KinderGartenWerkstatt in der Grünen Bibliothek

                 HALLO LIEBE NACHBAR_INNEN klein und groß!

Die KinderGartenWerkstatt in der Grünen Bibliothek lädt ab sofort auch alle begleitenden Eltern ein, um gemeinsam mit ihren Kindern ‚grüne‘ Themen zu entdecken.

Bei schlechtem Wetter und in der Vorweihnachtszeit wird rund ums Thema Natur gebaut und gebastelt, gelesen und erzählt.

Für Kinder ab dem Kindergartenalter geeignet.

Immer Freitags von 14.00 – 16.00 Uhr in der Bibliothek Tiergarten-Süd,
Lützowstr. 27, 10785 Berlin

Wir freuen uns auf euch!

      

Der Infoflyer zum Ausdrucken: KIGaWerkstatt 21.9.17

 

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Wir und die Welt, die uns umgibt – ein kleiner Rückblick

Ein Gefühl für sich selbst und seine Um-Welt zu entwickeln – den großen und kleinen Teilnehmern unserer Angebote dabei zur Seite zu stehen – ist uns ein Anliegen.

Unser Gemeinschaftsgarten bietet den Raum, Stadtnatur mit allen Sinnen zu erfahren – und die Räume in der Stadtbibliothek Tiergarten bieten Platz zum gestalterischen Aufarbeiten des Erlebten, zum Erählen, Lesen, Basteln und Vielem mehr.

In unserem Sommerferienworkshop 2016 gingen Kinder gemeinsam mit Julia Westheimer auf die Suche nach Bodenlebewesen und konnten eine Menge darüber erfahren, wie wichtig es für uns Menschen ist, deren Leben zu schützen und zu erhalten.

Unser Boden – auf dem wir meist nur achtlos gehen und stehen – als Lebensgrundlage für Mensch und Tier.

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In einem weiteren Workshop in den Herbstferien 2016 gestalteten die Kinder ein großes Wandbild über das im Sommer Erlebte und präsentierten dieses und andere Arbeiten in einer kleinen Werkschau am 21.10.2016.

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Um meine Umwelt zu achten und zu pflegen, sollte ich erst einmal bei mir selbst damit anfangen.

Wir glauben, nur wer es gelernt hat, sich selbst gegenüber achtsam zu sein, kann überhaupt die Fähigkeit entwickeln, auch anderen und der Umwelt gegenüber Verantwortung zu übernahmen.

Deshalb liegt ein Schwerpunkt bei den Sprachlerngeboten von Babette Dombrowski auf der Persönlichkeitsbildung.

Unterschiedliche Methoden und Mittel führen spielerisch an eine Selbstreflexion heran.

Präsentiert wurden daher auch lebensgroß gestaltete Vorstellungen von dem, ‚was ich bin‘ (oder besser gesagt: sein will, wie z.B. die Nummer 7 zeigt).
Wünsche, Träume, Vorstellungen vom eigenen Leben, die immer auch dabei helfen können, sich selbst besser kennen zu lernen und zu orientieren.

Selbst erzählte Geschichten, persönliche Steckbriefe, ein Memory-Spiel mit den eigenen Konterfeis konnten ebenfalls von den Besuchern entdeckt werden.

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Alle haben sich über die zahlreichen Besucher bei unserer kleinen Werkschau gefreut, stolz und souverän führten die jungen Gastgeber durch die Bibliothek eröffneten anschließend im Nachbarschaftstreff das  – themengerecht gestaltete – Buffet, bei dem alle Besucher noch für eine Weile zum gemütlichen Gespräch beisammen saßen.

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Unser Boden – unsere Lebensgrundlage

Unser Boden – Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen, unverzichtbare Grundlage der Ernährung, Grundlage für die Einrichtung von Wohn-, Arbeits- und Freizeitstätten, Grundlage für Bedürfnisse nach Kontrolle über Raum und Besitz – wird er von uns noch anders wahrgenommen als der unangenehme Dreck unter unseren Füßen?

In unserem Ferienworkshop für Kinder ‚Wer lebt in unserem Boden – Boden und Bodenlebewesen kennenlernen‘ in den Sommerferien 2016 wollten wir versuchen, das ein wenig zu verändern und für die Wahrnehmung unseres Bodens als Lebensgrundlage und Lebensraum zu sensibilisieren.

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Wir näherten uns an über die Sinneswahrnehmungen.
Barfuß mit verbundenen Augen über verschiedene Bodenarten laufen, riechen, fühlen, analysieren, ist Boden gleich Boden, gibt es Unterschiede und wie sehen diese aus?

Für manch eine /einen war schon die Herausforderung zu groß, barfuß über diesen Dreck zu laufen…

Wir näherten uns dem Boden weiter an über die Tiere, die in ihm leben, ihn letztendlich ‚herstellen‘ und somit – falls wir ihnen die Chance geben und ihren Lebensraum erhalten – dafür sorgen, dass wir Menschen einen fruchtbaren Boden zum Anbau unserer Nahrungsmittel zur Verfügung haben.

Wo leben welche Tiere? Wer bevorzugt welchen Lebensraum? Was fressen sie und wie stellen sie neuen, fruchtbaren Boden her?

(und sind sie wirklich so eklig, wie viele beim ersten Anblick finden oder entdecken wir neue Lebenswelten und -wesen, wenn wir sie eingehender betrachten und mehr über ihre Lebensweise erfahren?)

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Da wir die Tiere über die Tage beobachten und zeichnen wollten, erhielten sie von uns ausreichend – wie wir hofften – ausgestattete Übergangswohnungen, welche wir mit Erde, Blättern, Holz und Feuchtigkeit auslegten.

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Nun konnte das Beobachten beginnen.

Mit Hilfe von Schaubildern und Büchern aus unserer Bibliothek versuchten wir, die Tiere zu bestimmen und mehr über ihre Lebensweise zu erfahren.

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Unser ‚bester‘ Fund: Der gemeine Mistkäfer!

 

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Und eine Marienkäferlarve, die wirklich nicht wie ein Marienkäfer aussieht, die aber, besonders in ihrem letzten Stadium, ganz, ganz viele Blattläuse frisst.

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Es entwickelte sich nach ungläubigem Staunen darüber, dass und vor allem wie der Regenwurm ‚unseren Boden herstellt‘ sogar so etwas wie Ehrfurcht ihm gegenüber, anfassen mochten ihn aber nach wie vor die wenigsten.

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Wir haben Feuerkäfer, Marienkäfer (-larven), Mistkäfer, Asseln und Regenwürmer kennengelernt und etwas über ihre Lebensweise und ihren Lebensraum, den Boden erfahren.

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Wir haben viel Spaß miteinander gehabt beim Entdecken,Erfahren, Zeichnen, Malen, Erzählen und vielleicht denkt zukünftig der eine oder andere kleine Mensch daran, wie schützenswert und wichtig unser Boden und die darin lebenden Tiere für uns sind…

Und als wir die Tiere am letzten Tag wieder frei gelassen haben, waren doch alle sehr erleichtert, dass sie alle (?!) überlebt haben.

Jeden Freitag, in der Zeit von 14.15 – 16.00 Uhr, geht es in der Grünen Bibliothek weiter mit Erkundigungen im Garten und in der Bibliothek

Viel Wissenswertes über den Boden und seinen Erhalt findet sich auf: http://saveoursoils.com/de

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Zusammen: im Garten und in der Bibliothek

Neues Angebot am Freitag in der Grünen Bibliothek

vorlesen nachlesen Bäume Bücher
BlumenBuntes Grünes blättern
spielen handwerken entdecken ausprobieren und erzählen …!

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Wo: Stadtbibliothek Tiergarten, Lützowstr. 27, 10785 Berlin

wann: jeden Freitag von 14.00 – 16.00 Uhr (Start: 23.9.2016)

Leitung: Julia Westheimer

Zusammen: im Garten und in der Bibliothek ist ein offenes Angebot, für alle, die Spaß daran haben, sich mit Garten, Umwelt und Büchern zu beschäftigen. Begrenzte Teilnehmerzahl. Einfach zum Schnuppern vorbeizukommen ist immer möglich. Möglichst wetterfeste Kleidung mitbringen.

Und hier der Flyer zum Ausdrucken: flyer-zusammen-im-garten

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Gemeinschaftsgarten in Berlin Tiergarten

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Unser Gemeinschaftsgarten wachsenlassen befindet sich auf dem Gelände des Familiengartens Mitte, Lützowstr., Ecke Kluckstr. in Berlin Tiergarten.

Wir möchten mit unserem Garten einen ökologisch sinnvollen und angenehmen grünen Aufenthaltsort im Kiez schaffen und erhalten. In den Vormittagsstunden gärtnern wir mit Kindergartenkindern aus der Nachbarschaft, unser Garten ist offen für alle Menschen, die sich dort aufhalten und engagieren möchten.

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Auch wenn momentan keine eigenen Einzelbeete zu vergeben sind, würden wir uns über neue Mitgärtner_innen freuen, die den Garten gemeinsam mit uns pflegen, an seinem Erhalt mitarbeiten und ihn eigenständig weiter gestalten. Es gibt noch genug Bereiche, um die man sich kümmern, die man anlegen und verschönern kann.

Anfragen bitte unter wachsenlassen@web.de oder zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Tiergarten persönlich in der Grünen Bibliothek.

Das gesamte Gelände (Jugendamt Berlin Mitte) befindet sich in der Entwicklung zu einem sozio-kulturellen Zentrum für den Kiez, welches seit neusesten auch schon einen Namen hat: Villa Lützow.

Die seit Jahren ansässigen unterschiedlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Vereine, Institutionen und Gärtner_innen haben gemeinsam mit dem Jugendamt Berlin Mitte ein Konzept dafür erarbeitet, auch Anwohner wurden nach Möglichkeit immer wieder in diesen Prozess eingebunden.

Leider lässt der dazu notwendige Umbau der Häuser noch auf sich warten (der ursprünglich geplante Baubeginn zum 1.1.2016 wurde nun vorläufig auf Dezember 2016 verschoben) und obwohl der Berliner so etwas ja gewohnt ist, ist es für alle Nutzer und Gestalter des Geländes nun erschwert, dort zu arbeiten, zu gärtnern und/oder sich einfach einmal entspannt aufzuhalten.

Vandalismus und Vermüllung haben in den letzten Wochen drastisch zugenommen und – obwohl es nicht in Frage gestellt ist, dass hier in Zukunft ein öffentliches Gelände mit unterschiedlichen Betreuungs-, Beratungs- und Freizeitangeboten für alle Menschen im Kiez entstehen wird – wurde nun beschlossen, die Nutzung des Gartengeländes für einige Zeit einzuschränken.

Es wurde erst einmal ein generelles Grillverbot ausgesprochen, am Wochenende und unter der Woche abends ab 19.00 Uhr wird der Garten bis auf Weiteres erst einmal nur für die direkten Nutzer und Gestalter des sozio-kulturellen Zentrums Villa Lützow zugänglich sein, bis eine andere Regelung gefunden werden kann.

Nun hoffen wir auf Verständnis aus der Nachbarschaft für die eingeschränkten Öffnungszeiten und vielleicht finden sich ja dadurch (dass der Garten nicht mehr jedes Wochenende von Grillhorden überrannt und vermüllt wird) auch mehr Menschen, die an der Entwicklung des Geländes und somit auch an der eines soziokulturellen Zentrums für Berlin Tiergarten mitarbeiten möchten.

Wir würden uns darüber sehr freuen!

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Aussaaten der Vorkulturen

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Auch die Gärtner_innen des Gemeinschaftsgartens wachsenlassen haben in den Räumen der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft endlich wieder eine Heimat gefunden und somit den dringend notwendig gewordenen gemeinsamen Raum, um sich zu treffen und/oder Workshops durchzuführen.

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Gestern haben wir dort unsere Vorkulturen ausgesät.

Das gemeinsam bestellte Saatgut war termingerecht eingetroffen und so machten wir uns voller Erwartung an die Arbeit.
Erste Aussaaten – für mich immer wieder ein schöner Tag voller Hoffnung und Erwartung auf das, was da wohl wachsen wird. (Und auch ein Tag, an dem man nicht an die unerklärlichen Ausfälle der letzten Jahre denken möchte – gibt es doch in jedem Gartenjahr unerhoffte Freude und unerwartete Enttäuschung.)

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Übrigens: Auch bei Aussaat – Erde findet sich mittlerweile ein torffreies Angebot, bitte beim Kauf drauf achten!

https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/aktionen-und-projekte/torffrei-gaertnern/

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So, und da stehen sie jetzt, unsere kleinen Schätze und Hoffnungsträger!

Wir freuen uns auf ein buntes und ertragreiches Gartenjahr 2016.

Infos über den Gemeinschaftsgarten wachsenlassen unter: wachsenlassen@web.de


Kräuterschilder aus Holz selbermachen

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Bei schönstem Spätsommerwetter startete der erste offene Mitmach-Workshop ‚Kräuterschilder aus Holz für Garten, Balkon und Topf‘ in der Grünen Bibliothek der Nachbarschaft, so dass vom Foyer in den großzügigen Außenbereich umgezogen werden konnte.

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Unter dem Motto ‚Selbermachen in der Grünen Biblitohek‘ soll auch zukünftig gemeinsam gewerkelt, gebastelt, gemalt und geschrieben werden, auch als Angebot an Wochenenden, also zu der Zeit, wo auch Familien einmal etwa gemeinsam unternehmen können, ohne unter Zeitdruck zu geraten.

Unter der Leitung von Claudia Hartwig, freie Künstlerin, wurden die Schilder gesägt und die Beschriftung mit einem Brandmalkolben eingraviert.

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Neben der Herstellung der Holzschilder möchten wir auch einen selbstgestalteten Kräuterordner für unsere Bibliothek herstellen.
Schließlich wollen wir ja auch gerne wissen, wogegen welches Kraut gewachsen ist. Also zogen erst einmal alle Teilnehmer in den Kräutergarten des benachbarten Gemeinschaftsgartens wachsenlassen, um zu sehen, was dort so wächst und wie die Kräuter aussehen.

Nach Ernte der ‚Anschauungsobjekte‘ wurde dann gemeinsam mit Babette Dombrowski recherchiert – wie schön, dass wir neben einem Garten auch eine Bibliothek mit vielen Gartenbüchern zur Verfügung haben! – und gezeichntet.

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Ganz professionell mit botanischem Namen!

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Wir finden, die Produkte unseres ersten Workshops ‚Selbermachen in der Grünen Bibliothek‘ können sich sehen – und werden schon bald die ersten Beete in unseren Gärten zieren.

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Der offene Mitmach-Workshop ‚Kräuterschilder aus Holz für Garten, Balkon und Topf‘ wird noch an zwei weiteren Samstagen fortgeführt:
19.9. 2015 und 26.9.2015,
jeweils von 14.00 – 17.00 Uhr.
Ort: Bibliothek Tiergarten, Lützowstr. 27, 10785 Berlin

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Alle, die Spaß daran haben, gemeinsam mit uns aktiv zu werden, sind herzlich willkommen!

Das Angebot ‚Grüne Biblitohek der Nachbarschaft‘ wird gestaltet von Mitgliedern der IG-Bibliothek, die Anfang 2014 gegründet wurde, um die Schließung der Stadtteilbibliothek Tiergarten zu verhindern.

Wir freuen uns über aktive Unterstützung bei unserer für den Erhalt der Bibliothek notwendigen und umfangreichen Arbeit!
Informationen unter: gruenebibliothek@web.de oder persönlich jeden Montag und Dienstag in der Zeit von 15.00 – 17.00 Uhr Bibliothek.