Freude vermitteln.
Im generationsübergreifenden, offenen Angebot von Frau Dorén, den ABC-Spielen wird mit Sprache gespielt, man lernt sich gegenseitig und die jeweiligen Kulturen der Einzelnen kennen und entdeckt die Biblitohek.

Frau Dombrowski öffnet für die Teilnehmer_innen ihrer Angebote die wunderschöne Welt des japanischen Erzähltheaters – Kamishibai.
Dieses Angebot richtet sich an feste Gruppen, mit der die jeweiligen Termine und Themen vorher abgesprochen werden. Bis zum Beginn der Weihnachtsferien läuft aktuell ein Workshop mit Kindern einer JüL-Klasse der benachbarten Allegro-Grundschule.

Falls Sie für das nächste Jahr Interesse daran haben, mit einer Gruppe solch einen Workshop durchzuführen, schicken Sie uns bitte eine Nachricht unter:

gruenebibliothek@web.de

Neue Medien wurden ausgewählt und bestellt, darunter ein guter Grundstock für den Bereich Urbanes Gärtnern / Nachhaltige Lebensstile.

Im neuen Jahr geht’s dann erst einmal an’s Renovieren und Umräumen.
Wir wollen Platz schaffen für den neuen Schwerpunktbereich, der auch eine Saatgut-Bibliothek enthalten wird.
Neue Veranstaltungen rund um Sprache und andere Mitmach-Angebote aus dem ‚grünen Bereich‘ starten dann etwa ab März 2015.
All unsere Pläne können nur durch das große ehrenamtliche Engagement der Mitglieder der IG Bibliothek durchgeführt werden.

Wir suchen Verstärkung ab dem nächsten Jahr!

Wenn Du/Sie Interesse daran haben, uns bei unserer Arbeit zu unterstützen, bitte nehmt Kontakt zu uns auf unter:

gruenebibliothek@web.de

Wir suchen bislang Unterstützung bei der Durchführung der Sprachlernangebote, bei Angeboten für Kitas und Schulklassen (z.B. Bilderbuchkino) am Vormittag und natürlich bei den anstehenden Renovierungsarbeiten.
Bei eurer Freiwilligenarbeit erwartet euch die Zusammenarbeit in einem engagiertem Team mit dem Ziel, einen grünen Bildungsstandort im Quartier zu errichten und aufrecht zu erhalten.
Eigene Ideen, die in das Konzept der ‚Grünen Bibliothek der Nachbarschaft passen‘ und auch das grüne Gartengelände des Familiengartens Kluck 11 mit einbeziehen, sind herzlich willkommen und werden gemeinsam auf ihre Realisierbarkeit hin besprochen.

Die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft wird gefördert durch:

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Immer noch Fress-Alarm im Garten!

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Nun sage mal bloß keiner, ich hätte nicht eindringlich gewarnt!!!

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Eindeutig: mittelgroße, flauschige graubraune Tiere bevölkern zeitweise den Gemüsegarten und ja, auch Julia hat eins gesehen: Und zwar eins mit einer grünen Schnauze!
Ich weiß zwar nun, wie sie aussehen, aber immer noch nicht, was für Tiere es sind. Bin ja auch neu hier im Garten…

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Ich habe mich noch einmal überall umgesehen, auch beim Restsalat von Mats und Lotte und ja, das sind eindeutig Bißspuren.

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Sozusagen Verwüstungen.

Nun ja, ich kann da jetzt auch nichts mehr gegen machen. Sollen sich doch mal die anderen kümmern.

Daher habe ich den Gemüsegarten verlassen und bin etwas über das weitere Gelände des Gartens gestromert und was glaubt ihr, was ich da gefunden habe:
Ein Retriever-Schwimmbecken!
Nur für mich!

Wie ihr vielleicht wisst, sind wir Rertiever ganz verrückt nach Wasser und wir schwimmen sehr, sehr gerne. (Es gibt sogar Menschen, die behaupten, wir hätten extra Schwimmhäute dazu an den Pfoten)
Ich also nichts wie rein ins kühle Nass und ein paar Runden gedreht.
Wunderbar.

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Und danch, als ich wieder im Gemüsegarten ankam, habe ich gesehen, dass nun doch jemand tätig geworden ist von den Gärtner_innen.
Zwar ein bißchen notdürftig geflickt meiner Meinung nach, aber mal sehen, ob’s hilft.

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Unser Tauschregal im Familiengarten – frisch renoviert.

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Nun steht es wieder in neuem Glanze, bzw., wie wir dann nach Ende der Renovierungsarbeiten fanden, in wohnzimmerlicher Atmosphäre:
Unser Tauschregal HIN und Her im Familiengarten in der Kluckstr. 11, Tiergarten-Süd.

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Freitag Vormittag begannen wir mit den Arbeiten – und dies bedeutete erst einmal: saubermachen!

Von Kombi bei uns im Haus hatten wir zwei gut erhaltene stabile Regale geschenkt bekommen, die aber, genauso wie das Tauschregal selbst, erst einmal ordentlich geschrubbt werden mussten.

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Erst danach konnte mit den Malerarbeiten begonnen werden und die machen ja bekannterweise viel mehr Spaß als das ewige Ordnung halten und Saubermachen.

So verbrachten wir insgesamt fast zwei volle Tage an unserem Tauschregal und haben dadurch auch einmal mitbekommen, wie intensiv das Tauschregal genutzt wird.
Ich kann nur sagen: es herrscht ein reger Verkehr bei unserem HIN und HER!
Als wir vor ca. zwei Jahren unser Tauschregal errichteten (übrigens vollständig aus Recycling-Materialien), waren wir sehr unsicher, wie gut es an diesem Standort angenommen werden wird.
Mittlerweile wissen wir, dass viele Menschen aus der Nachbarschaft das Tauschregal nutzen und es ein reges Hin und Her gibt.
Nachbarn kamen vorbei mit frisch gewaschener und gefalteter Kleidung und gut erhaltenen Spielsachen und noch mehr Menschen kamen, die Bedarf an solchen Sachen haben.
Momentan aktuelles Bedürfnis: warme Winterjacken!

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Wir kamen mit vielen Nutzern des Regals ins Gespräch und von allen wurde das Bedauern darüber geäußert, dass das Tauschregal häufig leider in einem sehr unordentlichem, ja, man muss schon sagen, verwüstetem Zustand anzutreffen ist.

Ja, auch wir finden das sehr schade!

Das Regal wird von uns mit Hilfe von Gladt e.V. zweimal in der Woche aufgeräumt und sauber gemacht, aber leider reicht das nicht.
Deshalb meine Anfrage an alle, die das hier lesen:
Vielleicht hat jemand von euch/Ihnen Zeit und Lust, uns einmal in der Woche dabei zu unterstützen?
Darüber würden wir uns sehr freuen.
Einfach eine Mail an
wachsenlassen@web.de

Nun hoffen wir aber erst einmal, dass der neue, saubere Zustand zu einer pfleglichen Behandlung animiert und bitten alle Nutzer des Regals darum, ein wenig Ordnung zu halten und die meistens sehr gut erhaltenen Gegenstände darinnen mit Wertschätzung zu behandeln.
Denn die vielen Gespräche habe nicht zuletzt gezeigt, dass ein großes Interesse daran besteht, dass das Tauschregal erhalten bleibt.

Die Renovierung des Tauschregals war eine Mitmach-Aktion des Gemeinschaftsgartens wachsenlassen und ich danke Joshua, Rolf, Celine und Anna für ihre Mithilfe und ihr Engagement.

Der Gemeinschaftsgarten wachsenlassen wird gefördert durch:

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Rosen-Salat-Fresser im Garten!

Hallo, hier ist Kantoffels, der kleine Retriever.
Nur eine Woche älter und schon kann ich mir meinen Namen merken! Wir Retriever sind nämlich sehr kluge Hunde!

Der Herbst kommt und es gibt schöne Tage hier im Garten. Ich persönlich mag es sehr, wenn die bunten Blätter fliegen und es liegt so eine stille, friedliche Stimmung in der Luft.

Und die Luft ist klar und würzig, selbst hier in der Stadt.

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Heute jedoch habe ich für die Menschen vermutlich ärgerliche Sachen auf dem Beet von Charlotte und Mats entdeckt und nebenan, bei Julia und Gabi, ist die Freude auch nicht besonders groß.

Wer genau hinschaut, kann es auf dem ersten Bild schon erkennnen und hier

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sieht man es ja ganz deutlich: Jemand frisst unseren Feldsalat !!!

Ich muss gestehen, mir sind diese Wesen noch nicht begegnet und ich weiß daher nicht genau, wer es sein könnte.
Wie ihr vielleicht wisst, sind wir Retriever Jagdhunde, die sich besonders dadurch auszeichnen, dass sie Sachen zurückbringen (also retrieven) und nicht wirklich Spürhunde und deswegen ist es mir wahrscheinlich noch nicht gelungen, diese unbekannten Salatfresser (ist ja auch eh nicht so nach meinem Geschmack) aufzuspüren.

Manchmal, wenn es langsam dunkel wird, habe ich schon mal große, plüschige graubraune Wesen schnell an mir vorbei hüpfen gesehen, aber ich weiß nicht… vielleicht habe ich mir das auch nur eingebildet?
Die Welt sieht manchmal so anders aus, wenn es dämmert…

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Vorbei am Feldsalat, der langsam auch ein bißchen mehr wird (und noch nicht angefressen ist), bin ich dann mal weiter Richtung Beet von Julia und Gabi gegangen, mal sehen, was da zu finden ist.

Ich möchte ja gerne den ganzen Garten kennenlernen, auch wenn ich hauptsächlich auf das Beet von Mats und Lotte aufpasse.

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Julia und Gabi wollen nämlich auch noch ernten in diesem Jahr und warten deswegen auf den ersten Frost…ja, so etwas gibt es auch, hat Julia mir erzählt und die muss es wissen, sie ist Gärtnerin.

Also bin ich an den schönen hohen Pflanzen mit dem schönen Namen Rosenkohl hoch geklettert und, was wirklich merkwürdig war, die gut aussehenden, dicken Kohlröschchen wachsen alle nur ganz oben!

Mir ist schon aufgefallen, dass Julia und Gabi sich auch darüber wundern, immer wieder, wenn sie in den Garten kommen, stehen sie abwechselnd grübelnd vor ihrem Rosenkohl.

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Hier kann man es genau sehen:
Ganz schön abgenagt, oder?

Also, liebe Menschen, ich glaube, da muss etwas geschehen!

Ich werde der Sache mal nachgehen und sage euch dann Bescheid und dann müsst ihr euch schnell was einfallen lassen, wenn ihr noch Spinat, Feldsalat oder Rosenkohl essen wollt in diesem Jahr.

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Erst mal bin ich noch etwas weiter geklettert und habe es mir in einem Weißkohl gemütlich gemacht, sehr bequem und sehr schön, wie ich finde! Da kann man so richtig gut Verstecken drin spielen.

Und dann, als ich zurück zu Charlotte und Mats geschlendert bin, habe ich noch ganz kurz etwas im Gras hell blinken gesehen.
Was war das?
Der Rosen-Salat-Spinat-Fresser???

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Ich weiß es nicht genau, denn wie gesagt, in der Dämmerung kann die Welt manchmal ganz anders aussehen als bei Tag.


ABC-Spiele in der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft

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Wie heiße ich?
Wie ist mein Name?
Wie wird er geschrieben?

Sprachspiele machen Spaß und ermöglichen einen vergnügliches Herangehen an Lesen und Schreiben im geselligen Miteinander.

Jeder macht mit nach seinem Niveau und erfreut sich an graphischer Darstellung von Sprache.

Egal, ob das Alphabeth noch unvertraut ist oder man sich als Liebhaber und Ästhet einfach gerne intensiv mit Sprache beschäftigt:
an den ABC-Spielen von und mit Susanne Dorén, die bis zu den Weihnachtsferien in der Stadtteilbibliothek Tiergarten-Süd in der Lützowstr. 27, 10785 Berlin
jeden Freitag von 16.30 – 17.30 Uhr stattfinden,
haben viele ihre Freude.

Gemeinsam mit Angelika Sauermann und Dorothee Hauenschild von der IG-Bibliothek Tiergarten startete Frau Dorén unter großer Beteiligung von interessierten Anwohner_innen ihr offenes Angebot.

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Wir freuen uns auf mehr vergnügliche Angebote in der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft!

Das offene Angebot ABC-Spiele für groß und klein ist ein Angebot der IG-Biblitothek ‚Die grüne Bibliothek der Nachbarschaft‘ in Kooperation mit der Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Bibliotheken in Berlin Mitte  und dem Stadtteilverein Tiergarten e.V.

Die Mitglieder der IG-Bibliothek Tiergarten freuen sich über weitere Unterstützer beim Aufbau der ‚Grünen Bibliothek der Nachbarschaft‘. Falls Sie Zeit und Lust haben, sich gemeinsam mit uns in den Bereichen Sprache – Garten – Selbermachen zu engagieren, nehmen Sie zu uns Kontakt auf unter:

wachsenlassen@web.de

Das Projekt
‚Die grüne Bibliothek der Nachbarschaft mit aktivierenden Mitmach-Projekten: Sprache – Garten – Selbermachen‘
wird gefördert durch:

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