Zauberfarben aus der Natur (II)

Ich benutze nicht gerne den Ausdruck Natur, wenn ich über unseren Gemeinschaftsgarten rede, aber die geballte Kraft von Pflanzenfarben regt mich dazu an.

Garten ist Kultur.

Wir Menschen schaffen uns unsere Umwelt und übernehmen die Veratnwortung dafür.

Wir kultivieren Nutz- und Zierpflanzen, pflegen Wilblumenwiesen, bauen Nistplätze für Insekten und Vögel.

Wir pflegen Bäume, um in ihrem Schatten sitzen zu können (und giessen sie, wenn der Regen ausbleibt) oder um ihre Früchte zu ernten und wir bauen Färberpflanzen an, um mit ihren Blüten und Blättenr malen und färben zu können.

Wir haben frisch in unserem Garten gepflückte – was für eine Form- und Blütenpracht! -und einige dazu gekaufte Farbtöne verwendet.

Und dann einfach ausprobiert, um ein Gefühl für diese natürliche Art von Farben zu bekommen oder, wie wir irgendwann festgestellt haben: um in den zu Fluss kommen.

Es hat sehr viel Spaß gemacht!

Das Pflücken der Blüten, das Zermörsern und Ausprobieren: wieviel Wasser, wie zerkleinert, wer färbt wie?

Auf Papier anders als auf Seide?

Sauer oder alkalisch?

Einfach ausprobieren und darauf reagieren, was passiert.

Diese Naturfarben haben eine sehr eigene, individuelle Ausstrahlung, die eine entspannte Begeisterung hervorrufen kann und wir rätselten darüber, ob und wie sie auf Umwelteinflüsse wie Zeit, Temperatur, Untergrund, Material und…Stimmung??? reagieren.

Aber zurück zur Natur, denn damit hatte es ja angefangen.

Warum ‚Zauberpflanzen aus der Natur‘?

Weil sie komplex sind und über eine Eigenenergie verfügen, die meine Sinne und meine Kreativität anregt?

Vielleicht.

Vielleicht auch nur, weil sie ein sehr altes Geschenk unserer Erde sind und uns damit zeigen, wie erhaltens- und pflegenswert sie für uns Menschen sind.

Das wiederum ist dann die Kultur…

Zum Vormerken:

am 12.9. und 19.9., Donnerstag Nachmittag 16.00, findet gemeinsam mit dem Familienzentrum Villa Lützow ein ‚Malen mit Färberpflanzen‘ Workshop statt.

Begrenzte Teilnehmerzahl, um Anmeldung wird gebeten und kann jetzt schon einmal unter wachsenlassen@web.de erfolgen.

Aktuelle Informationen dazu rechtzeitig hier und bei dem Familienzentrum Villa Lützow.

 

 

 

 

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Blühfreu(n)de im Gemeinschaftsgarten

Einen Herzlichen Dank an Herrn Pohlmann für die schönen Fotos aus unserem Garten!


Grüne Nachbarschaften rund um die Potsdamer Straße

Noch bis zum 22. August 2019 treffen sich grüne Nachbar*innen und Freund*innen jeden Donnerstag Abend ab 18.00 Uhr im Gemeinschaftsgarten zu begrünend-kreativen Nachbarschaftsabenden.

Bei dem Projekt GREENING POTSdamer, initiiert von der IG Potsdamer Straße, werden kreative Recycling-Töpfe für den öffentlichen Raum gestaltet und gebaut, gerne individuell mit den Geschäftinhabern und/oder Anwohnern abgesprochen.

Bei der Bepflanzung achten wir auf Pflanzen aus nachhaltigem, möglichst biologischem Anbau, berücksichtigen Standort und Bodenansprüche und begrünen mit insektenfreundlichen Blühstauden, damit die Freude auch in den nächsten Jahren noch anhält.

Lust, dabei zu sein?

Noch bis zum 22. August 2019 treffen wir uns jeden Donnerstag Abend ab 18.00 Uhr im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen, Lützowstr. 28, 10785 Berlin, zu begrünend-kreativen Nachbarschaftsabenden.

Weitere Infos unter: http://www.ig-potsdamer-strasse.de/gruenzeug#greeningpotsdamer 

 


Wildbienen im Gemeinschaftsgarten

Neben den im Frühjahr diesen Jahres fertig gestellten Holzhäusern für ausgesuchte Wildbienenarten und einem kleinen sandigen Trockenbereich, in dem auch schon erste Nistplätze gesichtet wurden,

bauen Yannick und Akiko derzeit eifrig an unserer neuen Trockenmauer mit Lehmfugen, die Nistelemente aus unterschiedlichen Materialien für unterschiedliche Vorlieben enthalten wird.

Da habe ich mir sehr darüber gefreut, in unserem Garten gestern einen „Insekten-Fotografen“ kenngelernt zu haben, der mir auch spontan eine Auswahl seiner schönen Bilder zur Verfügung gestellt hat.

Meinen herzlichen Dank an Herrn Puhlmann und gerne ein Wiedersehen in unserem Garten!

Ich möchte auch noch einmal auf unseren Aufruf hinweisen, dass wir uns sehr über eine_n Wildbienenfreund*in in unserem Garten freuen würden.


Trinkwasser ist Klimaschutz – Qualität aus dem Hahn


Wildbienenfreund*in gesucht!

Seit dem letzten Jahr bauen wir in unserem Gemeinschaftsgarten das Wohnungs- und Nahrungsangebot für Wildbienen kontinuierlich aus. Zu unserer Freude mit Erfolg, auch die neu gestalteten Holzhäuser wurden schon teilweise besiedelt.

Fertig verschlossene Gänge.

Aber: welche Bienen sind das eigentlich, die dort eingezogen sind???

Wer kennt sich mit Wildbienen aus, interessiert sich für die kleinen und feinen Tierchen und hat Zeit und Lust, diese in unserem Garten zu beobachten und zu bestimmen?

Wir würden uns sehr darüber freuen, so jemanden zu finden, der sich gemeinsam mit uns für Wildbienen engagieren möchte.

Kontakt: wachsenlassen@web.de

(und nein, dies ist natürlich kein Job-Angebot, sondern die Suche nach einer Umweltschützer*in mit Leidenschaft)


Neueinzug in Holzhäusern

Neben einigen Ausschwärmern habe ich heute zwei Neubewohnerinnen unserer Holzhäuser beobachten können. Holzbienen willkommen im Gemeinschaftsgarten wachsenlassen! Wir freuen uns!

Bienen-Suchbild

Ansonsten:

Frühling klassisch

und die wunderschöne und nahrungsreiche Taubnessel

Ich wünsche Euch allen einen besinnlichen Tag des Schmerzes und einen Jubeltag der Auferstehung mit Vielfalt und Artenreichtum!