Heute ist Weltbienentag!

Gestern hat das Gericht der EU die Klage von Bayer und Syngenta abgewiesen, mit der die Neonikotinoid-Konzerne weiter ihren Gewinn über das Bienenwohl stellen wollten. Und heute hat das Team des BUND mit mehr als 180.000 Unterschriften den Ministerinnen Schulze und Klöckner den Auftrag in die Hände gegeben:
Rettet unsere Bienen!

Nun ist die Politik am Zug.

„Wir fordern von der Bundesregierung weitreichende, effektive und sofortige Maßnahmen für die Bienen und alle Insekten. So ist über die Hälfte der heimischen Wildbienen in ihrem Bestand gefährdet. Gerade für den Menschen ist der Schutz der kleinen Bestäuber überlebenswichtig“, so Olaf Bandt, Bundesgeschäftsführer für Politik und Kommunikation beim BUND, während der Übergabe.

https://aktion.bund.net/a-place-to-bee

https://aktion.bund.net/gemeinsam-gegen-glyphosat

https://www.deutschland-summt.de/home.html

Und: Am 28.8. um 18.30 Uhr in der Grünen Bibliothek, Bibliothek Tiergarten-Süd: 

Bienenfreundlich Gärtnern –  wie geht das?

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Gib der ersten open-source-Tomate ein Zuhause!

Gegen die ständige Machtausweitung der Agrarkonzerne, die weltweit kleinbäuerliche Betriebe bedroht, entstand die Idee zur Open Source Lizenz, inspiriert von einer Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung und vom gemeinnützigen Verein Agrecol vorangetrieben.

Hier kann man sich über die Aktion und deren Hintergründe informieren und das erste Open Source Saatgut bestellen:

https://www.boell.de/vielfalt-statt-macht


Bruderhähne auf dem Bauckhof

 

Mehr über die Initiative: Raus aus der Massentierhaltung unter:

https://www.bund.net/massentierhaltung/nutztierhaltung/


„Rettet die letzten Schäfer/innen Deutschlands – Ein Traditionsberuf am Ende!

Weil es uns am Herzen liegt:

Hier kommt ihr zur Petition und könnt euch informieren und teilnehmen:
http://chn.ge/2oOOHhf

Standortangepasstes und samenfestes Saatgut in der LeihSämerei

Standortangepasstes und samenfestes Saatgut in Berlin:

 

Kontakt: wachsenlassen@web.de
Bibliothek Tiergarten-Süd: (030) 2300-3088


Saatgut-Spenden für die Aktion Stop-Bayer-Monsanto

Hier ein Aufruf zur Saatgut-Spende von der Aktion Stop-Bayer-Monsanto:

Liebe Gärtner*innen, Blumenliebhaber*innen und Pflanzaktivist*innen,

wir, von der Initiative Stop-Bayer-Monsanto, planen eine politische, kreative Frühlingsaktion.
Damit möchten wir unser Video „Macht über Saatgut“ (https://www.youtube.com/watch?v=7OG4kthdZb4) weiter verbreiten.
Außerdem ist unser Anliegen, mehr Menschen über die Gefahren von Megafusionen wie der von Bayer und Monsanto aufzuklären und dies mit einer Saatgut-verschenk-Aktion zu verknüpfen.
Bis zur geplanten Fusion am 5. April, werden wir deshalb ab Anfang März Flyer verteilen und daran kleine Saatguttütchen befestigen um gleichzeitig für die Verbreitung einer bunten Blumen-Vielfalt und Bienenfutter zu sorgen.
Da unsere Initiative zum Großteil aus Student*innen besteht und unser Budget sehr begrenzt ist, sind wir jedoch auf Saatgut-Spenden angewiesen. Deshalb hier ein kleiner Aufruf dazu.
Unsere Idee ist es, Saatgut von Mohn, Kornblumen, Ringelblumen, Sonnenblumen oder von Kräutern zu verwenden, welches einfach zu handhaben ist und fast überall wächst.
Jedoch lassen wir uns gerne von anderen Ideen inspirieren und freuen uns über jede Saatgut-Spende.
Wir sind dankbar über Eure Rückmeldung und blicken erfreut und motiviert Richtung Frühling!

Das Saatgut-Aktion-Team
der Initiative Stop-Bayer-Monsanto

info@stop-bayer-monsanto.de


„Wir haben Agrarindustrie satt“, Demo am 20.01.2018

Viele junge Menschen, viele Familien, Umweltaktivisten und Bauern sehen der Zukunft
der Landwirtschaft und unserer Lebensweise sorgenvoll entgegen.
Kleine Bauernbetriebe werden durch Großkonzerne in die Abhängigkeit getrieben.
Nahrungsmittel werden verschwendet.
Unser Essen ist durch den Einsatz von Düngemitteln und Antibiotika in der Tierzucht gesundheitsgefährdend.
Durch lange Transportwege, die kreuz und quer über den Globus führen, wird die Umwelt schwer belastet.
In der Politik wird eher im Sinne der konventionellen Landwirtschaft gehandelt als im Interesse Landwirte und Verbraucher. Doch die konventionelle Landwirtschaft ist nicht mehr zukunftsfähig.
Es gibt Gründe genug, um für eine Agrarwende zu demonstrieren!

Demo 1

Das taten am 20. Januar circa 33.000 Menschen auf der Demonstration
„Wir haben Agrarindustrie satt“. Mit Bannern und vielen kreativen Verkleidungen zog die Menschenmenge auf Kochtöpfen trommelnd vom Hauptbahnhof durch das Regierungsviertel bis zum Brandenburger Tor. Angeleitet wurde sie von einer Treckerparade bestehend aus 160 Traktoren.
Demo 2
Auch das Wirtschaftsministerium wurde passiert, wo zeitgleich die Agrarministerkonferenz stattfand. Natürlich wurde dort besonders laut getrommelt.
Gefordert wird eine Agrarwende, die vor allem durch Reformen in der Politik eingeleitet wird. Denn die Politik entscheidet maßgeblich, wessen Interessen vertreten werden und wer auch finanziell unterstützt wird.
Während mit Großkonzernen kooperiert wird, sind die Bedürfnisse der Bürger*innen, Bäuerinnen und Bauern zur Zeit anscheinend zweitrangig.
Das bewies unlängst Christian Schmidt (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft) bei seinem Alleingang in der Entscheidung zum weiterbestehenden  Einsatz von Glyphosat.
Sein Handeln hat viel Wut auf die Politik hervorgerufen. Von der Bundesregierung der nächsten vier Jahre wird gefordert, die Landwirtschaft wieder ökologischer zu gestalten und dabei auch Kleinbetrieben eine Überlebenschance zu bieten.

Aus dem täglichen Verlust an brauchbaren Nahrungsmitteln konnte für die Demonstration allerdings etwas Gutes gewonnen werden:
mit tonnenweise nicht verkauftem – weil nicht der Norm entsprechendem – Gemüse wurde für die Demonstrierenden gekocht und so für das leibliche Wohl gesorgt.
Dazu fand am vorherigen Tag die „Schnippeldisko“ unter Organisation der „Fläming Kitchen“ statt, wo das Gemüse zu Musik, Getränken und guter Laune geschnitten wurde.

Die Demonstration hat einen starken Eindruck hinterlassen. Sie hatte einen sehr mahnenden Charakter und war durchaus durch Wut und Ärger angetrieben. Aber gleichermaßen hatte sie eine sehr positive und freudige Energie.

www.wir-haben-es-satt.de