Die Erde brennt! BUND legt Klima-Nothilfeplan vor

Wir leben im Klimawandel, jedes Zehntel Grad mehr an Erhitzung wird uns Millionen kosten und den Platz, den wir noch zum Leben zur Verfügung haben, verringern. Jede Tonne CO2, die in die Luft gepustet wird, wird die Wahrscheinlichkeit, dass wir zu heiße und zu trockene Sommer haben, weiter erhöhen. Die Hitze zerstört unsere Böden, unsere Fähigkeit, Nahrungsmittel herzustellen, unsere Flüsse, sie tötet die Fische, die darin leben und macht die Schifffahrt unmöglich. Bei Temperaturen um die 50 Grad, bei fehlender nächtlicher Abkühlung, ist kein gutes Leben mehr möglich.

Lasst uns gemeinsam für ein gutes Leben kämpfen. Noch ist es möglich, die drastische Erderhitzung einzudämmen. Wir dürfen jetzt keine Zeit mehr verlieren. Packen wir den Kohleausstieg an und kämpfen dafür, dass auch in Industrie, Landwirtschaft und im Verkehr Dreckschleudern durch klimaschonende Alternativen ersetzt werden.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND)fordert die Bundersregierung zu umfassenden Klima-Nothilfemaßnahmen auf:

https://www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/bund-legt-klima-nothilfeplan-vor-massnahmen-in-den-bereichen-energie-verkehr-landwirtschaft-natur/

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Klimakrise aufhalten – eine Zukunft für die Landwirtschaft!

Weil es mir am Herzen liegt, hier eine Bitte an alle, folgende Petition zu unterschreiben und weiterzuleiten:

https://weact.campact.de/petitions/klimakrise-aufhalten-eine-zukunft-fur-die-landwirtschaft?bucket=nl-18-07-27-bauer


2000m²-Projekt: Alles wächst und gedeiht!

Der Garten blüht, es konnten schon reichlich Beeren vernascht werden und auch das Flächenbuffet sowie die Weltackerparzelle können sich sehen lassen.

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Auf den 6 Quadratmetern, die in unserem Kräuterbeet für den Weltacker Platz finden, stehen mittlerweile hohe Tomatenpflanzen dicht beieinander. Die ersten Früchte sind daran zu erkennen. Man erahnt schon, dass die Ernte ein vielfältiges Aussehen haben wird. Denn wir haben große und kleine, spitze und schrumpelige, verschiedenfarbige Sorten ausgesät.
Die Pflege von Tomaten gestaltet sich relativ intensiv.
Regelmäßig muss man sie ausgeizen, im unteren Bereich ausdünnen, um noch genug Sonne und Luft an den Boden zu lassen. Man sollte sie mulchen, um Nährstoffe zuzuführen, und natürlich wässern. Doch so anstrengend die Pflege auch sein mag, vor allem bei der starken Sonneneinstrahlung im Kräuterbeet, so schön ist es auch, das Wachstum zu beobachten und den Kopf zwischen den Pflanzen verschwinden zu lassen. Dort erwartet einen der schöne Geruch von Tomaten und frischem Basilikum, der ebenfalls in diesem Beet wächst.

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Das Flächenbuffet in unseren Hochbeeten vor der Bibliothek hat ebenfalls Form angenommen. Die einzelnen Kulturen sind inzwischen auch als diese zu erkennen. Durch Unterteilungen mit einem Band wurde der jeweilige Flächenbedarf gekennzeichnet. Doch es erfordert noch mehr (Denk-)Arbeit, um das Flächenbuffet ordentlich zu halten und den Zweck dessen zu erfüllen, nämlich anschaulich und schnell begreifbar zu sein. Seitens des Weltackerclubs erhalten wir bald ein erstes richtiges Schild, um auf den Zusammenhang unseres Gartens mit dem Projekt und auf den Inhalt dessen aufmerksam zu machen.
Einigen interessierten Besuchern und Kindern konnten das Konzept und die einzelnen Pflanzenkulturen schon nähergebracht werden – mit positiver Reaktion!

Über die letzten Wochen haben sich bei uns einige Fragen angesammelt. Auch, weil das letzte Weltackerclub-Treffen für uns schon ein wenig zurückliegt.
Um diese Fragen zu klären und um auf den neusten Stand zu kommen, besuchten wir am 5. Juli den Weltacker in Pankow anlässlich des Acker-Talks zum Thema Permakultur.
Die Veranstaltung begann mit einer Führung über den Weltacker, der seit dem 16.06 offiziell geöffnet ist.  Seit meinem letzten Besuch hat sich dort viel getan. Die Pflanzenkulturen sind herangewachsen, die Beschilderungen und anderen kleinen „Installationen“ sind sehr anschaulich gestaltet. Das Flächenbuffet des Weltackers ist überaus schön anzusehen und sehr eindrücklich. Denn dort sind mehrere Gerichte im Vergleich angepflanzt.
Ein großes Problem, welches die Gärtner zunehmend jeden Sommer teilen, ist die Bewässerung der Pflanzen! Sowohl auf dem Weltacker als auch bei uns muss ein großer Aufwand betrieben werden, um die Pflanzen am Leben zu halten und vor dem Vertrocknen oder gar Verbrennen zu bewahren.

Im Anschluss an die Führung und einen kurzen informellen Austausch erhielten wir eine Präsentation von Stuart Muir Wilson, dem Enkelsohn des Mitbegründers der modernen Permakultur Bill Mollison. Er teilte mit uns seine Erfahrungen vom Aufwachsen bei seinem Großvater auf dem Land.  Diese verknüpfte er mit der Erläuterung der Ursprünge der Permakultur und der Werte, die sie in sich vereint.

Auf dem Weltacker können Sie nun regelmäßig an Führungen teilnehmen oder spannende Veranstaltungen besuchen. Um auf dem neusten Stand zu bleiben, können Sie sich in den Newsletter „Ackerfunk“ eintragen.
Falls Sie daran interessiert sind, in das Weltackernetzwerk einzusteigen, melden Sie sich für den Weltackerclub an und merken sich schon den 30. Juli vor.
Dort findet das nächste WAC-Treffen statt, der Ort wird noch bekanntgegeben.

Nach wie vor sind Besucher auch in unserem Garten vor allem am Flächenbuffet oder im Kräuterbeet mit vielen Fragen zum Thema herzlich willkommen.
Es ist meist jemand im Garten oder Projektraum, mit Sicherheit zu den Öffnungszeiten der Bibliothek, Mo/Di, Do/Fr von 12.30 – 18.oo Uhr.
Grüne Bibliothek der Nachbarschaft/ Bibliothek Tiergarten-Süd
Lützowstr. 27
10785 Berlin

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.2000m2.eu
www.2000m2.eu/de/weltacker-club/


Heute ist Weltbienentag!

Gestern hat das Gericht der EU die Klage von Bayer und Syngenta abgewiesen, mit der die Neonikotinoid-Konzerne weiter ihren Gewinn über das Bienenwohl stellen wollten. Und heute hat das Team des BUND mit mehr als 180.000 Unterschriften den Ministerinnen Schulze und Klöckner den Auftrag in die Hände gegeben:
Rettet unsere Bienen!

Nun ist die Politik am Zug.

„Wir fordern von der Bundesregierung weitreichende, effektive und sofortige Maßnahmen für die Bienen und alle Insekten. So ist über die Hälfte der heimischen Wildbienen in ihrem Bestand gefährdet. Gerade für den Menschen ist der Schutz der kleinen Bestäuber überlebenswichtig“, so Olaf Bandt, Bundesgeschäftsführer für Politik und Kommunikation beim BUND, während der Übergabe.

https://aktion.bund.net/a-place-to-bee

https://aktion.bund.net/gemeinsam-gegen-glyphosat

https://www.deutschland-summt.de/home.html

Und: Am 28.8. um 18.30 Uhr in der Grünen Bibliothek, Bibliothek Tiergarten-Süd: 

Bienenfreundlich Gärtnern –  wie geht das?


Frühlingsfest mit Kontiki-Workshop in den Pallasgärten e.V. – 6.5.2018

Liebe TerraPreta- und KonTiki-Interessent*innen,

die Pallasgärten laden herzlich ein zum Frühlingsfest am 6.5. 2018 mit KonTiki-Workshop!

Alle weiteren Infos zum Fest:

https://www.umweltkalender-berlin.de/angebote/details/61711

https://www.facebook.com/events/200499800542821/

Es gibt mittlerweile einiges an Holz für den Kon Tiki, aber wir freuen uns über jeden, der zum Fest noch etwas mitbringen möchte (bitte vorher kurz Bescheid sagen unter: pallasgaerten@gmx.de)

Schon in Planung ist auch  Teil 3 der Workshopreihe zu Terra Preta:
dort wird es dann darum gehen, wie man mit der fertigen Kohle eine Terra Preta-Miete anlegt und wie die Wurzelapplikation funktioniert.

Der Termin wird frühestens am 2.6. stattfinden und wir brauchen dafür ganz viele Küchenabfälle. Wenn Du dort eigene Küchenabfälle mitbringen kannst und/oder Ideen hast,wo man welche herbekommen könnte, würden wir uns über eine Nachricht von Dir freuen!

Viele Grüße
Maik und Julian aus den Pallasgärten e.V.!

 

 

 

 

 


Gib der ersten open-source-Tomate ein Zuhause!

Gegen die ständige Machtausweitung der Agrarkonzerne, die weltweit kleinbäuerliche Betriebe bedroht, entstand die Idee zur Open Source Lizenz, inspiriert von einer Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung und vom gemeinnützigen Verein Agrecol vorangetrieben.

Hier kann man sich über die Aktion und deren Hintergründe informieren und das erste Open Source Saatgut bestellen:

https://www.boell.de/vielfalt-statt-macht


Bunte Saatgut-Börse in der ZLB – Pflanzensamen und Wissen zum Tauschen

„Hast du einen Garten und eine Bibliothek, dann hast du alles, was du brauchst“, wusste schon Cicero.

Im März startet die Gartensaison und erstmals bietet die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) eine Saatgut-Tauschbörse an:

 

Samstag, 17. März 2018 von 13.00 bis 17.00 Uhr

Berliner Stadtbibliothek (BStB), Foyer

Breite Straße 30-36, 10178 Berlin-Mitte

 

Bus: M 48 | 147 | 248 | 265, U: Alexanderplatz | Märkisches Museum | Französische Straße | Hausvogteiplatz, S: Alexanderplatz

 

Konnten Sie im letzten Jahr Blumen- und Kräutersamen ernten?  Dann nutzen Sie die Gelegenheit, andere Gartenfreund*innen zu treffen und Saatgut und Ihr Wissen darüber zu tauschen. Der „Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg“ (VERN e.V.), „2000 m2 Weltacker“ und die „Grüne Bibliothek der Nachbarschaft“ der Bibliothek Tiergarten-Süd informieren über die Welt der Pflanzen.

Die ZLB steht bereit mit der passenden Literatur: Ob Balkonien, Schrebergarten, Urban Gardening, Baumschnitt, Staudenkunde oder Gartenarchitektur – bestimmt ist etwas für Ihren grünen Daumen dabei.

 

Webseite: https://www.zlb.de/kalender-detail/kalender/bunte-saatgut-boerse-1.html

Kontakt: community-projekte@zlb.de