Dr. Elisabeth-Meyer Renschhausen: URBAN GARDENING IN BERLIN

Wir laden ein zu einer Lesung mit Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen aus ihrem Buch:
URBAN GARDENING IN BERLIN – Touren zu den neuen Gärten der Stadt.

Freitag, den 30. Juni 2017 um 18.30 Uhr

Stadtbibliothek Tiergarten-Süd, Lützowstr. 27, 10785 Berlin

Frau Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen, Gründerin und Mitinitiatorin zahlreicher Gemeinschaftsgarten-Projekte bietet neben ihrer Lehrtätigkeit an der Freien Universität und an der Humboldt-Universität zu Berlin auch regelmäßig Exkursionen zu den alten und neuen Stadtgärten Berlins an. An diesem Abend liest sie aus ihrem aktuellen Buch, welches die Leser zu über 70 sehenswerten Berliner Gartenprojekten führt, unterschiedliche Konzepte des Urban Gardening vorstellt und verrät, wo sich ganz besondere Gärten verbergen.

      

 

Diese Lesung wird gefördert durch die Stadtteilkasse Berlin Tiergarten-Süd

Und der leckere Wein zur Veranstaltung kommt von

Und hier das pdf der Veranstaltung zum Ausdrucken: Plakat Meyer-Renschhausen 30.6


Mehlwurmburger oder vegane Eier? Essen im Anthropozän

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Am Dienstag, den 24. Januar 2017, um 20.00 Uhr lädt die Philipp-Schaeffer-Bibliothek zu einer Veranstaltung rund um den Sachcomic Die Anthropozän-Küche. Matooke, Bienenstich und eine Prise Phosphor – In zehn Speisen um die Welt ein. Zu Gast sind die Autoren Alexandra Hamann und Jens Kirstein, sowie der Illustrator und Live-Zeichner Ulrich Scheel.

Jeder von uns hinterlässt Spuren im Sediment des Anthropozän – des Erdzeitalters des Menschen. Nirgends wird das so deutlich wie beim Essen. Die Anthropozän-Küche führt in zehn Etappen einmal um die Welt und wirft einen Blick in die heimischen Kochtöpfe. Für den Sachcomic wurden die Erlebnisse zu einer großen Geschichte zusammengefasst und von Künstlern aus der jeweiligen Region umgesetzt. Dabei wird klar: Die Küche ist zum Schalthebel der Globalisierung geworden. Wie es in Zukunft weiter gehen wird, das entscheidet jeder einzelne von uns tagtäglich mit.

Das Buch basiert auf dem Grundgedanken des derzeit viel diskutierten Anthropozän-Konzepts, nachdem der Mensch zu einem wesentlichen Faktor im Erdsystem geworden ist, eine geologische Kraft, vergleichbar mit Erdbeben, Vulkanausbrüchen oder Kontinentalbewegungen.

Die anschaulich dargestellten Forschungsergebnisse stammen aus einem der Basisprojekte des Exzellenzclusters Bild Wissen Gestaltung. Ein interdisziplinäres Labor der Humboldt-Universität zu Berlin. Herausgeber sind der Geologe und Paläontologe Prof. Reinhold Leinfelder, die Mediendesignerin Alexandra Hamann, der Geologe Jens Kirstein und der Biologe und Politikwissenschaftler Marc Schleunitz.

Wie sehen Sie die Zukunft der Ernährung? Teilen Sie Ihre Zukunftsvisionen mit uns! Was werden wir in Zukunft essen? Hightech-Food aus dem Drucker, personalisierte Moleküldrinks, oder nehmen wir uns zurück und essen nur noch regional und saisonal? Was sind Ihre Wünsche oder Befürchtungen? Der Comic-Zeichner Ulrich Scheel, der das Kapitel „Deutschland“ der Anthropozän-Küche illustriert hat, visualisiert Ihre Gedanken und Ideen in unserem „Labor der Zukunft“. Dazu reichen wir eine kleine Überraschung.

Weitere Informationen unter: http://www.berlin.de/stadtbibliothek-mitte/aktuelles/veranstaltungen/


Lesung für Kinder mit Martin Klein – ein Vergnügen für alle Generationen!

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Als die Schüler_innen der S2 und S7 der Allegro-Grunschule am Freitag Vormittag, den 15.4. in die Stadtbibliothek Tiergarten-Süd gingen, waren sie sicherlich gespannt auf die Lesung mit Martin Klein, aber ich glaube fast, dass sie sich nicht haben vorstellen können, was für ein Lese-Vergnügen sie erwarten würde.

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Mit viel Charme und Freude am Geschichten-Erzählen fesselte der Kinderbuchautor Groß und Klein und hatte sichtlich genau so viel Spaß wie seine Zuhörer_innen.

Schöner und lebendiger kann die Begeisterung für das Lesen kaum vermittelt werden.

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Martin Klein liess sich viel Zeit für gemeinsame Gespräche und Fragen und auch
bei der ‚entspannten Autogramm-Schlange‘ bekam jeder seiner Fans noch einmal die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch.

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Wir danken Herrn Martin Klein sehr herzlich für den vergnüglichen Vormittag mit ihm!

Die Lesung wurde organisiert durch:

Susanne Dorén, Grüne Bibliothek der Nachbarschaft gemeinsam
mit Dr. Anja Seifert,
Leitung Bibliothek Tiergarten-Süd

und wurde gefördert über den Berliner Autorenlesefonds.


Einladung zur Lesung mit Martin Klein

Die Woche der Trödeltiere, Boje Verlag

15. April 2016

Liebe Schülerinnen und Schüler der S2 und der S7,

liebe Frau Janzen,

liebe Frau Wuttke und an alle anderen interessierten Leseratten!

Die Bibliothek Tiergarten-Süd lädt herzlich 

zur Buchvorstellung und Lesung mit Martin Klein

am Freitag, 15. April 2016 um 10 Uhr ein.

Martin Klein erzählt etwas über seinen Beruf und seine Bücher. Er wird aus seinem gerade erschienenem neuen Buch vorlesen:

Jeden Tag dasselbe: Immer wenn Mama es eilig hat, ist Pablo besonders langsam. Dann meckert Mama und schimpft: »Beeil dich! Wir kommen noch zu spät!«

Dabei kann Pablo eigentlich gar nichts dafür. Schuld an seiner Trödelei ist schließlich der Trödeltierzauber …

Ein wunderbarer Spaß, um die Hektik des Alltags zu vergessen.

Martin Klein, geboren 1962 in Lübeck, verbrachte seine Kindheit im Ruhrgebiet und machte am Niederrhein Abitur. Er wurde Sportstudent, Landschaftsgärtner,

Diplom-Ingenieur und Autor. 1990 erschien sein erstes Kinderbuch. Viele weitere folgten. Sie wurden bislang in zwölf Sprachen übersetzt und erhielten verschiedene Auszeichnungen. Martin Klein lebt in Berlin und Potsdam.

Interesse an mehr Informationen zu Buch und Autor?

http://www.luebbe.de/boje/suche?q=Martin+klein

http://www.martin-klein.net

Die Lesung wird gefördert vom Berliner Autorenlesefonds.

Wir freuen uns auf Sie und Euch,

Dr. Anja Seifert / Bibliothekarin

Das Team der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft,

und Susanne Dorén / Organisation Lesung


V wie Vogelbücher

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Von Papageien, Amseln, Hühnern, Gänsen, Wiedehopfen, Enten, Habichten und anderen Vögeln

ABC-Spielerin empfiehlt Bücher – nicht nur für Kinder!

Wenn alle Vögel in wärmere Gefilde geflogen sind, gibt es immer noch die seltsamsten gefiederten Wesen in Bilderbüchern.
Hier eine klitzekleine Auswahl aus meiner Sammlung von Vogelbüchern:

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„Good morning, my fine feathered friends“ fängt ein Buch von Quentin Blake an. Englischer Humor vom Feinsten.
Eigentlich ist es ein Buch um Zählen zu lernen, aber das merkt man erst, wenn man schon mitten im Geschehen ist.
Die 10 Papageien eines vornehmen, alten Professors büxen aus der großen Voliere aus, weil sie seinen täglich immer gleichen morgendlichen Gruß nicht mehr ertragen können. Sie verstecken sich überall im Haus. Man muss sie suchen und kann sie zählen oder auch nur Spaß an den Bildern haben.
Dieses Buch ist in England ein Klassiker und wird nie veralten.
Quentin Blake: Cockatoos, Random House

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Walter Triers Kurzschnabel-Bergamsel ist ähnlich wie die Blake´schen Papageien genervt vom frühen Aufstehen, aber ihr Amselherz schlägt beim Stiebitzen der Butterbrote aus den Schulranzen kleiner Jungs höher.  Warum nur? Das wird natürlich nicht verraten. Sieht man die Schuljungen in diesem Buch, das erst knapp 40 Jahr nach Triers Tod 1993 erschienen ist, dann erinnert man sich sofort an Emil,  Anton, Gustav mit der Hupe, Max,  Arthur und Ferdinand – lauter tolle Typen in Matrosenanzügen oder mit Schiebermützen und kurzen Hosen, von denen Erich Kästners Bücher, die Walter Trier zum großen Teil illustriert hat, nur so wimmeln.
Wim van Leer/ Walter Trier/ Die Verzückung der Kurzschnabel-Bergamsel,  Altberliner Verlag

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Hilda Huhn möchte Eier legen und findet auf dem ganzen Bauernhof kein geeignetes Plätzchen, denn es miaut im Heuschober oder die Wäsche flattert in den Korb oder die Fahrradklingel ist zu laut, bis sie letztendlich doch das allerbeste Plätzchen im Haus findet: die Puppenstube. Ein mit hinreissenden farbigen Holzschnitten illustriertes Bilderbuch für die ganz Kleinen, aber nie langweilig für die erwachsen Vorleser.
Mary Wormell: Hilda Huhn, Sauerländer

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Paula, die Leuchtgans, möchte wie ihr Freund Timm und seine Familie auch in Südfrankreich Ferien machen, wird aber schnöde auf der Fensterbank sitzen gelassen.
Dort bekommt sie Besuch von echten Wildgänsen, die sie überzeugen, sich von der Steckdose loszureißen und mit ihnen in den Süden zu fliegen. Diese Reise wird zu einem Abenteuer, nicht nur für Paula, sondern auch für den wiedergefundenen Freund Timm und hat ein Happy End in einem Dorf an der Cote d´Azur.
Sagenhaft humorvoll illustriert für Vorschulkinder und Traxler-Fans.
Hans Traxler: Paula, die Leuchtgans, Diogenes

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Herr Kasimir hat einen Vogel. Ein skurriles Phantasiestück über eine merkwürdige Freundschaft, witzig illustriert von Manfred Bofinger mit einem urkomischen Nachsatz… Schräger Humor, wahrscheinlich eher für Erwachsene.
Wolfdietrich Schnurre/ Manfred Bofinger: Herr Kasimir hat einen Vogel,  Aufbau Verlag

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Ein riesengroßes Vogel-Entdeckerbuch lädt kleine Entdecker auf eine spannende Abenteuerreise in die Welt der Vögel ein. Ein Bilderbuch zum Klappen und Schauen: Federn, Eier, Flügel, Kopfschmuck, Augen und Krallen. Die Wunderwelt der Vögel lässt sich hier bestaunen!
Francesco Pittau/ Bernadette Gervais:  Wer bist Du, wer bin ich? Bertelsmann

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Tausend Vögel fliegen los, um die Welt zu retten. Nur 30 von ihnen kommen an, nach einer Reise durch Täler des Leids, der Liebe, der Leidenschaften, der Begierde, der Enthaltsamkeit, der Bestürzung und der Auflösung. Peter Sis illustriert das beinah 900 Jahre alte persische Versepos „Mantiq Ut-Tair“, das durch eine Theaterfassung von Peter Brooks und Jean-Claude Carrière bekannt wurde, poetisch und voller Schönheit. Die zarten, pastellfarbigen Bilder von wunderschönen Vögeln und überall versteckten Zeichnungen berühmter Labyrinthe, kann man mit Kindern anschauen. Die mystische Weisheit dieses Buches erschließt sich sicher nur den älteren Lesern.
Peter Sis: Die Konferenz der Vögel,  Aladin

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Das muss man können: vom Sterben erzählen. Und in diesem Buch geschieht es sanft und zart und humorvoll. Der dünne Knochenmann und die schlanke Ente gehen einem nie mehr aus dem Sinn, wenn man einmal dieses Buch gelesen und betrachtet hat.  Auch Kinder spüren die Tiefe dieses Buches. Ein Meisterwerk.
Wolf Erlbruch: Ente, Tod und Teufel, Kunstmann

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Um dieses Buch kommt man in diesem Herbst nicht vorbei:
Helen Macdonald: H wie Habicht, Allegria/ Ullstein
Schon als Kind wird sie Falknerin. Ihr Vater unterstützte sie in dieser ungewöhnlichen Leidenschaft. Als er stirbt, beschließt sie, ein Habicht-Weibchen abzurichten. Ein ungewöhnliches, überwältigendes Buch. Zutiefst menschlich, faszinierend und klug.

Viel Spaß beim Aufstöbern dieser und anderer Vogel-Bücher in Bibliotheken, Buchhandlungen und Antiquariaten
wünscht Susanne Dorén
November 2015


Buchvorstellung am 17.11.2015: Dr. Christa Schäfer – Die partizipative Schule

 

Diesmal kein ‚Grünes Thema‘, aber dafür geht es um Demokratie und Teilhabe.

Wir freuen uns auf unseren nächsten Veranstaltungsabend und laden herzlich dazu ein:

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Den Flyer zur Veranstaltung als pdf zum Ausdrucken finden Sie hier: GBN_Einladung_Schaefer_A4-1


ABC-Spiele/ Blumen, Garten, Wetter

Während die Gartenfrauen des Teams der „Grünen Bibliothek der Nachbarschaft“ im September und Oktober unter freiem Himmel bei Sonnenschein Kräuterworkshops und ein Saatgut-Erntefest veranstalteten, saßen wir ABC-Spieler an den Freitagen in der Bibliothek und haben uns den grünen Themen sprachlich genähert.

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„Das Buch gegen das kein Kraut gewachsen ist“ von Gerda Anger- Schmidt und Renate Habinger hat uns alle in diesen letzten Wochen begleitet und uns kluge, fröhliche und sinnliche Anregungen zu all unseren Aktivitäten geliefert.

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Wir Sprachbastler suchten in Pflanzen-Bestimmungsbüchern nach tierisch-menschlichen Blumennamen, die wir dann in witzige Rätselkarten verwandelten.

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Wir zerschnippelten alte Gartenkataloge und stellten ein Garten-ABC zusammen.

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Außerdem fragten wir uns, was es mit Bauernregeln so auf sich hat, was sie bedeuten oder ob sie vielleicht nur purer Aberglaube sind.

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Komische Quatschregeln purzelten einer ABC-Spielerin nur so von den Lippen, sodass alle Kinder blitzschnell auf den Geschmack kamen und auch gleich anfingen zu reimen!

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Das Kamishibai-Theater diente uns als Fernseher – wir waren die Wetterberichterstatter- gaben Prognosen für die kommenden Tage und lasen den Wetterbericht des Tages aus der Zeitung vor, die immer in der Bibliothek ausliegt.

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Was für ein Vergnügen, wenn sich die ABC-Spielereien, die ich vorgebe, durch kleine und große Mitspieler weiterentwickeln, verselbständigen und verwandeln und wir alle zu einem anregenden Nachmittag immer wieder gern zusammenkommen.

Vor den Herbstferien gibt es ein Zungenbrecher-Intermezzo bis wir uns dann nach den Ferien im November „Ungeheuerliches“ vornehmen…

Es freut sich auf Euch und Sie immer sehr
Susanne Dorén