Wunschbotschaften in alle Welt

 

 

…wünscht sich Aamad, weil „denen kann man noch wirklich glauben“.

Motiv Nr. 3 aus unserem Projekt ‚Wunschbotschaften in alle Welt‘.


Wunschbotschaften in alle Welt

„Ich wünsche jedem Menschen auf der Welt, dass er eine rettende Insel findet.“

 

Motiv Nr. 1 von Abdullah,
entstanden in unserem Postkartenprojekt: Wunschbotschaften in alle Welt.


Gemeinsam selber machen…

…macht uns allen am meisten Spaß!

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In den Werkstätten der Grünen Bibliothek sind in diesem Winter individuelle Bücher, Hefte, Stempel und Selbstgenähtes in Gemeinschaftsarbeit entstanden, aber nun steigt mehr und mehr die Sehnsucht nach wärmeren Jahreszeiten, dem Duft von Erde und dem Aufenthalt im Garten in uns auf und das Diorama von den Störchen gibt dieser Sehnsucht zusätzliche Nahrung.

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Bald können wir erstes Saatgut aussäen und mit vielen Hoffnungen (und in unserem Fall auch Befürchtungen, da die große Baustelle Villa Lützow quer durch unserem Garten beginnen wird) in Richtung eines -trotz alledem!- blühenden Gartenjahres blicken…


Gemeinsam in das Neue Jahr

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Nach jahrelanger punktueller Zusammenarbeit zwischen dem Jugendhilfeträger KIDZ e.V. und dem Projekt wachsenlassen entstand im Jahre 2016 durch gemeinsame Projektplanung, Mittelakquise und Durchführung eine enge Kooperation.
Zum 1.1. 2017 werden die Angebote des Projektes wachsenlassen – Gemeinschaftsgarten & Grüne Bibliothek unter der Trägerschaft von KIDZ-Kinder- und Jugendhilfe im Dienst der Zukunft e.V. durchgeführt.

Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Arbeit!


Wir und die Welt, die uns umgibt – ein kleiner Rückblick

Ein Gefühl für sich selbst und seine Um-Welt zu entwickeln – den großen und kleinen Teilnehmern unserer Angebote dabei zur Seite zu stehen – ist uns ein Anliegen.

Unser Gemeinschaftsgarten bietet den Raum, Stadtnatur mit allen Sinnen zu erfahren – und die Räume in der Stadtbibliothek Tiergarten bieten Platz zum gestalterischen Aufarbeiten des Erlebten, zum Erählen, Lesen, Basteln und Vielem mehr.

In unserem Sommerferienworkshop 2016 gingen Kinder gemeinsam mit Julia Westheimer auf die Suche nach Bodenlebewesen und konnten eine Menge darüber erfahren, wie wichtig es für uns Menschen ist, deren Leben zu schützen und zu erhalten.

Unser Boden – auf dem wir meist nur achtlos gehen und stehen – als Lebensgrundlage für Mensch und Tier.

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In einem weiteren Workshop in den Herbstferien 2016 gestalteten die Kinder ein großes Wandbild über das im Sommer Erlebte und präsentierten dieses und andere Arbeiten in einer kleinen Werkschau am 21.10.2016.

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Um meine Umwelt zu achten und zu pflegen, sollte ich erst einmal bei mir selbst damit anfangen.

Wir glauben, nur wer es gelernt hat, sich selbst gegenüber achtsam zu sein, kann überhaupt die Fähigkeit entwickeln, auch anderen und der Umwelt gegenüber Verantwortung zu übernahmen.

Deshalb liegt ein Schwerpunkt bei den Sprachlerngeboten von Babette Dombrowski auf der Persönlichkeitsbildung.

Unterschiedliche Methoden und Mittel führen spielerisch an eine Selbstreflexion heran.

Präsentiert wurden daher auch lebensgroß gestaltete Vorstellungen von dem, ‚was ich bin‘ (oder besser gesagt: sein will, wie z.B. die Nummer 7 zeigt).
Wünsche, Träume, Vorstellungen vom eigenen Leben, die immer auch dabei helfen können, sich selbst besser kennen zu lernen und zu orientieren.

Selbst erzählte Geschichten, persönliche Steckbriefe, ein Memory-Spiel mit den eigenen Konterfeis konnten ebenfalls von den Besuchern entdeckt werden.

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Alle haben sich über die zahlreichen Besucher bei unserer kleinen Werkschau gefreut, stolz und souverän führten die jungen Gastgeber durch die Bibliothek eröffneten anschließend im Nachbarschaftstreff das  – themengerecht gestaltete – Buffet, bei dem alle Besucher noch für eine Weile zum gemütlichen Gespräch beisammen saßen.

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Kamishibai trifft St. Martin –

– eine Holzbühne, traditionelle Geschichten, kleine fantasievolle Ideen und viel Spaß beim gemeinsamen Selbermachen.

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Die kleinen Laternen sind leicht selber zu machen mit Material, das so gut wie jeder zu Hause hat:

Teelichter, Butterbrotpapier, Malstifte, Draht und einen Stab, wir haben hier einfach kleine Äste aus dem Garten genommen, die noch zusätzlich schick aussehen.

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Wenn jeder seine eigene Laterne fertig gestellt hat, kann die Geschichte von St. Martin mit Bildern in der Kamishibai-Bühne erzählt werden und dann kann der Probelauf für den St.Martinstag beginnen.

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Das St. Martinslied hat übrigens im Original insgesamt 8 Strophen, hier die letzte als meine persönliche Bitte zum
9. November 2016 an St. Martin:

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin, o du Gottesmann,
nun höre unser Flehen an.
O bitt für uns in dieser Zeit
und führe uns zur Seligkeit.

Große und kleine Kamishibai-Fans treffen sich jeden 1. Montag im Monat um 16.30 in der Grünen Bibliothek unter der Leitung von Babette Dombrowski zum gemeinsamen Gestalten und Aufführen von Bildergeschichten.


Sprache und (Selbst-) Bewusstsein

Wenn ich mich in einer Sprache zurechtfinde, sie ‚beherrsche, wie man allgemein zu sagen pflegt, dann führe und leite ich, ich weiß Bescheid, ich durchblicke und überschaue etwas, ich bin orientiert, bin sicher und weiß etwas.

Ich fühle mich heimisch in dieser Sprache, kann anderen etwas über mich erzählen und meine Bedürfnisse ausdrücken.

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Wer bin ich?

Was gehört zu mir?

Ich benenne meine Zehen, meinen Fuß, meinen Unterschenkel, mein Knie, meinen Oberschenkel.

Ich setze mich zusammen aus vielen Teilen, deren Bezeichnungen ich weiß und fange an, immer genauer beschreiben zu können, ob mir zum Beispiel mein kleiner Zeh, mein Mittelfinger oder mein Herz wehtut.

Selbstwirksamkeit erfahre ich durch meine eigenen Tätigkeiten.

Ich kann schneiden, malen, schreiben, hämmern,sägen und bewirke etwas durch mein Handeln.

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Ich kann mich anschauen und fragen: wer ist diese Person im Spiegel?

Wie sieht sie aus?

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So, wie auf meinen Zeichnungen zum Memory?

Ist mir das Portrait gelungen?

Erkenne ich mich wieder, erkennen mich die anderen?

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Oder bin ich so, wie der Held im roten Trikot mit der Nummer 7?

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Was ist Wunsch, was ist Ziel?

Wie komme ich dahin, Wunsch und Wirklichkeit einander anzunähern?

Was kann ich dafür tun?

Wenn ich eine Sprache beherrsche, mich in ihr ausdrücken kann, eröffnen sich mir die Möglichkeiten, mir meiner selbst bewusst zu werden und anderen mitteilen zu können, was ich denke,fühle, was ich gerne möchte und was ich verändern will. Ich erkenne Zusammenhänge und beginne, mich und meine Umwelt etwas besser zu verstehen.

Und vielleicht erwacht in mir dadurch eines Tages der Wunsch, meine Leben und meine Umwelt gemeinsam mit anderen aktiv mitzugestalten.

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Die Grüne Bibliothek der Nachbarschaft bietet Sprachangebote im kleinen Kreis, in welchen darauf Wert gelegt wird, zu lernen, sich selbst gut und verständlich in der deutschen Sprache auszudrücken.
Wir basteln, handwerken, gärtnern, kochen und essen auch mal gemeinsam, lesen, schreiben, malen, erzählen und reden über, was mir machen,was wir denken, was wir fühlen, was uns interessiert.

Leitung Sprachlernangebote: Babette Dombrowski